Warum man die Piraten nicht zu wählen braucht

… erklärt Julia Schramm, Vor­stands­mit­glied der Pira­ten­par­tei, jetzt mal in aller Kür­ze:

Wir sind nicht ange­tre­ten, um zu sagen: “Wir haben die Ant­wor­ten.” Wir sind ange­tre­ten und sagen: “Wir haben die Fra­gen und ihr habt die Ant­wor­ten.”

Aja. Wenn grund­sätz­lich im Gegen­satz zu den Pira­ten die ande­ren die Ant­wor­ten haben, ja, dann wäh­le ich bes­ser die ande­ren. Nein, man muss sich nicht wun­dern, dass intel­li­gen­te Köp­fe über die­se Par­tei ihre sel­bi­gen schüt­teln, wenn der­ar­ti­ge Anti-Intellektuelle in den Vor­stand gewählt wer­den. Nur weil ande­re Par­tei­en zuge­ge­be­ner­ma­ßen mit­un­ter über­hol­te Struk­tu­ren und anti­quier­te Ansich­ten ver­tre­ten, ist das doch noch kein Frei­brief, sinn­be­frei­te Flos­ken zum Poli­tik­stan­dard zu erhe­ben, die ledig­lich nicht anti­quiert sind.

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Hamish McKen­zie schreibt, dass das Han­dy­zeit­al­ter der legi­ti­me Nach­fol­ger des Web 2.0 ist.

Die Pira­ten haben erwar­tungs­ge­mäß Julia Schramm nicht zur Vor­sit­zen­den gewählt und eine Erklä­rung gegen das Leug­nen des Holo­causts abge­ge­ben.

Der SPIEGEL berich­tet, dass man bei ALDI Kun­din­nen in Aus­schnitt und unter den Rock gefilmt habe.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wo sind denn bei ALDI Kame­ras, dass die unter den Rock fil­men kön­nen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Ganz was Neu­es: Ein fal­scher Dok­tor in der CDU. Und die Krea­ti­vi­tät des Betrof­fe­nen reicht immer­hin dazu, das essen­ti­el­le Pro­blem dar­in zu sehen, dass er sich selbst ent­täuscht habe, nicht, dass ihm der Dok­tor­grad eh ent­zo­gen wer­de. Die Dok­tor­ar­beit ging übri­gens, völ­lig über­ra­schend, über die CDU. Noch nicht ein­mal bei so einem The­ma kommt man heut­zu­ta­ge ohne Pla­gi­ie­ren aus.

Auch Klaus Stutt­mann meint, dass der Shit­s­torm ande­rer Par­tei­en der Pira­ten­par­tei nicht scha­det.

Ob Julia Schramm, die beim dies­wo­chen­en­di­gen Pira­ten­par­tei­tag in die Par­tei­füh­rung gewählt wer­den möch­te, ihre Kri­ti­sie­rung gera­de Rücken­wind ver­schafft, darf aber bezwei­felt wer­den.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Kann Shit­s­tor­men ‘out’ wer­den und, wenn nicht, wenigs­tens kapi­ta­li­siert? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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