Hinweisschilder für Biologiebücher

In Mis­sis­sip­pi gibt es eine Geset­zes­in­itia­ti­ve, die bewir­ken soll, dass künf­tig vor Büchern und Tex­ten, die sich mit der Evo­lu­ti­on beschäf­ti­gen, ein Hin­weis mit 200 Wor­ten ange­bracht wird, der dar­auf auf­merk­sam macht, dass es sich bei der Evo­lu­ti­ons­theo­rie nur um eine Theo­rie han­delt. Also sowas wie die­se klei­nen put­zi­gen Schild­chen auf den Ziga­ret­ten­schach­teln.

Nun wird der eine oder ande­re sagen: Ja, aber das Wort Evo­lu­ti­ons­theo­rie beinhal­tet doch schon das Wort Theo­rie. Ja, sicher, aber erklär’ das doch mal einer die­sen Amis. Es bleibt wohl auch eine Theo­rie, weil wir Men­schen die gan­ze Cho­se nicht erfun­den haben und nicht nach­bil­den kön­nen. Selbst wenn wir das könn­ten, wäre nicht bewie­sen, und ein Beweis ist das­je­ni­ge, was dem Wort Theo­rie an die­ser Stel­le ent­ge­gen­ge­stellt wer­den müss­te, dass die Theo­rie stimmt. Wir kön­nen nur dar­auf ver­wei­sen, dass die Erfah­run­gen, die wir bis­lang gemacht haben, stär­ker für die Evo­lu­ti­ons­theo­rie spre­chen als für die­se Adam-Rippen-Geschichte.

Im Gegen­zug müss­te man sol­che Schild­chen viel­leicht auch auf Bibeln klat­schen: “Dass Gott nur 6 Tage für die Welt gebraucht hat, ist nur eine Theo­rie, war ja außer Gott nie­mand dabei” oder so. Oder zu Adams-Rippen-Transplantation: “Don’t try this at home.”

Sicher ist sicher.

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