Guten Morgen

Morgenkaffee

Ich schreibe hier schon seit mehr als 2 Jahren mor­gendlich, was mir so lesend auf den Bild­schirm knallt. Und gerne nehme ich dazu Blog­ger­texte, im möglichen Irrglauben, die seien anderen noch nicht unter die Lupe gekom­men. Oft­mals find­et sich da aber wenig, oder ich habe sie ander­weit­ig schon verblog­gt. Dann ver­weise ich oft auf Ver­lag­s­texte, die dieselbe Funk­tion haben, aber nicht so per­sön­lich ver­fasst sind. Heute aber, heute erfreuen mich drei Blog­ger mit guten Tex­ten:

Da ist Denis mit seinem Rat­ge­ber, wie man neg­a­tiv ver­laufend­en Ren­de­vous ulti­ma­tiv den Todesstoß ver­set­zt.

Da ist Dorin Popa mit sein­er lesenswerten Antwort auf die Dat­ing-Fra­gen der jet­zt-Redak­tion.

Nicht zulet­zt ist da Blog­gerurgestein Felix Schwen­zel, der eine berent­nerte Ede­ka-Ecke in Augen­schein nimmt.

So viel Gutes bekommt man son­st in ein­er ganzen Woche nicht vorge­set­zt.

Und während ich mir die Frage stelle: Sind Wet­terum­schwünge blog­beitrags­be­fördernd? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

MorgenkaffeeIst ja schon wieder Woch­enende. Eigentlich schrieb ich ja diese Guten-Mor­gen-Rubrik um das mor­gendliche Befind­en, den klarsten mor­gendlichen Gedanken festzuhal­ten. Oder um Blog­ger zu ver­linken, denen mor­gendlich oder des Nächt­ens was durch den Kopf schwirrte. Dauernd kam aber auch Ver­lagszeugs mit rein, wird sich nicht immer ver­hin­dern lassen, denn darüber denkt man eben auch nach. Aber heute nur Blog­ger:

Jens Scholz war in Berlin und hat seine Ein­drucke in ein Film­chen gepackt.

Felix Schwen­zel räsoniert übers fast kom­men­tar­lose Ver­linken als Blogfremd­kör­p­er.

Für Annik Rubens ist ger­ade irgend­wie alles blöd.

Und während ich mir die Frage stelle: Warum schreibt eigentlich kein Ver­lag eine Mor­genkolummne? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee Kri­tik­er wer­fen der Bun­desregierung vor, durch Untätigkeit dafür zu sor­gen, dass man in ein paar Jahren sagen kann, die Energiewende sei zu teuer, um umge­set­zt wer­den zu kön­nen.

Felix Schwen­zel hat seine Lieblingst­weets des Mais schon raus­ge­hauen.

Hans Zip­pert reagiert auf Gün­ter Grass’ Gedicht – mit einem Gedicht.

Und während ich mir die Frage stelle: Fährt Alt­maier eigentlich einen eige­nen Kurs? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee Der STERN berichtet darüber, dass ein anonymer Blog­ger, der im let­zten NRW-Wahlkampf Inter­na der CDU veröf­fentlicht hat, nach der rot-grü­nen Regierungsüber­nahme seit­ens der Lan­desregierung einen sehr lukra­tiv­en Auf­trag bekom­men hat. Weil der STERN schreibt, dass sich das Veröf­fentlichen für den Schreiber daher gelohnt hat, erwirk­te die SPD gestern eine einst­weilige Ver­fü­gung. Um es mal ganz vor­sichtig zu sagen: Eine zumin­d­est merk­würdi­ge Verbindung gibt es da offen­bar.

Felix Schwen­zel schreibt über die aktuelle Rel­e­vanz von Blogs. Und ich gebe meinen Senf dazu.

Jason Kot­tke ver­weist auf ein Foto mit allen MGM-Film­stars aus dem Jahr 1943.

Und während ich mir die Frage stelle: Wieso kam der STERN mit der Geschichte eigentlich nicht eher? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

MorgenkaffeeWolf­gang Michal schreibt, dass das anvisierte Leis­tungss­chutzrecht den eh schon sehr kurz Kom­menden eigentlichen Urhe­bern seit­ens der Ver­lage auch noch Per­sön­lichkeit­srechte ein­schränkt.

Parteifre­unde zweifeln, dass Sarkozy im Präsi­dentschaftswahlkampf noch eine Schnitte hat.

Mir ist noch gut in Erin­nerung wie Felix Schwen­zel vor kurzem darüber her­zog, dass er zwar Spiegel Online, aber ger­ade den eigentlichen Spiegel gar nicht mehr lese. Mir fliegt der Schinken zwar ab und an in die Hände, aber ich kön­nte nicht sagen, wann ich das let­zte Mal einen Spiegel gekauft hätte. Und so wie man inzwis­chen glaubt, dort Jour­nal­is­mus betreiben zu kön­nen, reizt mich auch so gar nichts dazu, wieder einen zu erwer­ben.

