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Archiv für Januar 2009

The second twitter song

As far as we know this is the second twit­ter song after You’re no one if you’re not on twit­ter. Ladies and Gen­tle­man: DJ Rod­di — Jani­ne the twit­ter queen.

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The warm welcome

When I wat­ched a James Bond movie from the 70s late­ly I was very sur­pri­sed how often women were pun­ched by James. After that they show­ed a Bond docu­men­ta­ti­on whe­re a for­mer Bond girl was as sur­pri­sed as me see­ing that punches.
To me that chan­ge in male beha­viour towards women in the last 30 years has been going on qui­te silent­ly. So that nowa­days it’s cris­tal clear you’re not having a chan­ce with a woman with class in sho­wing any kind of agres­si­on towards her.

Still it seems to be a mal fan­ta­sy to be that ani­mal like when it comes to their needs. Leven­dis tells us:
warmhand

What a sound bite for a James Bond movie. After having pun­ching, joking, depres­sed and oversty­led James Bonds, how about James Bond stan­ding for true male fantasies?

Just ima­gi­ne: 25 minu­tes after this film has star­ted, after the evil guy and his plans are intro­du­ced, after Bond smas­hes his first vehi­cle, when he meets his first cau­tious, half-evil Bond girl, let him say: “How about a warm hand for my penis?”

The girl would look spa­cy as always with that play­ful smi­le on her face, wouldn’t she?

P.S.:

I just saw a video with Sean Con­ne­ry tel­ling you when slap­ping a woman is okay:

Tool time

Zwi­schen pene­trant gut­ge­laun­ten Hol­län­dern, den char­me­zer­flie­ßen­den Fran­zo­sen, den ras­si­gen Ita­lie­nern, den nor­disch coo­len Schwe­den und den braun­ge­brann­ten Spa­ni­ern machen wir männ­li­chen Deut­sche kei­ne all­zu gute Figur in Europa.
Wir sind die Pünkt­li­chen. Die Genau­en. Die Adret­ten. Na, super. Da sehe ich schon, wie die für Euro­pa zustän­di­ge Män­ner­be­gut­ach­tungs­be­am­tin den Deut­schen mit­lei­dig ansieht und fragt: “Haben sie denn nicht noch irgend­et­was, das man inter­es­sant aus­drü­cken könn­te?” Das wird schwie­rig, nach­dem man der Klatt(sch)-Presse in den letz­ten Wochen ent­neh­men durf­te: Selbst die Schwei­zer sind gei­ler als wir.

Viel­leicht soll­ten sich die deut­schen Män­ner in die­se Rol­le fügen. Alle? Nein, nicht alle. Man­che Män­ner ent­flie­hen spon­tan dem All­tags­al­ler­lei, bre­chen aus, las­sen es zu, den Erst des Lebens Ernst sein zu las­sen und twittern:

werkzeugkasten2

Bei Ereig­nis­sen wie der Son­nen­fins­ter­nis oder vor­bei­flie­gen­den Kome­ten trifft man manch­mal auf das Ver­gnü­gen einer natür­li­chen Volks­be­lus­ti­gung. Man weiß, es schau­en noch dut­zen­de ande­re Men­schen gera­de nach drau­ßen. Dut­zend ande­re, die — ihrer Mick­rig­keit bewußt — stau­nend den Blick an den Nacht­him­mel richten.
Pat­Pos­si­ble erin­nert an die­ses wun­der­sa­me Bei­sam­men­sein. Und das Schö­ne dabei ist, sei­ne Ankün­di­gung könn­te durch­aus wahr sein.

Denn weil wir alle wis­sen, dass Werk­zeug­käs­ten nicht selbst­leuch­tend sind und auch immer so nied­rig flie­gen, dass sie durch kei­nen ande­ren Stern oder die Son­ne ange­strahlt wer­den, ist es sowie­so schwer, sie zu sehen, wenn sie da drau­ßen flie­gen. Pat­Pos­si­ble weiß ja auch nur, dass das Schau­spiel 4 Minu­ten dau­ert, irgend­wann zwi­schen 18 und 20 Uhr.

Ja, das klingt abge­fah­ren, aber wenn es in ein paar Jah­ren nach Hel­lo­ween und Mar­tins­um­zug einen neu­en Fei­er­tag gibt, an dem begeis­ter­te Kin­der bun­te, klei­ne Werk­zeug­kis­ten durch die Luft wer­fen, um an jenen Abend zu erin­nern, dann wun­dert sich kei­ner mehr.

