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Archiv für März 2009

The main carer

Edu­ca­ting child­ren is such a hor­ri­ble thing. The­re are thousand mista­kes to do, thousand good advices to fol­low, thousand weird ide­as your child­ren come up with. And there’s a who­le indus­try try­ing to make your child­ren get­ting nuts. They’d bet­ter use this per­fu­me, play that game, lis­ten to tho­se boy bands and eat much fast food.

It’s not only that you have to edu­ca­te someo­ne, you also have to fight against unre­spons­able powers out the­re. And the­se powers some­ti­mes are even com­bi­ned. It’s a tri­cky thing to sort that all out.

Frau­E­lise is one of tho­se peop­le that are bothe­red with edu­ca­ti­on. Last satur­day she deci­ded to watch ger­man tele­vi­si­on. The ger­man ver­si­on of Pop Idol, “Deutsch­land sucht den Super­star”, was shown. She is well awa­re of the dan­ger that comes along with this show. What if her child­ren want to try to beco­me a pop star?

She’s rou­ti­ned enough to come up with an edu­ca­tio­nal stra­te­gy immediately:

loeffel

(“Well, if my child­ren want to par­ti­ci­pa­te in that show one day, they do not only get a “No”, they also get a clip round the ear right away.”)

The magical bridge


EMBED-Trucks Vs Bridge — Watch more free vide­os

Jon Stewart on twitter

[via]

The pussycat

Every man that is in a rela­ti­ons­hip with a woman knows the read-the-signs-thing. As a man you’re sup­po­sed to read signs a woman gives. This can be easy as you’re just giving enough atten­ti­on to your girl. But some­ti­mes you think: Ouh, the­re are no signs.

That could be right, but most­ly the fema­le ans­wer to that assump­ti­on is: “The­re were signs. You were just not able to read them. Becau­se you are a man. An insen­si­ti­ve, bon­ehe­a­ded man as all men are. I should have known that. I should have lis­tened to my par­ents…” and so on.

So let’s have a try in dealing with the pro­blem. Eva84 is a woman that’s new on twit­ter. Some­ti­mes she talks about her cat. Some­ti­mes she talks about her pus­sy. The dif­fi­cul­ty is: She uses the same word (“Muschi”) for both.

First examp­le:

(“My pus­sy while catching mice.”) Well, that’s easy: Here she talks about her cat. You’ll easi­ly get to know that if you fol­low the link. There’s real­ly no other alter­na­ti­ve to think about. Think about that.

Second examp­le:

muschi2

(“Pussy’s itching from shaving.”) This doesn’t deal with the cat, does it? How would you know a cat’s suf­fe­ring from shaving? Btw, why would you shave her?

Right, the last one is real­ly dif­fi­cult. No signs to read. No fur­t­her use­ful indi­ca­ti­ons. You can just belie­ve what you think is right:

(“Cares­sing the pussy.”)

Schtonknormal

Nicht nur der Focus, auch der STERN liess ges­tern bezüg­lich der Bericht­erstat­tung über einen Amok­lauf Pie­tät ver­mis­sen. Ich habe dies so getwittert.

stern1

Was war pas­siert? Das Gerücht über einen Amok­lauf mach­te die Run­de. Für den STERN gin­gen die Alarm­glo­cken (im 1.Link) an, die Inter­net­nut­zer schon jetzt auf die eige­nen Sei­ten zu locken, auch wenn genaue­re Infor­ma­tio­nen noch nicht da waren:

stern11

Nach­dem mehr Infor­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung stan­den, wur­de der ent­spre­chen­de Link (im 2.Link) noch­mal get­wit­tert und mit dem Hin­weis ver­ziert, es gäbe auch eine “Twitter-Übersicht”. Dies ist etwas ver­wun­der­lich, da der­sel­be Autor ein wenig spä­ter behaup­tet, in Twit­ter gäbe es zum Amok­lauf gar kei­ne sinn­vol­len Tweets.stern2

Im von mir ange­ge­be­ne 3. Link wird sich über die Pie­tät­lo­sig­keit der Twit­ter­nut­zer ausgelassen:

stern3

Das liest sich so noch ganz nett. Im Arti­kel aber liest man:

Dank Twit­ter fin­den Amok­läu­fe und Kata­stro­phen auf den Moni­to­ren statt.

Wenn der Pöbel gleich­zei­tig zum Nach­rich­ten­emp­fän­ger und Ver­sen­der wird, bleibt häu­fig viel auf der Strecke.

Wäh­rend aus­ge­bil­de­te Jour­na­lis­ten eigent­lich wis­sen, wie mit Namen, Adres­sen und Bil­dern umge­gan­gen wer­den darf, erfährt man bei Twit­ter schnell, wie der mut­maß­li­che Täter heißt.

