Lesezeichen vom 27. Juni 2014

Lesezeichen von heute
  • Das deut­sche Inter­net, erklärt von Gabor Stein­gart | Mario Six­tus — Wie wirr mit­un­ter wei­ter­hin am Leis­tungs­schutz­recht her­um­lob­by­isiert wird, beschreibt Mario Six­tus: “Leu­te wie Chris­toph Kee­se sind in der letz­ten Legis­la­tur­pe­ri­ode von einem Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten zum nächs­ten gelau­fen und haben dabei “Goog­le stiehlt unse­re Inhal­te und wird damit reich” geru­fen. Dass es bei die­ser aben­teu­er­li­chen Behaup­tung a) nur um win­zi­ge Wör­ter­schnip­sel geht, die Goog­le als Anrei­ßer anzeigt, und b) sowohl Goog­le als auch das deut­sche Inter­net picke­pa­cke­voll sind, mit Inhal­ten, mit denen deut­sche Zei­tungs­ver­la­ge über­haupt nichts zu tun haben, stört die­se Räu­ber­pis­to­le natür­lich unge­mein, wes­we­gen die­se bei­den Umstän­de ger­ne unter den Tisch gescho­ben wer­den.”
  • 10 Jah­re BILD­blog — The Euro­pean — Ein von Sprin­ger bezahl­ter Jour­na­list meint, das Bild­blog habe sei­ne bes­ten Zei­ten hin­ter sich und sei über­flüs­sig. NEIN! DOCH! OH!
Weiterlesen

Die Top10-Tweets des Junis

Weiterlesen

Die Top10-Tweets des Aprils

https://twitter.com/SuperMarki/status/196626235323981824

Weiterlesen

Lesezeichen vom 4. April 2012

Die Nachtgeschichten von heute

Weiterlesen

Lesezeichen

  • GEMA zen­siert mei­nen Film in Deutsch­land » netzpolitik.org — Die US-Künstlerin Nina Paley war zuletzt zur Open Know­ledge Kon­fe­renz in Ber­lin zu Besuch und fand dabei her­aus, dass ihr Spiel­film “Sita sings the blues” von der GEMA auf You­tube zen­siert wird. Das wun­der­te und ver­är­ger­te sie, da sie alle Rech­te geklärt hat und in einer Crowdfunding-Aktion mehr als 55.000 Dol­lar ein­ge­sam­melt hat, um die Musik im Film frei zu kau­fen und den Film unter einer Crea­ti­ve Com­mons Lizenz zu ver­öf­fent­li­chen.
  • Kampagnen-Kamikaze bei der ARD « Ste­fan Nig­ge­mei­er — [Bei der ARD] wur­de offen­bar flä­chen­de­ckend Panik ange­ord­net, um auf einen Angriff mit einem Gegen­an­griff reagie­ren zu kön­nen. Das Aus­maß des Aktio­nis­mus ist in jün­ge­rer Zeit ein­zig­ar­tig, und auch den Kol­le­gen, die des­halb aus­schwär­men, um Kron­zeu­gen wie mich anzu­spre­chen, ist nicht allen wohl bei dem, was sie da tun (müs­sen).
  • Lie­ber Chris­toph Kee­se — SIXTUS.CC — Hier­mit stel­le ich in Rech­nung: Online-Lizenz für das Por­traitfo­to “Mar­kus Hünd­gen” zur Ver­wen­dung unter der Domain presseschauder.de…
  • Goog­le plant die Super-Datenbank — Gelas­sen­heit durch Kom­pe­tenz — So titel­te ges­tern die SZ, die ZEIT eben­so deut­lich mit “Goog­le will Nut­zer­pro­fi­le direkt ver­kau­fen”. FeFe ist drauf ange­sprun­gen und auf Twit­ter rollt jetzt noch ein Empö­rungst­s­u­na­mi. Ganz schlimm, was Goog­le da macht. Man soll­te es in Goog­lem­ort umbe­nen­nen. Aber mal im Ernst, was is da dran, is das ne Ente, über­trie­be­ne Empö­rung oder will Goog­le tat­säch­lich den Adreß­händ­lern, die unbe­hel­ligt und zumin­dest in Deutsch­land vom Lis­ten­pri­vi­leg geschützt agie­ren, Kon­kur­renz machen? Glück­li­cher­wei­se bin ich nicht der ein­zi­ge, dem das komisch vor­kommt.
  • Zip­pert zappt: Zip­pert zappt — Nach­rich­ten Print — WELT KOMPAKT
  • 500 Inter­nal Ser­ver Error — 500 Inter­nal Ser­ver Error
Weiterlesen

