Gute Nacht, Freunde! https://t.co/wtpCZoHLQi

Archiv für Juli 2009

The reaction

For almost a year I’m wri­ting now in TMI-tweets and I assu­med at the begin­ning that once the­re would come a time of repea­ting topics. But the­re are still things com­ing up that are even new to me.

I kind of know what guys are having in mind when tmi’s occur in their time­li­ne. It’s dif­fe­rent with women, as far as I would say. And somehow I think twit­ter is often like real life:

As I like to say: Guys always repeat their mista­kes, they hard­ly chan­ge their beha­viour, whe­re­as women tend to do new rare things, when they crack up.

Keep that theo­ry in mind. Some­ti­mes rea­li­ty pro­ves me right:

The reaction

I have abso­lute­ly no clue how that works. If there’s some stra­te­gy behind all of this, it might be a help for cou­ples in need.

The Michael Jackson Story

The change

Get­ting a baby is a revo­lu­ti­on wit­hin a mar­ria­ge. Some peop­le final­ly grow up with a baby. Most of them decla­re birth to be one of the most important moments of their life. Often enough a baby is the ulti­ma­te test for a marriage.

Anyhow babies lead to a dif­fe­rent life for a few years. You have to be respons­able for more than your own life for the rest of your life. Any other thin­king of this new situa­ti­on seems not to be nor­mal. And all of a sud­den your mar­ria­ge is different.

So you have to deal with this new situa­ti­on, and that one-man-one-woman-thing is over. It’s a hard thing for guys to rea­li­ze that. And it’s open to for­tu­ne if that for­mer roman­tic situa­ti­on comes back when tho­se babies try to live their own lifes around 20 years later.

Women deal with other chan­ges in the meantime:

The change

Woman of one’s dreams

And yes, now I think God is a man.

Woman of one’s dreams

And yes, now I think God is a man.

Facebook Gangsta

Verbotene Sprite-Werbung

Auch woan­ders geht’s heiss her in der deut­schen Werbelandschaft…

Unterwasserpinguinfurz

Allen, Allen, Allen, schau sich das einer an:

Der Klotick

Es ist ja ein alt­be­kann­ter Hut, dass Frau­en ihre Zeit anders auf den stil­len Ört­chen ver­brin­gen als Män­ner. Män­ner wun­dern sich immer ger­ne wie­der dar­über, dass Frau­en sich nicht immer allein dort­hin bege­ben. Das liegt wohl grund­sätz­lich an den unter­schied­li­chen Auf­fas­sun­gen über Bäder.

Für Män­ner ist das WC ein Rück­zugs­ort, an dem man erst dann rich­tig ent­span­nen kann, wenn man allei­ne ist, und an dem man ein König ist, wenn man auch dort noch Handy- und Inter­net­emp­fang hat. Gesell­schaft ist hier eigent­lich nur fehl am Platz.

Köni­ge muss es natür­lich wun­dern, dass man frei­wil­lig Kon­kur­ren­ten mit auf den Thron nimmt. Aber Frau­en betrach­ten den Gang aufs Klo eben nicht als Thron­be­stei­gung, son­dern als Entern einer der wesent­lichs­ten gesell­schaft­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­zen­tra­le: Wer im Klo­licht gut aus­sieht, wird es auch drau­ßen schaf­fen. Wer einen bes­se­ren Ein­druck hin­ter­lässt als die Geschlechts­ge­nos­sin am Wasch­be­cken neben an, nimmt eben die­sen Ein­druck mit. Wäh­rend zwi­schen Frau­en auf Par­ties meist nur geschnat­tert wird, kommt es auf den WCs zum Klartext.

Ver­knappt aus­ge­drückt: Män­ner kom­men auf dem Klo run­ter und Frau­en dre­hen auf. Und wer weiss, wie Frau­en auf­dre­hen kön­nen, der weiss auch, dass es bes­ser ist, wenn sie dabei in Beglei­tung sind und eben nicht allein. Denn ansons­ten sind sie ihren eige­nen Gedan­ken nahe­zu hilf­los ausgeliefert:

Klotick

Ute, Schnute, Kasimir — jajaja, so werben wir

Och, Gott­chen.

Schnu­tin­ger ver­ab­schie­det sich aus dem Web2.0. Und sie hat eine Nacht nicht schla­fen kön­nen, irgend­wie war das auch für ihr Söhn­chen stres­sig, sie hat mehr Geld in Blogs gesteckt als durch die Vodafone-Kampagne ein­ge­nom­men, woll­te eige­ne Inhal­te in die Vodafone-Kampagne streu­en und trifft den Musik­kno­chen nur in einem Punkt rich­tig rich­tig: Sie gesteht sich ihre Nai­vi­tät ein.

Ja, auch ich habe über die Vodafone-Schnutinger-Werbung geschrie­ben, aller­dings zu einem Zeit­punkt, an dem sie noch nicht so im Fokus stand. Außer­dem geht und ging es mir um die Art Wer­bung zu betrei­ben und das liegt in der Ver­ant­wor­tung von Scholz & Fri­ends. Es ist eine süs­se, aber eben ober­nai­ve Vor­stel­lung Schnu­tin­gers, eige­ne Inhal­te in frem­den Wer­be­kam­pa­gnen aus­brei­ten zu wollen.

Dass sich dort oder bei sonst wem Ver­ant­wort­li­chen nie­mand gefun­den hat, der die­sen Blog­ar­ti­kel Schnu­tin­gers noch­mal kri­tisch gegen gele­sen hat und merkt, dass gera­de der Wer­be­teil am Schluss auf har­sche und berech­tig­te Kri­tik sto­ßen wür­de, bleibt seltsam.

Man kann heut­zu­ta­ge nur bedingt Wer­bung aus­wei­chen, daher ist es durch­aus okay, Wer­bung ernst­haft zu kri­ti­sie­ren. Und die Vodafone-Kampagne legt einen “Ich mach mir die Welt, wid­de, wid­de, wie sie mir gefällt”-Stil an den Tag, der an Welt­ent­rückt­heit nichts zu wün­schen übrig lässt.

Wenn Schnu­tin­ger jetzt gera­de nicht mehr “Gene­ra­ti­on Upload” sein möch­te, ist das ihr gutes Recht. Es wür­de aber auch nicht stö­ren, wenn sie ein­fach die Feh­ler angeht und aus­merzt. Aber da ist sich jeder selbst der Nächste.

Las­sen wir daher Frau Schnu­tin­ger mal das letz­te Wort haben:

Link: Schnutinger Stand Up Programm - Teil 1

P.S.: Lese­tipps
Mal­te Wel­ding: Frau Schnu­tin­ger hört auf mit dem Web 2.0
Felix Schwen­zel: Frau Schnu­tin­ger macht PR
Don Alphon­so: Pre­van­chis­ten und die Erfin­dung des Mobs

Juli 2009
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