Ich jeden­falls habe raus­ge­schaut an die­sem Abend. Man weiß ja nie.

Genitalität

Ich mer­ke immer, dass ich doch sitt­li­che Gren­zen bezüg­lich von Kör­pern habe, wenn ich auf Geni­tal­ex­pe­ri­ment­ler treffe.

Eigent­lich dach­te ich aber auch, dass sich das gan­ze Them irgend­wie schon mit dem Geni­tal­le­sen von Frau Olschew­ski geges­sen hät­te. Aber die Welt ist groß und die Welt ist bunt und es fällt den Mensch­lein immer etwas Neu­es ein.

Bei Appie kann man leicht abs­trak­te Bil­der kau­fen, die mit sei­nem bes­ten Stück fabri­ziert wur­den. Man muss eigent­lich nur einen Tau­si auf den Tisch legen und kann so ein Werk mit nach Hau­se neh­men und sich ins Schlaf­zim­mer hängen.

Dem Künst­ler zufol­ge hat er die ero­ti­sche Ener­gie, die ihn über­kam in die Bil­der flie­ßen las­sen und ich hof­fe mal ganz stark, dass das hier alles im Meta­pho­ri­schen bleibt.

Mir ist aber genau­so unklar, wes­we­gen man sich sei­ne Geni­ta­li­en aus­le­sen las­sen soll­te, wie wes­we­gen man in sei­nem Schlaf­zim­mer ein wei­te­res Geni­tal eine gewich­ti­ge Rol­le ein­neh­men las­sen soll­te. Ist das eine neue Form der Ero­tik? Für Frau­en oder für Män­ner? Für Fet­schis? Ich glau­be, selbst wenn mich das nicht so befrem­den wür­de, wie es tut, und ich glau­be nicht ein­mal, dass es sich dabei um Ver­stockt­heit und Ableh­nung des Unbe­kann­ten han­delt, wür­de mir das nichts geben.

Es bleibt wohl nur das Abwar­ten über und die Fra­ge, worein Appie sei­nen klei­nen Wil­ly dem­nächst noch so alles tunkt.

The warm triangle

Most of spam mails seem to deal with the enlar­ge­ment of the sexu­al organ of men. No mat­ter how lar­ge it is, if you’ve got the money you should buy sub­s­tan­ces that make it lar­ger. Or make him stand lon­ger. But as far as I know that’s it. There’s not much more to do with it.

What a dif­fe­rence to fema­le sexu­al organs. The­re ist hard­ly ever spam dealing with how to fix it in any kind of way. Alt­hough there’s so much you can do with it com­pa­red to the male organ:

warmvagina

What a fool I am. How long was I real­ly thin­king women turn into vege­ta­ri­ans to safe tho­se cuddly animals.

What a giant hoax.

We should make the same enlar­ge­ment sto­ry up with the tight­ness and tas­te of fema­le organs. And that they should appe­ar in a way that only spe­cial vege­ta­ri­an food can deli­ver. Or is that who­le vege­ta­ri­an thing strict­ly speaking alre­ady that kind of story?

Die Grashalmgrapscher

guembel

Jetzt ist also mit Thors­ten Schäfter-Gümbel schon der nächs­te SPD-Politiker da, der über Twit­ter irgend­wie ver­sucht, Publi­zi­tät zu bekom­men. Und nach Huber­tus Heil will erneut Sascha Lobo, eif­rig Par­tei­sol­dat, die­ses beflü­geln. Letz­te­rer hat­te schon im Dezem­ber über den Twitter-Auftritt von Heil in der Süd­deut­schen behaup­tet, es sei ein gro­ßer Erfolg gewe­sen. Im Gegen­zug wur­de Lobo von der Süd­deut­schen ein Vor­rei­ter in Sachen Twit­ter genannt. Schön zu lesen, mit wel­cher Leich­tig­keit hier irgend­wel­che Begrif­fe in Tex­te geschmis­sen wer­den, deren Aus­sa­ge­kraft an nichts ver­ständ­lich gemacht wird. Um einen Vor­rei­ter im Sine von “Pio­nier” wird es sich wohl kaum han­deln. Viel­leicht um einen Vor­rei­ter der Apo­ka­lyp­se, wenn man sich die Apo­ka­lyp­se etwas wegdenkt.

