Die Geschichte des Katzenquälers

Ich bin eigent­lich ganz froh, dass nicht jeder Trend aus den USA sei­nen Weg nach Euro­pa fin­det. Das unter­schei­det mich wohl von den­je­ni­gen, die sich immer genö­tigt füh­len, auf jeden ame­ri­ka­ni­schen Zug auf­zu­sprin­gen und sich dann dar­über bekla­gen, dass die Deut­schen zu blöd sind für die­se neu­en Din­ge.

Gern wird dabei über­se­hen, dass die Deut­schen viel­leicht ein­fach was bes­se­res zu tun haben, als die­se Trends mir nichts, dir nichts zu über­neh­men.

Nun gut. Wäh­rend man in Deutsch­land gro­ße Sor­ge hat, mit Schäub­le könn­ten sich alte Über­wa­chungs­sze­na­ri­en wie in der DDR oder in 1984 wie­der­ho­len, soll­te man der­ar­ti­ge Ängs­te in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten wohl eher auf stink­nor­ma­le Inter­net­be­nut­zer pro­je­zie­ren.

Vor weni­gen Wochen war es Box­xy, deren Lebens­lauf nach ein paar auf­ge­dreh­ten You-Tube-Videos bis ins kleins­te Detail auf­ge­spürt und online ver­öf­fent­licht wur­de, nun ist es ein wei­te­res Kind. Zwar hat die­ser Ben­gel wohl wirk­lich Scheis­se gebaut, in dem er mein­te, es sei cool, sei­ne Kat­ze zu ver­prü­geln, ein­zu­schüch­tern und die­ses fil­me­risch auf You­Tube zu ver­brei­ten, aber mich stimmt irgend­wie sor­ge­voll, wie der­ar­ti­ge Teen­ager dann aus­ge­schlach­tet wer­den: www.Kenny-Glenn.net.

Du magst vielleicht auch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.