WordPress mit SQLite installieren

Es ist dann doch stark an mir vor­bei­ge­rauscht, dass es seit mehr als 2 Jah­ren wohl pro­blem­los mög­lich ist, Wor­d­Press ohne eine MySQL-Datenbank, son­dern mit einer SQLite-Datenbank zu instal­lie­ren. Das hat mich dazu gebracht, den Düs­sel­blog mal von sei­ner bis­he­ri­gen Mdbl0g-Installation auf Wor­d­Press umzu­stel­len und sie­he da: Es funk­tio­niert wie am Schnür­chen. Nur mein Firefox-Browser schmeisst mich bei jeder Ände­rung an irgend­was umge­hend aus dem Backend. Aber das kann ich ver­schmer­zen.

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Buddypress als Blog übergreifendes Netzwerk

Tho­mas hat beim WP-Magazin vor eini­gen Jah­ren schon mal berech­tig­ter Wei­se kri­ti­siert, dass Bud­dy­press in sich ver­schlos­sen bleibt und die Mäg­lich­keit, sich zu ande­ren Blogs netz­werk­ar­tig zu vernküp­fen nicht besteht:

Viel inter­es­san­ter wäre es, wenn man durch eini­ge Plug­ins (was Bud­dy­Press ja ist, eine Plug­in­samm­lung) einen nor­ma­len Wor­d­Press Blog zum Soci­al Net­work aus­bau­en kann! So könn­te ich nach der Instal­la­ti­on von “Bud­dy­Press” nicht nur Den­nis hin­zu­fü­gen, son­dern auch alle ande­ren Wor­d­Press Blogs die “Bud­dy­Press” als Plug­in instal­liert haben. Jeder ein­zel­ne Blog­ger könn­te mit sei­nem eige­nen Wor­d­Press Blog sich in ein rie­si­ges Soci­al Net­work inte­grie­ren – ohne sich noch­mal irgend­wo anders und auf einem frem­den Web­Ser­ver zu regis­trie­ren. Sachen wie Micro­blog­ging wür­den sich sicher­lich auch mit inte­grie­ren oder sogar auto­nom von Twit­ter oder Iden­ti­ca umset­zen las­sen.

Heu­te mor­gen fiel mir ein, dass es ja ein Plug­in zur Inte­gra­ti­on von RSS-Feeds gibt. Damit könn­te man ja immer­hin Nut­zer ande­rer Bud­dy­pres­ses in die eige­ne Time­li­ne zie­hen. Aber ach, das Plug­in ist nicht mehr up to date und funk­tio­niert nicht.

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4530

Ich habe mir mein eige­nes, sozia­les Netz­werk gebas­telt: 4530, für mei­nen Hei­mat­stadt­be­reich, des­sen frü­he­re Post­leit­zahl das gewe­sen ist. Für anders­ver­or­te­te Bekann­te gibt es ent­spre­chend leute.tecklenblog.de bzw. leute.düsselblog.de.

Ich hat­te ja, ehr­lich gesagt, erwar­tet, dass man sich unter den Bud­dy­pressen mit­ein­an­der ver­net­zen könn­te, da das auch frü­her schon mal ange­dacht gewe­sen ist. Aller­dings ist das wohl bis heu­te nicht bewerk­stel­ligt wor­den. Sehr scha­de.

Dafür kos­ten Plug­ins ordent­lich Koh­le, die eige­ne Ein­trä­ge nach Face­book cross­pos­ten. Damit scheint man wohl gera­de Schot­ter machen zu kön­nen. Sei’s drum, ich tumm­le mich nun dort, und weni­ger in kom­mer­zi­el­len Alter­na­ti­ven — genau das, was ich grund­sätz­lich 2014 vor­hat­te.

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You-gotta-see-Blindheit

Felix Schwen­zel redet gera­de von einer You-gotta-see-Blindheit und meint damit wohl ein Tei­len von Inhal­ten, ohne selbst was dazu zu sagen, in der Mei­nung, ande­re müss­ten das auch unbe­dingt sehen. Ein sol­ches Ver­hal­ten ist auf Face­book sehr oft anzu­tref­fen und mit Sicher­heit habe ich selbst auch schon oft bei ande­ren die Reak­ti­on erzeugt

Wozu zur Höl­le pos­tet er da schon wie­der sowas?

Nun ist die­se Blind­heit — die­sen Begriff hal­te ich gar nicht für unpas­send — eben fahr­läs­sig: Zunächst merkt man nicht, dass man zuviel qua­li­ta­tiv Seich­tes pos­tet, müss­te aber reflek­tie­ren, dass einem das bei Ande­ren stört und sein eige­nes Ver­hal­ten ent­spre­chend anpas­sen. (Des­we­gen habe ich unter­schied­li­che Blogs und unter­schied­li­che Feeds, von denen ich die wenigs­ten durch mei­ne Pro­fi­le bei Twit­ter oder Face­book sau­sen las­se.)