Wie auch immer. Die­ses Vor­ge­hen scheint sowie­so ein Trend bei SPD und ande­ren zu sein. In kei­ner ande­ren Par­tei wer­den ja gera­de sovie­le Leu­te ver­heizt. Ypsi­lan­ti, Heil, Schäfer-Gümbel. Alles Per­so­nen, die irgend­wann irgend­wie ohne auf ihrer Per­sön­lich­keit gegrün­de­tes Inter­es­se im Schein­wer­fer­licht ste­hen und die Zeit der Anleuch­tung nicht zu nut­zen wis­sen, um Inhal­te rüber zu brin­gen. Und wenn das Licht dann wie­der gedimmt wird, sit­zen sie wie­der im Dun­keln. Da kann man noch so lan­ge ver­su­chen, irgend­wel­che Trends auf­zu­spü­ren und zu den­ken, man müs­se doch nur Teil einer Trend­be­we­gung sein, um Erfolg zu haben, genau die­ser wird sich nicht ein­stel­len. Es erin­nert mich fast an die 80er, in denen scham­los irgend­wel­che Pop­songs aus dem Eng­li­schen hah­ne­bü­chend ins Deut­sche über­setzt wur­den (“Moon­light Shadow”). Das funk­tio­nier­te so lan­ge eini­ger­ma­ßen gut, bis die Ange­spro­che­nen das Prin­zip ver­stan­den hat­ten, bis sie eben­so auf die Ori­gi­na­le zugrei­fen konn­ten und auf die Raub­ko­pie verzichteten.

Um die­se Akti­on noch etwas zu beweih­räu­chern, wur­de Schäfer-Gümbel über Twit­ter von Robert Basic inter­viewt. Wenn Sie jetzt fra­gen: Ja, was qua­li­fi­ziert denn Robert Basic eigent­lich dazu, Schäfer-Gümbel zu inter­view­en, ist das ganz ein­fach zu beant­wor­ten: Unge­fähr das, was Schäfer-Gümbel qua­li­fi­ziert, Minis­ter­prä­si­dent von Hes­sen zu wer­den oder das, was den Ex-Blogger Lobo qua­li­fi­ziert, über ande­re Blogs zu rich­ten: Der Glau­be an deren Qua­li­fi­ka­ti­on. Unter Beweis gestellt wird das nicht. Das ist auch gar nicht vor­ge­se­hen. Fans in den eige­nen Rei­hen gibt es schließ­lich genug:

spdadmin

Aber es dau­ert wohl noch eini­ge Zeit, bis die ehe­ma­li­ge Volks­par­tei SPD lernt. Bis sie lernt, dass das Kon­zept, jeman­den ein­fach zu bestim­men, im Schein­wer­fer­licht zu ste­hen, und ihm danach irgend­wel­che Trends auf den Hals zu drü­cken, nicht auss­reicht, um Poli­tik zu betreiben.

Barack Oba­ma hat um Glaub­wür­dig­keit gekämpft, nicht um Trends. Trends stell­ten sich zwar sicher­lich ein, aber erst nach­dem Glaub­wür­dig­keit in gewis­sem Maße her­ge­stellt war und wei­ter­hin ange­strebt wur­de. Er hat sich eben nicht, wie die SPD, durch plat­te For­mu­lie­run­gen und Auf­merk­sam­keits­ge­hei­sche um die Glaub­wür­dig­keit gebracht. Das ist der gro­ße Unter­schied zwi­schen erfolg­rei­chen Ori­gi­na­len und ihren Coverversionen.

P.S.
Ganz put­zig ist aber die Tita­nic, die, kaum hat Schäfer-Gümbel ange­kün­digt in Saal­burg zu sein, sei­nen Dop­pel­gän­ger sagen lässt, er gebe jetzt dort eine Lokal­run­de.

Basic thinkings Nachfolger

Sascha Lobo müss­te ja eigent­lich die Blog­ver­kaufs­ak­ti­on rund um basic­t­hin­king als vol­len Erfolg loben, so wie er damals die zunächst hef­tig kri­ti­sier­te, spä­ter tren­di­ge­re Twitter-Aktion von Huber­tus Heil ver­klärt dar­ge­stellt hat (Süd­deut­sche Zei­tung vom 05. Dezem­ber 2008).

Robert Basics Akti­on jeden­falls wird doch von einer wach­sen­den Anzahl von Inter­net­nut­zern nach anfäng­li­cher Häme posi­tiv bewer­tet. Blogs wür­den dadurch ver­stärkt in der Öffent­lich­keit wahr­ge­nom­men, das ZDF filmt Basic immer­hin heu­te beim Ende der eBay-Auktion, der Toch­ter­sen­der 3sat film­te bereits ges­tern. Vie­le Blog­ger füh­len sich in ihrem Trei­ben posi­tiv ani­miert durch Basic und eini­ge gön­nen ihm auch ein­fach den Verkaufserlös.

