The puddle

There’s some­thing about hoo­kers. And you can think of that in any way you like. Hoo­kers have always been spe­cial soci­al figu­res. Peop­le thought of their job as an unwor­thy thing to do. But pro­sti­tu­ti­on has also con­ti­nuous­ly been a con­trast to ordi­na­ry people’s life — even if it was for some peop­le clear­ly inte­gra­ted into their lives. So I guess it’s good to think about one’s own posi­ti­on towards hoo­kers and pro­sti­tu­ti­on. Par­ri­Fin does it this way:

oldhooker

The first ques­ti­on is: How much yoghurt did Par­ri­Fin spill on herself? And whe­re? It seems to be more than a tiny drop on your shirt. And it was defi­net­ly enough to grab the thought of com­pa­ring it with a hooker’s job.
I never thought that hoo­kers are trai­ning with yoghurts to avo­id get­ting too much pudd­les of sperm on their clo­thes. Most of them can hand­le it now, so that only overeage­red hoo­kers cock up their clo­thes.
But I think for them it’s a kind of pro­of of their pro­fes­sio­na­lism. And shu­re­ly the­re are many hoo­kers with ward­ro­bes full of shirts of evi­dence. Like tho­se goblets on the shelf in the living-rooms of ordi­na­ry peop­le.

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die verwestlichung der ukrainischen polkamusik

Es tut sich was in der ukrai­ni­schen Musik­land­schaft, wer hät­te das erwar­tet. Aber der Kapi­ta­lis­mus und der Main­stream sind halt nur schwer auf­zu­hal­ten, was will man da machen. Erst dach­te ich ja, die vier Jungs hier besin­gen mit “You’re hot and your cold” ihre Hei­zung, aber nein, es ist dann doch wohl eine Cover-Version von Kate Per­ry:

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Freitagslesen

Jetzt habe ich mir doch mal den “Frei­tag” geholt, die Wochen­zei­tung, bei der ich mir neu­lich ein Blog instal­liert habe. Beim “Frei­tag” wur­de ja stark ver­sucht, eine Com­mu­ni­ty auf­zu­bau­en. Und bei sol­chen Pro­jek­ten ist ja immer die Fra­ge: Wenn das Inter­net als sol­ches schon eine Com­mu­ni­ty ist, wozu dann noch eine?

Über die Print­aus­ga­be gibt es posi­ti­ve Din­ge zu sagen, wie auch nega­ti­ve. Das Blatt ist ziem­lich wer­be­frei, kos­tet dafür 2,90€. Damit ist es qua­si dop­pelt so teu­er wie mei­ne eins­ti­ge Lieb­lings­zei­tung “Die Woche”, die letz­ten Endes ein­ge­stellt wer­den muss­te. Bei­de Blät­ter glei­chen sich in der Hin­sicht, dass sie nicht eine so klas­si­sche Auf­ma­chung bie­ten wie Süd­deut­sche oder FAZ.

Dafür sind die Tex­te fast patch­work­ar­tig ange­legt, ein Zusam­men­hang ist schwer her­zu­stel­len. Oft­mals ist der Grund, wes­we­gen da ein Arti­kel geschrie­ben wur­de, mir auch schlei­er­haft. Ganz nett fin­de ich grund­sätz­lich die Idee, Auto­ren­bei­trä­ge neben die von Blog­gern aus der Com­mu­ni­ty zu stel­len. Dazu kom­men dann Artil­kel vom Per­len­tau­cher und von The Guar­di­an. Naja, die kann ich auch noch sel­ber lesen, dazu brau­che ich kein Print­pro­dukt. Aber immer­hin: Ein schö­ner Mut zum Anders-Sein.

Begeis­tert bin ich aller­dings nicht von “Der Frei­tag”. Ich habe dort kei­nen guten Autor gele­sen. Vie­les dreht sich um Ber­lin, ent­we­der the­ma­tisch oder durch den Autor, so dass das Blatt teils in die typi­sche Berlin-Spirale gerät: The­ma­tisch intres­siert das nur  Ber­linaf­fi­ne bzw. ber­lin­in­tern und ber­lin­ex­tern inter­es­siert es nie­man­den. Ich fra­ge mich, wie ange­deu­tet, auch zu oft, was der ein­zel­ne Autor mir sagen möch­te und oft endet ein Arti­kel, bevor ich die Fra­ge beant­wor­ten könn­te.

Aber laut Titel ist das blatt ja auch nur ein “Mei­nungs­me­di­um”, da muss nie­mand erklä­ren, bewei­sen, erläu­tern, sich stel­len. Da pus­tet man nur sei­ne Mei­nung raus. Mir scheint dies als tra­gen­der Gedan­ke einer Wochen­zei­tung zu mager zu sein. So wie Leip­zig sei­ne Ostal­gie hat halt Ber­lin sei­ne gefühl­te Links­in­tel­lek­tua­li­tät. Und viel­leicht erklärt mir mal jemand, ob das nicht ein­fach nur Relik­te sind.

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Pet shop boys – One in a million

Das neue Pet Shop Boys Album Yes hat mich jetzt noch nicht ganz so umge­hau­en wie vie­le aktu­el­le Rezen­sen­ten, viel­leicht höre ich mir das noch­mal laut an. Im Zuge des­sen habe ich aber alte PSB-Platten raus­ge­kramt und bin bei die­sem schmu­cken klei­nen Stück vom Album “Very” hän­gen geblie­ben. Das bes­te Album ist es für mich nicht. Der Song aber ist ein­fach, ohr­wur­mend und nach einer gewis­sen Zeit halt gut:

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The third state

There’s not much addo about the releati­ons­hip of men and their peni­ses. For most men a penis can only have two sta­tes:

ON and OFF.