Das Pro­jekt Is it old? scheint ja lei­der nicht wei­ter ver­folgt zu wer­den, weil es Twit­ter basiert ist und mit der neu­en API nicht funk­tio­niert, war aber ein sehr guter Anzei­ger dafür, ob irgend­ein Inter­net­fund das Tei­len wert ist. Das Phä­no­men scheint mir das­sel­be zu sein, dass Jour­na­lis­ten gera­de ange­krei­det wird, wenn bemän­gelt wird, dass in der Cau­sa Lanz-Petition immer neue, aber inhalt­lich nichts Neu­es brin­gen­de Arti­kel ver­öf­fent­licht wer­den, weil das Klick­auf­merk­sam­keit bringt.

Wie bringt man es nun das eige­ne Mit­tei­lungs­be­dürf­nis und die aku­ra­te Emp­fän­ger­be­las­tung in Ein­klang? Unter­schied­li­che Kanä­le, auf denen nicht alle­samt Das­sel­be ver­brei­tet wird, sind sicher­lich eine Maß­nah­me. Ein Blick auf die Emp­fän­ger und deren Inter­es­sen, das man viel­leicht am Feed­back mes­sen kann, wäre sicher­lich auch hilf­reich. Und schließ­lich kennt man ja auch sei­ne Pap­pen­hei­mer eini­ger­ma­ßen.

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mdbl0g

Da lese ich doch ges­tern Der Trend geht zum Zweit­blog von Kon­stan­tin Klein und habe noch im Ohr, dass ein Zweit­blog ja inso­fern blöd ist, als dass man sei­ne Infor­ma­tio­nen nicht ver­dop­peln könn­te und inso­fern ein wei­te­rer Blog so eine Sache sei, gera­de für Leu­te wie mich, die ja schon auf vier Blogs Zeugs raus­hau­en — DA gelan­ge ich über ronsens.net auf das Blog­sys­tem mdbl0g.

Und das sah schon so ziem­lich genau so aus, wie ich mir ein klei­nes Blog so vor­stel­le. Nicht ganz, aber es kam mei­nen Wunsch­vor­stel­lun­gen schon ver­dammt, ver­dammt nahe.

Also schwupps instal­liert, und es hapert etwas bei mei­nem Hos­ter, was ich von dem aller­dings schon gewöhnt bin, und rum­pro­biert. Gefiel mir alles so sehr, dass ich auf der Basis­ebe­ne mei­ner Nur-ich-mein-Blog-Seite die­se Soft­ware instal­liert habe. Und damit bin ich wohl einer unter 10 Anwen­dern, die dazu gehö­ren, was die Sache natür­lich noch coo­ler macht.

Kom­men wir also zu der Fra­ge Wozu zum Gei­er denn noch ein Blog? Tja, so bedeu­tungs­schwan­ger die Fra­ge auch sein mag, sie lässt sich beant­wor­ten. Ich habe ein Blog für per­sön­li­che Geschich­ten, Foto­knip­ser und gele­se­ne Bücher, eins für aktuell-öffentlich Rele­van­tes, ein Lokal­blog, dass ich nicht allei­ne befüt­te­re, und nun eben das neue, das ich als Shout­box ver­wen­de, d.h. für the­ma­tisch unrun­de Gedan­ken, die ange­dacht, aber nicht in die­sem Blog wei­ter ver­folgt wer­den.

Wer sich beschwert, Twit­ter oder Face­book zu viel Zeugs zu über­las­sen, der über­le­ge sich doch der­art ein­fach ein­mal, sein Zeugs selbst irgend­wo raus­zu­hau­en, so klein und unsau­ber for­mu­liert es auch sei. Mir macht das gera­de aus­ge­spro­chen viel Spaß und es kommt dem ursprüng­li­chen Blog­gen sehr nahe. Nur das frü­her mehr ver­linkt wur­de unter­ein­an­der, aber da hat­ten wir auch noch mehr Lamet­ta.

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ADN-Teiler-Link

Seit eini­ger Zeit bin ich ja auch auf app.net oder ADN unter­wegs. Des­we­gen ist nun die Mög­lich­keit, Links zu Blog­ar­ti­keln die­ser Sei­te direkt über einen Klick auf app.net zu tei­len, unter­halb der Arti­kel zu fin­den.