Was ich noch sagen wollte… zu Dina Foxx

Auf der re:publica hat das ZDF neben dem Elek­tri­schen Repor­ter die Internet-Mitmach-Irgendwas-Serie Dina Foxx vor­ge­stellt. Doch nie­mand wuss­te so recht, was das soll. Wäh­rend Mario Six­tus den Elek­tri­schen Repor­ter als sei­nen Schritt in die beruf­li­che Eigen­stän­dig­keit dar­stell­te, hielt sich auch beim danach vor­ge­stell­ten Pro­jekt der Ein­druck, dies sei nicht mehr als eine Arbeits­be­schäf­ti­gungs­maß­ah­me.

Ges­tern spiel­ten Real Madrid und der FC Bar­ce­lo­na um den spa­ni­schen Pokal. Das zeig­te das ZDF. Im Anschluss soll­te eine 50 minü­ti­ge Fol­ge von Dia­na Foxx kom­men, einem inter­ak­ti­ven Kri­mi, der einen Anschluss des Fern­se­hens ans Inter­net her­stel­len soll­te. Pro­du­ziert wird das inner­halb des ZDF von der dor­ti­gen Spar­te des klei­nen Fern­seh­spiels, wobei der Name wohl Pro­gramm ist: Klein und Spiel. Es ist halt blo­ße Unter­hal­tung, zu sehen irgend­wann nach dem in die Ver­län­ge­rung gegan­ge­nen spa­ni­schen Fuß­ball­spiels und irgend­wo auf einem unge­guck­ten ZDF-Spartenkanal.

Die Zuhö­r­er­kri­tik des Vor­stel­lungs­run­de des ZDF war auf der re:publica The­ma ver­feh­lend bis höf­lich: Man wünsch­te dem unbe­geis­tern­den Pro­jekt wohl­wol­lend viel Glück, immer­hin hat­te da jemand Arbeit, frag­te nach der Nach­hal­tig­keit die­ser Pro­duk­ti­on, beschwer­te sich über die Abset­zung der 3sat-Sendung neu­es und wünsch­te sich, dass ZDF-Beiträge län­ger in der Media­thek zu sehen sein soll­te. Kri­tik dar­an, dass hier ein über­flüs­si­ges Pro­gramm pro­du­ziert wird, dass selbst im eige­nen Haus nur zur nach­mit­ter­nächt­li­chen Ver­sen­dung taugt: Fehl­an­zei­ge.

Nun kann man viel­leicht ein­wen­den, dass es sich bei die­sem Pro­jekt eben um ein Kunst­pro­jekt han­delt, dass eben aus einer klei­nen Nische kommt und nur bestimm­te Per­so­nen in ihrem Kunst­emp­fin­gen anspre­chen soll. Aber gera­de als Kunst­pro­jekt ist es durch­ge­fal­len: Das Test­pu­bli­kum der re:publica zeig­te sich weder am eigent­li­chen Film noch an der gewoll­ten Ver­bin­dung zu Inter­net­tech­ni­ken inter­es­siert. Der Grund ist ein­leuch­tend: Inter­net­tech­ni­ken sind Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nä­le von Emp­fän­gern, die auch jeder­zeit Sen­der sind. Das ZDF-Projekt posi­tio­niert sich aber eben nur als Sen­der und ist als Emp­fän­ger nicht rezi­pier­bar vor­han­den. Qua­si das Fernseh-Leserpost-Prinzip.

Aber viel­leicht soll­te man so die Öffentlich-Rechtlichen ver­ste­hen: Bestehen­des wird ledig­lich adap­tiert und wie­der­ge­käut. So kann man den Begriff re:publica schließ­lich auch ver­ste­hen. Bloß nichts neu­es.

