Genitalität

Ich mer­ke immer, dass ich doch sitt­li­che Gren­zen bezüg­lich von Kör­pern habe, wenn ich auf Geni­tal­ex­pe­ri­ment­ler tref­fe.

Eigent­lich dach­te ich aber auch, dass sich das gan­ze Them irgend­wie schon mit dem Geni­tal­le­sen von Frau Olschew­ski geges­sen hät­te. Aber die Welt ist groß und die Welt ist bunt und es fällt den Mensch­lein immer etwas Neu­es ein.

Bei Appie kann man leicht abs­trak­te Bil­der kau­fen, die mit sei­nem bes­ten Stück fabri­ziert wur­den. Man muss eigent­lich nur einen Tau­si auf den Tisch legen und kann so ein Werk mit nach Hau­se neh­men und sich ins Schlaf­zim­mer hän­gen.

Dem Künst­ler zufol­ge hat er die ero­ti­sche Ener­gie, die ihn über­kam in die Bil­der flie­ßen las­sen und ich hof­fe mal ganz stark, dass das hier alles im Meta­pho­ri­schen bleibt.

Mir ist aber genau­so unklar, wes­we­gen man sich sei­ne Geni­ta­li­en aus­le­sen las­sen soll­te, wie wes­we­gen man in sei­nem Schlaf­zim­mer ein wei­te­res Geni­tal eine gewich­ti­ge Rol­le ein­neh­men las­sen soll­te. Ist das eine neue Form der Ero­tik? Für Frau­en oder für Män­ner? Für Fet­schis? Ich glau­be, selbst wenn mich das nicht so befrem­den wür­de, wie es tut, und ich glau­be nicht ein­mal, dass es sich dabei um Ver­stockt­heit und Ableh­nung des Unbe­kann­ten han­delt, wür­de mir das nichts geben.

Es bleibt wohl nur das Abwar­ten über und die Fra­ge, worein Appie sei­nen klei­nen Wil­ly dem­nächst noch so alles tunkt.

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