So funk­tio­niert das Web. Aus einer Mel­dung wird eine Lawi­ne, die den Wahr­heits­ge­halt oft unter sich begräbt. Das Jeder-kann-mitmachen-Internet zeigt sei­ne Fratze.

Hier denkt ein Jour­na­list am Tage eines töd­lich ver­lau­fe­nen Amok­laufs zu einem Zeit­punkt, an dem die gro­ßen Fern­seh­an­stal­ten ihre Son­der­sen­dun­gen vor­be­rei­ten, es sei pas­send, anhand der Tweets über den Amok­lauf mit Twit­ter abzurechnen.

Ich ver­tei­di­ge hier wirk­lich nicht die Tweets irgend­wel­cher Twitter-Nutzer. Ich habe Twit­ter nicht ver­wen­det, um mir ein Bild über die Gescheh­nis­se zu machen. Ich habe pie­tät­lo­se Din­ge heu­te nicht gele­sen. Manch­mal ist Twit­ter so schnel­le­big, dass Tweets an einem vor­bei­rau­schen. Der Arti­kel des STERNS rauscht nicht. Er rauscht nicht und er erreicht sicher­lich deut­lich mehr Leser als die ein­zel­nen Tweets, über die sich der Autor so exal­tiert, die er aber nicht ver­linkt, und denen er eine besorg­nis­er­re­gen­de Ver­brei­tung unterstellt.

Mich inter­es­sie­ren hier auch nicht die Ver­är­ge­run­gen von Print­jour­na­lis­ten über Blogs und die ver­meint­lich neue Wun­der­waf­fe Twit­ter. Es wird nur an die­ser Stel­le deut­lich, dass wohl­mög­lich nicht Blogs der größ­te Feind von Print­jour­na­lis­ten sind, son­dern die eige­ne hek­ti­sche Unbe­dacht­heit, in der sie sich äußern.

neu: Twinterview.de

Wir haben ein neu­es, klei­nes Pro­jekt gestar­tet namens Twin­ter­view. Dort inter­view­en wir Twit­te­rer, die bekannt oder inter­es­sant oder bekannt und inter­es­sant sind. Dies geschieht ledig­lich unter der Beschränkt­heit der 140 Zei­chen, die einem bei Twit­ter pro Ein­trag zur Ver­fü­gung ste­hen. Das bedeu­tet: Man fas­se sich kurz und prä­gnant. Bis­her haben sich Olaf Kracht (RTL Explo­siv — Der heis­se Stuhl) und Zé do Rock (Fom Win­de fer­feelt) unse­ren Fra­gen gestellt. Es fol­gen wei­te­re. Das Pro­jekt steht unter kei­nem son­der­li­chen Druck. Wir inter­view­en daher Per­so­nen wie es uns passt und gefällt.

The phone sex queen

Do you know Chris Cro­cker? I think many of you do, becau­se his You­Tube video was seen by mil­li­ons of peop­le. To all of you who haven’t, the video on his break­down due to Brit­ney Spears’ trou­ble is one of the must see vide­os recent­ly. It pro­vo­ked many imi­ta­ti­ons whe­re­of I think the one made by Seth Green ist the funniest.

So when I saw someo­ne new on twit­ter last week cal­led Chris­has­boobs that clai­med to be Chris Cro­cker, I thought the chan­ces that this is a fake, not a bad one, but a fake, were qui­te high. But as Chris Cro­cker links this account from mys­pace, this is obvious­ly no fake.

The thing about Chris Cro­cker is it would be wrong to take one of his tweets and to point out that this sin­gle tweet is tmi, the who­le guy is tmi. And the tweets and vide­os are his media just to let that out. He would say that him­s­elf of cour­se. He’d say that’s only the way to express his fee­lings. But to use You­tube and twit­ter for that pur­po­se is a challan­ge to all wat­chers and readers.

So are you ready? Are you wil­ling to try?

chriscrocker

So he’s one of the guys that start pho­ne sex at the age of fif­te­en. I don’t know how far you’d like to go in pic­tu­ring the last call he did. But if you fol­low him you’ll get deeper infor­ma­ti­on about that. Just think for a second how dif­fi­cult it is right know to switch to the thought about how the­se child­ren get so far.

Who he was tal­king to on the pho­ne? I abso­lute­ly don’t know.