Weiterlesen

Knöllchen

Mario Six­tus hat, wie heu­te mor­gen schon erwähnt, einen ganz net­ten Text gegen das gefor­der­te Leis­tungs­schutz­recht geschrie­ben. Mar­tin Oet­ting ist nun auf die Idee gekom­men, dass man Geld sam­meln soll­te, damit die­ser Text in einer grö­ße­ren Zei­tung unter­ge­bracht wer­den kön­ne. Ich ver­ste­he zwar nicht, wes­we­gen man ande­re Leu­te für ihre Vor­ur­tei­le qua­si Geld zukom­men las­sen soll, aber wer in Form einer Spen­de mit­ma­chen möch­te, ist dazu ein­ge­la­den.

[ Foto: ttcop­leybore­dom | Crea­ti­ve com­mence licence ]

Weiterlesen

Guten Morgen

morgenkaffee

Im Taxi-Blog berich­tet Tors­ten davon, dass die Nach­weih­nachts­zeit im Taxi am Mon­tag schon sehr sku­ril begann.

Mario Six­tus schreibt bei Car­ta über das gefor­der­te Leis­tungs­schutz­recht von Ver­le­gers­sei­te.

Fried­rich Küp­pers­busch plä­diert für die Ver­wen­dung des neu­en Wor­tes Win­ter­loch:

[audio:http://httpmedia.radiobremen.de/mediabase/040473/040473_140551.mp3]

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Erwar­tet uns bahn­tech­nisch eigent­lich ein Sil­ves­ter­cha­os? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[ Foto: Luc van Gent ]

Weiterlesen

Düsseldorfer Müll

Man­che Städ­te müs­sen sich manch­mal aber auch sowas von auf­plus­tern: In Düs­sel­dorf hat man Müll einen her­ren­lo­sen Kof­fer am Bahn­hof gefun­den und sah dar­in wohl die Chan­ce, heu­te mal bun­des­weit in die Nach­rich­ten zu kom­men:

duehbf

Und sowas, nach­dem ges­tern der Düs­sel­dor­fer Mario Six­tus die zumin­dest von Inter­net­be­nut­zern inter­es­siert beob­ach­te­te Akti­on Wir haben kei­ne Angst ins Leben geru­fen hat­te. In der Lan­des­haupt­stadt Nordrhein-Westfalens stan­den aber auch schon seit Tagen Poli­zis­ten mit Maschi­nen­pis­to­len am Bahn­hof rum, die wol­len ja auch mal das Gefühl haben, gebraucht zu wer­den. Und wenn jetzt jedes Mal so ein Tam­tam um lie­gen gelas­se­nen Müll gemacht wird, haben die Jungs ja öfters was zu tun.

Auf die­se Art eröff­net man Ter­ro­ris­ten im Gegen­zug ein beque­me­res Leben: Man muss nicht mehr sein Leben auf’s Spiel set­zen, ein­fach irgend­wo eine blaue Tüte lie­gen las­sen reicht inzwi­schen voll­kom­men aus.

