Dan Dennett: The evolution of confusion

Also, ich kann wed­er Richard Dawkins noch Daniel Den­nett wesentlich­es an ihrer Reli­gion­skri­tik abgewin­nen. Mein­er Mei­n­ung nach beten sie etwas nach, mit dem schon Niet­zsche abgerech­net hat: Der Halt­losigkeit von religiösen Vorstel­lun­gen als Erk­lärun­gen für das All­t­agsleben. Nun glauben sie damit der Reli­gion als ganz­er den Gar aus­machen zu kön­nen, was ein­fach falsch ist.
Denn ich habe eigentlich nichts gegen Kant, der meint, Reli­gion sei das­jenige, das den Men­schen bei der Frage danach, ob gutes Han­deln in der Welt let­zten Endes pos­i­tiv ist, eine pos­i­tive Antwort ver­schafft, ohne die das moralis­che Han­deln der Men­schen eben nicht auskommt. Dazu muss nach Kant das Dasein Gottes, zwar wed­er prak­tisch noch the­o­retisch bewiesen, so doch als Hypothese zur nicht neg­a­tiv­en Beant­wor­tung dieser Frage, notwendig angenom­men wer­den. Eine Hypothese, die in den Natur­wis­senschaften als erwarteter Kul­mi­na­tion­spunkt wis­senschaftlich­er Forschung Gang und Gebe ist.
Und eben an diese Stelle, und sei es eben nur um sie zu kri­tisieren, gelan­gen Hawkins und Den­net nicht ein­mal ansatzweise. Es ist eben nur Pop­u­lar­wis­senschaft, immer­hin etwas unter­halt­sam:

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