Take me to the twitter sphere

[via]

Richlings Satire Gipfel

In letz­ter Zeit hat es eini­ges an Auf­he­bens um die ältes­te deut­sche Kabarett-Sendung im Fern­se­hen, “Schei­ben­wi­scher”, gege­ben. Bru­no Jonas ist aus­ge­stie­gen, hat Mathi­as Rich­ling damit sozu­sa­gen das Feld über­las­sen und die­ser woll­te das Grund­kon­zept neu über­den­ken. Er kam zu der Ein­schät­zung, man müs­se auch Come­di­ans die Chan­ce geben, in einer der­ar­ti­gen Sen­dung auf­zu­tre­ten. Dar­auf­hin ent­zog Die­ter Hil­de­brandt, der Vater der Sen­dung, der ARD den Titel und schwupps wur­de die Sen­dung unbe­nannt in “Sati­re Gipfel”.

Und wer die Sen­dung ges­tern gese­hen hat und Mathi­as Rich­ling etwas kennt, war wenig ent­täuscht. Wer ihn nicht so kennt, war dage­gen ent­täuscht. Bei der Abend­zei­tung z.B. saß wohl jemand der ihn nicht kann­te und dau­ernd von einem HerrnRiech­ling” sprach. Gott­sei­dank war noch jemand anders von der Abend­zei­tung wach und konn­te sei­nen Kol­le­gen kor­ri­gie­ren. Der Focus sah sich heu­te Mor­gen genö­tigt, das Fall­beil zu schwin­gen und sprach von einem Gip­fel der Ent­täu­schung, was aber nur an der eige­nen über­zo­ge­nen Erwar­tungs­hal­tung gemes­sen sein wor­den kann.

Rich­ling ist halt immer ein Ein­zel­spie­ler gewe­sen und als sol­cher war er sehr gut. Da braucht man nicht viel, um zu kon­sta­tie­ren, dass er es als Anchor-Man schwer haben wird. Auch als Erfin­der einer neu­en Kaba­rettsen­dung hat er sich ges­tern kei­nen Namen machen kön­nen, aber war das zu erwar­ten? Sei­ne Kabarett-Formate in den drit­ten Pro­gram­men sind schnell, aber unterm Strich auch im Ablauf ein­fach gestrickt. Viel­leicht hät­te ein guter Pro­gramm­ge­stal­ter aus der Sen­dung mehr machen kön­nen. Ange­kün­digt war ja ein “News­room”, aus dem her­aus gesen­det wer­den soll­te. Klang nach einem Gegen­kon­zept zur Anstalt, aus der her­aus das ZDF sei­ne Kaba­rettsen­dung sen­det. Und gera­de bei der der­zei­ti­gen Medi­en­kri­se, wäre das ein idea­les Bild gewe­sen, um dar­aus zu schießen.

Die ein­ge­la­de­nen Auf­tre­ten­den hin­ter­lie­ßen einen faden Geschmack, es sah aus wie eine allen­falls zwei­te Rei­he deut­schen Kaba­retts. Nach Rich­ling sei die deut­sche Kaba­rett­sze­ne nicht son­der­lich breit gestreut, das macht in den Mit­ter­nachts­spit­zen und in der ZDF-Anstalt aller­dings einen ande­ren Ein­druck, gera­de ver­gli­chen mit guten Come­di­ans. Nur schei­nen die­se Leu­te nicht unbe­dingt zu Rich­ling zu kom­men oder von die­sem ein­ge­la­den zu wer­den. Der Ein­be­zug von Come­di­ans in die ARD-Kabarettsendung war nicht son­der­lich ver­kehrt, eine der­ar­ti­ge Öff­nung ist auch wün­schens­wert, funk­tio­nier­te frü­her nur eben besser:

So ist es inner­halb kür­zes­ter Zeit zu einer Ablö­sung der ARD als Vorzeige-Kabarett-Sender gekom­men. Das ZDF führt mit Neu­es aus der Anstalt, hat aber auch lan­ge Lehr­jah­re mit Kaba­rett­pro­gram­men und -sen­dun­gen auf 3sat hin­ter sich. Aber wenn sich die größ­ten deut­schen Sen­der um die bes­se­re Kabarett-Sendung strei­ten, ist das für das deut­sche Kaba­rett eine sehr gute Zeit.

Offener Brief an Medien, Politik und Eltern zur Killerspieldebatte

Deef Pir­ma­sens hat auf sei­ner Sei­te einen inter­es­san­ten offe­nen Brief (Betreff sie­he oben) ver­öf­fent­licht und das sowohl schrift­lich wie auch hör­bar. Da man sich gera­de ja wie vor den Kopf geschla­gen fühlt, wie stüm­per­haft vie­le der eigent­lich pro­fes­sio­nel­len Medi­en mit dem The­ma “Amok­lauf” umge­hen, kann man über jeden Blog­ger dank­bar sein, der die­ser Sen­sa­ti­ons­pres­se entgegentritt.

[audio:http://deef.podspot.de/files/G_168_090321.mp3]
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