There’s no need for ano­t­her one. But this is not the who­le sto­ry. Men bare­ly talk about this. Wel­co­me to a secret:

johnmayer

So, just a coup­le of days after lea­ving Jen­ni­fer Anis­ton again John May­er’s best fri­end quits the ser­vice?

Ok, for sure there’s a pure phy­si­cal explana­ti­on for this occu­rence. But can’t you hear John Mayer’s penis say:

John! This time it’s per­so­nal!”

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Offener Brief an Medien, Politik und Eltern zur Killerspieldebatte

Deef Pir­ma­sens hat auf sei­ner Sei­te einen inter­es­san­ten offe­nen Brief (Betreff sie­he oben) ver­öf­fent­licht und das sowohl schrift­lich wie auch hör­bar. Da man sich gera­de ja wie vor den Kopf geschla­gen fühlt, wie stüm­per­haft vie­le der eigent­lich pro­fes­sio­nel­len Medi­en mit dem The­ma “Amok­lauf” umge­hen, kann man über jeden Blog­ger dank­bar sein, der die­ser Sen­sa­ti­ons­pres­se ent­ge­gen­tritt.

[audio:http://deef.podspot.de/files/G_168_090321.mp3]
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Richlings Satire Gipfel

In letz­ter Zeit hat es eini­ges an Auf­he­bens um die ältes­te deut­sche Kabarett-Sendung im Fern­se­hen, “Schei­ben­wi­scher”, gege­ben. Bru­no Jonas ist aus­ge­stie­gen, hat Mathi­as Rich­ling damit sozu­sa­gen das Feld über­las­sen und die­ser woll­te das Grund­kon­zept neu über­den­ken. Er kam zu der Ein­schät­zung, man müs­se auch Come­di­ans die Chan­ce geben, in einer der­ar­ti­gen Sen­dung auf­zu­tre­ten. Dar­auf­hin ent­zog Die­ter Hil­de­brandt, der Vater der Sen­dung, der ARD den Titel und schwupps wur­de die Sen­dung unbe­nannt in “Sati­re Gip­fel”.

Und wer die Sen­dung ges­tern gese­hen hat und Mathi­as Rich­ling etwas kennt, war wenig ent­täuscht. Wer ihn nicht so kennt, war dage­gen ent­täuscht. Bei der Abend­zei­tung z.B. saß wohl jemand der ihn nicht kann­te und dau­ernd von einem HerrnRiech­ling” sprach. Gott­sei­dank war noch jemand anders von der Abend­zei­tung wach und konn­te sei­nen Kol­le­gen kor­ri­gie­ren. Der Focus sah sich heu­te Mor­gen genö­tigt, das Fall­beil zu schwin­gen und sprach von einem Gip­fel der Ent­täu­schung, was aber nur an der eige­nen über­zo­ge­nen Erwar­tungs­hal­tung gemes­sen sein wor­den kann.

Rich­ling ist halt immer ein Ein­zel­spie­ler gewe­sen und als sol­cher war er sehr gut. Da braucht man nicht viel, um zu kon­sta­tie­ren, dass er es als Anchor-Man schwer haben wird. Auch als Erfin­der einer neu­en Kaba­rettsen­dung hat er sich ges­tern kei­nen Namen machen kön­nen, aber war das zu erwar­ten? Sei­ne Kabarett-Formate in den drit­ten Pro­gram­men sind schnell, aber unterm Strich auch im Ablauf ein­fach gestrickt. Viel­leicht hät­te ein guter Pro­gramm­ge­stal­ter aus der Sen­dung mehr machen kön­nen. Ange­kün­digt war ja ein “News­room”, aus dem her­aus gesen­det wer­den soll­te. Klang nach einem Gegen­kon­zept zur Anstalt, aus der her­aus das ZDF sei­ne Kaba­rettsen­dung sen­det. Und gera­de bei der der­zei­ti­gen Medi­en­kri­se, wäre das ein idea­les Bild gewe­sen, um dar­aus zu schie­ßen.

Die ein­ge­la­de­nen Auf­tre­ten­den hin­ter­lie­ßen einen faden Geschmack, es sah aus wie eine allen­falls zwei­te Rei­he deut­schen Kaba­retts. Nach Rich­ling sei die deut­sche Kaba­rett­sze­ne nicht son­der­lich breit gestreut, das macht in den Mit­ter­nachts­spit­zen und in der ZDF-Anstalt aller­dings einen ande­ren Ein­druck, gera­de ver­gli­chen mit guten Come­di­ans. Nur schei­nen die­se Leu­te nicht unbe­dingt zu Rich­ling zu kom­men oder von die­sem ein­ge­la­den zu wer­den. Der Ein­be­zug von Come­di­ans in die ARD-Kabarettsendung war nicht son­der­lich ver­kehrt, eine der­ar­ti­ge Öff­nung ist auch wün­schens­wert, funk­tio­nier­te frü­her nur eben bes­ser:

So ist es inner­halb kür­zes­ter Zeit zu einer Ablö­sung der ARD als Vorzeige-Kabarett-Sender gekom­men. Das ZDF führt mit Neu­es aus der Anstalt, hat aber auch lan­ge Lehr­jah­re mit Kaba­rett­pro­gram­men und -sen­dun­gen auf 3sat hin­ter sich. Aber wenn sich die größ­ten deut­schen Sen­der um die bes­se­re Kabarett-Sendung strei­ten, ist das für das deut­sche Kaba­rett eine sehr gute Zeit.

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