Robert Basic hat nun in sei­nem Abschluss­pos­ting den Blog­ger Cars­ten Kno­bloch als wür­di­gen Nach­fol­ger geadelt. Das ist zwar etwas quer gedacht, schließ­lich betreibt Kno­bloch eher einen Tech­nik­blog und nicht einen Patchwork-Blog wie Basic. Aber es trifft da nicht den falschen.

Cars­ten Kno­bloch ist, wie man im West­fä­li­schen sagt, ein ‘fein Kerl’: Unkom­pli­ziert, erd­ver­wach­sen und ein wenig ver­rückt, tech­nik­ver­rückt eben. Er bie­tet auf sei­nem Blog aller­lei por­ta­ble Soft­ware an, das sind Pro­gram­me, die sich ein­fach run­ter­la­den und in einem Ord­ner instal­lie­ren las­sen, ohne dass Admi­nis­tra­ti­ons­rech­te benö­tigt wer­den. Er hat ein offe­nes Ohr für die Sor­gen und Nöte sei­ner Blog­le­ser, soweit das sei­ne Zeit zulässt.

Es dau­er­te zwar eine Zeit lang, bis man ihn dazu ver­lei­ten konn­te Twit­ter bei­zu­tre­ten, aber auch dort ist er sess­haft gewor­den. Mit etwas Glück klappt es ja in der Tat, ihm über die­se neue, klei­ne Popu­la­ri­tät einen ver­nünf­ti­gen Job zu ver­pas­sen, denn sowas hängt auch in Bre­mer­ha­ven wohl nicht an Bäumen.

Wie auch immer, die deut­sche Blog­go­sphä­re darf sich glück­lich schät­zen, ein so tech­nik­be­gab­tes und zugäng­li­ches Alpha­tier­chen in ihrer Mit­te zu wissen.

Das Ehlers-Danlos-Syndrom

Es gibt ja Krank­hei­ten, die muss man vom Namen her ken­nen. Jeder flei­ßi­ge Dr. House-Gucker kennt das Münchhausen-Syndrom, aber wie steht’s mit dem Ehlers-Danlos-Syndrom. Kennt das jemand?

Der Ben­gel aus Eng­land war schon mal bei Jauch oder irgend­ei­ner der­ar­ti­gen Sen­dung. Bei die­sem Syn­drom han­delt es sich um einen gene­ti­schen Feh­ler, wodurch die Haut über­durch­schnitt­lich dehn­bar ist und son­der­bar reisst. Men­schen mit die­sem Syn­drom kön­nen mit eini­gen Acht­sam­kei­ten aller­dings heut­zu­ta­ge ein ganz nor­ma­les Leben füh­ren. [Kri­tik dazu in den Kommentaren]

Oder eben als Freaks in irgend­wel­chen Sen­dun­gen Zir­kus betreiben:

Wer hat’s erfunden?

In den Ver­ei­nig­ten Staa­ten hält sich ja vehe­ment der Spruch, eine Inter­netap­pli­ka­ti­on sei erst dann ein Erfolg, wenn sie von irgend­wel­chen Deut­schen kopiert würde.

Auf sei­ne Wei­se arbei­tet T-Online nach­hal­tig am Erhalt die­ser Mei­nung. Im deut­schen Wer­be­fern­se­hen war es ja schon ätzend genug, wie der Auf­tritt Paul Potts für die Wer­bung der eige­nen Mar­ke her­hal­ten muss­te und nie­mand den Zusam­men­hang ver­stan­den hat. Aber bes­ser etwas erfolg­rei­ches kopie­ren als etwas lächer­li­ches selbst produzieren.

Im bri­ti­schen Wer­be­fern­se­hen ver­folgt man genau die­sel­be Metho­de und hängt sich nun an die soge­nann­ten Flashm­obs dran. Und wie­der ist die Aus­sa­ge doch sehr kramp­fig. Frü­her wur­de einem doch durch Wer­bung sug­ge­riert: “Wir haben da was, das musst du auch haben, das wird dir hel­fen.” T-Online scheint zu sagen: “Das, was du sowie­so schon machst, ist so tren­dy, das fin­den wir toll. Sind wir dar­um nicht auch toll?”

Denen war ihr Robert T-Online wohl auch auf Dau­er zu peinlich.

Januar 2009
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