Tech­nisch sieht der Link so aus:

https://alpha.app.net/intent/post/?text=lese gera­de: <?php echo urlencode(the_title()); ?>%&url=http://2in4.de/<?php echo urlencode(the_ID()); ?>

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Schriftarten der eigenen Internetseite justieren

Für die­se Sei­te ver­wen­de ich wei­ter­hin Goog­le Schrift­ar­ten, d.h. wer die­se Sei­te ansurft, steht in Ver­bin­dung zu Goog­le. Ich sehe allein dar­in nicht ein so gro­ßes Pro­blem, denn Goog­le kriegt eh von über­all her Per­so­nen refe­ren­zie­ren­de Daten.

Für ande­re Sei­ten habe ich gera­de eine sehr schö­ne Sei­te ver­wen­det, über die man Überschrift-, Zweitüberschrift- und Text­schrift­art pas­send ein­stel­len kann: The web font blen­der.

[ Foto: ttcop­leybore­dom | Crea­ti­ve com­mence licence ]

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Mein Youtube-Blog-Kanal

Nicht, dass ich wüss­te, wozu das genau gut sein soll, aber You­tube stellt zu die­sem Blog eine eige­ne Sei­te mit ver­link­ten Youtube-Videos her. Die kann man da dann auch hin­ter­ein­an­der­weg schau­en, die Funk­ti­on bie­te ich in die­ser Sei­te nicht. Dafür feh­len die Vide­os, die woan­ders gehos­tet sind. Aber wie gesagt: Ich weiß nicht, wozu das genau gut sein soll und ich bin auch kein aus­ge­spro­che­ner You­tuber. Viel­leicht bringt irgend­wem das irgend­was.

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OLG-Entscheid zu privater Foto-Urheberrechtsverletzung

End­lich gelangt die deut­sche Rechts­spre­chung mal in rea­lis­ti­sche­re Gefil­de, was die Geld­ma­che­rei mit Abmah­nun­gen im Inter­net angeht:

Das OLG Braun­schweig hat geur­teilt, dass bei Fotos, die bei eBay in Pri­vat­auk­tio­nen Urhe­ber­rech­te ver­let­zen, allen­falls ein Scha­dens­er­satz von 20€ zu ent­rich­ten ist.

Außer­dem, so das Gericht,

fin­det die MfM Tabel­le für die Berech­nung des Foto­gra­fen Hono­rars bei pri­va­ten eBay Auk­tio­nen kei­ne Anwen­dung, da die Tabel­le kei­ne Emp­feh­lun­gen für die bran­chen­üb­li­chen Ver­gü­tungs­sät­ze und Tari­fe zur Über­las­sung von Pro­dukt­fo­tos zum Zwe­cke eines pri­va­ten eBay-Verkaufs ent­hält.

Jetzt wäre mal ein Urteil sinn­voll, dass pri­va­te Blogs nicht schlech­ter stellt als pri­va­te eBay-Auktionen, aber es ist immer­hin ein ers­ter rich­ti­ger Schritt gemacht.

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Trend. Meiner.

Ich habe gera­de fest­ge­stellt, dass ich seit 25 Jah­ren irgend­wo hin­krit­zel, was gera­de so mei­ne Auf­merk­sam­keit fes­selt. 13 Jah­re davon in ein Tage­buch, 3 Jah­re auf eine Home­page und jetzt schon 10 Jah­re in Blogs.

Mit der Time­li­ne möch­te Face­book sol­che Krit­ze­lei­en ablö­sen. Pus­te­ku­chen. Von mir wer­den sie kei­ne der­ar­ti­gen Infor­ma­tio­nen aus ers­ter Hand bekom­men. Twit­ter hat direk­te Kon­tak­te ermög­licht, ohne dass man jeman­den son­der­lich gut kennt. Zwar war ich mit einem Tweet eher im Spie­gel als mit einem Blog­ar­ti­kel, den­noch kön­nen die­se kom­mer­zi­el­len Netz­wer­ke nicht mit mei­nem Blog mit­hal­ten. Ein Ver­gleich wäre ganz sinn­los und lässt sich auch nicht über die Anzahl von öffent­li­chen Reak­tio­nen auf­fä­deln.

Blogs kön­nen immer noch höhe­re Wel­len schla­gen als kom­mer­zi­el­le Sozia­le Netz­wer­ke. Sie müs­sen das nicht, kön­nen es aber. Und sie kön­nen sich ganz unin­ter­es­siert dar­an zei­gen, wie stark genutzt Sozia­le Netz­wer­ke wer­den oder wie stark ihre Nut­zung an Nut­zer­inter­es­se ver­liert.

Bleibt mein Blog? Zumin­dest mein Gekrit­zel bleibt. Egal wie vie­le Hun­de dage­gen anbel­len.

[via]
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