Weiterlesen

Lesezeichen

  • Die FAZ hat die Schlag­zei­le des Jah­res | Fefes Blog — Mer­kel: „Schwarz-Gelb alter­na­tiv­los“ — Fefe: “Denn ande­re Argu­men­te als die­se Behaup­tung hat Schwarz-Geld nicht. Nach all dem, was die in ihrer kur­zen Amts­zeit zer­stört haben, wür­den mir auch kei­ne Pro-Argumente ein­fal­len. Die sind ja dazu über­ge­gan­gen, nicht nur Din­ge kaputt zu machen, son­dern in der Zer­stö­rung schaf­fen die eine Nach­hal­tig­keit, die man sich bei den alter­na­ti­ven Ener­gi­en oder der Arbeits-, Bildungs- oder Gesund­heits­po­li­tik nur wün­schen wür­de. Statt­des­sen krie­gen wir eine 12-jährige Atom­müll­pro­duk­ti­ons­ver­län­ge­rung. Dabei wis­sen wir jetzt schon nicht wohin damit. ”
  • logbuch:caasn:de » belausch­tes » joku­lee­lee – ein hot­dog unten am hafen
  • 12.11. 10 — Schi­nant — 500beine -
  • Die Höh­le der haa­ri­gen Bies­ter – Betre­ten auf eige­ne Gefahr — Die Rede ist vom Koch­haus in Berlin-Schöneberg, das sich selbst als “begeh­ba­res Koch­buch” bezeich­net. Die Idee ist eben­so sim­pel wie geni­al. Es wer­den dort jeweils auf einem Tisch zusam­men­ge­stellt sämt­li­che Zuta­ten für ein mit­ge­lie­fer­tes Koch­re­zept ange­bo­ten.
  • Kein Herz für Blogs | Stadt-Bremerhaven.de — Deut­schen Blog­charts [wer­den] ger­ne her­an­ge­zo­gen, um ein­fluss­rei­che Blog­ger zu kon­tak­tie­ren. Und hier besteht schon der Irr­sinn. PRler glau­ben natür­lich, Mul­ti­pli­ka­to­ren in der Sze­ne anzu­spre­chen. Die Deut­schen Blog­charts sagen nur aus, wel­che Blogs mög­lichst vie­le Links von ande­ren Blogs bekom­men haben. Ob es sich dabei um mei­nen 1000-Wörter-Technik-Beitrag oder ein Kat­zen­fo­to han­delt, ist dabei scheiß­egal. Man redet also nicht von Qua­li­tät, son­dern von einer Art Inzucht-Backlink. Man bleibt unter sich. Blog­ger unter Blog­gern. Din­ge wie Feed­le­ser und Zugrif­fe inter­es­sie­ren nicht. Nur Links. Wenn in der Blogger-Szene mehr Kat­zen­blog­ger wären, die sich dau­ernd die Eier gegen­sei­tig lecken, dann wür­den sie höher ran­ken, auch wenn der Con­tent und die Zugriffs­zah­len des Hun­de­blog­gers bes­ser wären.
  • TP: Haus­durch­su­chun­gen bei offen­sicht­lich Unschul­di­gen — Die Staats­an­walt­schaft Osna­brück lässt die Woh­nun­gen von Tro­ja­ner­op­fern von der Poli­zei durch­su­chen und deren Rech­ner beschlag­nah­men: Am Don­ners­tag den 29. April 2010 klin­gel­ten beim Windows-Fachmann Andre­as S. um 8 Uhr mor­gens zwei Poli­zis­ten, die ihm einen Gerichts­be­schluss aus­hän­dig­ten und meh­re­re Stun­den lang sei­ne Woh­nung durch­such­ten. Zur Begrün­dung führ­ten die Poli­zis­ten an, S. habe sich offen­sicht­lich Mal­wa­re ein­ge­fan­gen.
  • Why Goog­le can’t build Insta­gram — Sco­b­lei­zer -
  • Eine Zei­tung schafft sich selbst ab at Jak­Blog — die­ser ritua­li­sier­te, vor­her­seh­ba­re, unin­spi­rier­te und voll­kom­men unnö­ti­ge Nicht-Journalismus, den nie­mand mehr braucht in einem Zeit­al­ter, in dem es ein gigan­ti­sches Ange­bot an Medi­en gibt.
  • 4chan Wages War on Tumb­lr: Whoever Wins, We All Lose (updated) -
  • Yahoo: Der unauf­halt­sa­me Zer­fall — SIXTUS.CC -
  • er, sie, es beißt nicht | deus ex machi­na (FAZ-Blog) — Den Begriff “Femi­nis­mus” auf brei­ter Basis wie­der posi­tiv auf­zu­la­den und zu einer sinn- und iden­ti­fi­ka­ti­ons­stif­ten­den Spie­gel­flä­che zu machen, von der gesell­schaft­li­cher Fort­schritt aus­geht und von dem die Men­schen pro­fi­tie­ren, die von den Errun­gen­schaf­ten der Gleich­stel­lung bis­lang nicht zu spü­ren bekom­men haben, wird schwie­rig.
  • Deak­ti­vie­rungs­ge­bühr rel­oa­ded | law blog — Abzo­cke bei Ablauf des Mobil­funk­ver­tra­ges: Wer nach Ende sei­nes Han­dy­ver­trags die SIM-Karte nicht retour schickt, muss bei sie­ben von 25 Anbie­tern zah­len. Bis zu 29,65 Euro wer­den berech­net, hat die Ver­brau­cher­zen­tra­le Nordrhein-Westfalen ermit­telt. Die Begrün­dun­gen für die Klau­seln im Klein­ge­druck­ten erschei­nen skur­ril.
Weiterlesen