Wir bleiben immer noch bei der Piraten­partei, der offen­bar nicht so leicht der Saft abzu­drehen ist, wie der Shit­storm der let­zten Tage dachte: Der innen- und kul­tur­poli­tis­che Sprech­er der Berlin­er Piraten­parteifration Christo­pher Lauer geht den Berlin­er Sen­ats-Chef Björn Böh­n­ing nach dessen Kri­tik an der Piraten­partei an. Und das hört sich nicht allzu inkom­pe­tent an.

Und während ich mir die Frage stelle: Wenn in NRW jemand wie Christi­na Schulze Föck­ing ein Min­is­teri­um leit­en soll, wieso sollte das nie­mand bei den Pirat­en kön­nen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee Dass es in den sozialen Net­zw­erken Empörung über einen Energiev­er­sorg­er­werbespot gab, der eher Frauenge­walt als Humor darstellte, ist an mir auch kom­plett vor­beige­gan­gen. Felix Schwen­zel macht auf die Stel­lung­nahme der dahin­ter ste­hen­den Wer­beleute aufmerk­sam. Und da ver­gle­ichen diese Wer­beleute ein­fach mal ihre humor­be­fre­ite, vom Markt genommene Wer­bung mit Har­ald Schmidt, Anke Engelke, Her­bert Feuer­stein und das von ihnen wohl inspierende amerikanis­che Wer­be­v­ideo — als ob man in der­sel­ben Liga spielte.

Pira­nhase stellt Kau­gum­mikun­st vor.

Momen­tan wim­melt es von Besprechun­gen des Films Blut muss fließen — hier mal was von fluter.

Und während ich mir die Frage stelle: Gibt es eigentlich Wer­be­fach­leute, die noch sehen, wie wenig ihre Welt mit Wirk­lichkeits­darstel­lun­gen zu tun hat? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Ob Twit­ter noch lustig ist, fragt man bei Twitkrit, wo die Frage eher ist, wieso dort kaum noch lustige Tweets besprochen wer­den. Die find­et man inzwis­chen monatlich auf an die 5 anderen Blogs. Don Dahlmann und Felix Schwen­zel machen schon mal den Anfang.

Ant­ja Tiefen­thal hat sich für ihre Klatschkri­tik mal wieder mit Mate­r­i­al eingedeckt.

Falk Made­ja berichtet, dass in den Nieder­lan­den der Haschis­chverkauf möglicher­weise ver­boten wird.

Und während ich mir die Frage stelle: Hat man in Deutsch­land jemals was ver­boten, dass man auch höher besteuern kon­nte? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Blogakzeptanz

Es rap­pelt wieder im Kar­ton: Derzeit ist es en vogue, sich auf die Kun­st des Bloggens zu besin­nen. Damit hat Cem mit der Trend.meiner-Rei­he en mal ange­fan­gen, wobei er statt auf Blogs auf soziale Net­zw­erke kom­merzieller Natur bauen wollte, während Ben die genau ent­ge­gen geset­zte Rich­tung befür­wortet. Derzeit ist John­ny bei Spree­blick auf dieser Welle unter­wegs, sein Blog soll konzen­tri­ert­er, d.h. weniger Mehrautoren­blog wer­den. Felix Schwen­zel sieht darin den Kon­flikt zwis­chen Mehrautoren­blog und rein pri­vatem Blog, wobei Schwen­zel selb­st ger­ade sein Blog optisch für die heutige Zeit fit zu machen ver­sucht. Und damit sind wir bei schwup­ps von der inhaltlichen bei der optis­chen Blo­gakzep­tanz gelandet.

Es ist ganz nett zu sehen, dass auch ges­tandene Blog­ger ab und an durcheinan­der kom­men bei der Frage, wie ihr Blog eigentlich funk­tion­ieren soll. Wenn man das erst ein­mal auf dem Schirm hat, stolpert man eigentlich nicht mehr darüber. Ich für meinen Teil blogge qua­si ein­er­seits pri­vat in meinem Log­buch, und ander­er­seits hier auf der Seite, wenn nicht bloß mein spezielles Erleben ein­er Sit­u­a­tion im Mit­telpunkt eines Textes ste­hen soll. Da stellt sich dann noch die Frage, wieso man bei­de nicht zusam­men­schmeißt, aber ich sehe da noch einen feinen Unter­schied. Daneben kön­nten wegen mir hier andere Leute bloggen — was derzeit gar nicht geschieht — ohne dass der Sinn dieses Blogs damit kon­terkari­ert würde. Mit dem einen Blog halte ich Kon­takt zur Blog­gosphäre, mit dem anderen pfeiffe ich drauf — es gibt genü­gend Leute im Inter­net, die eh nichts mit der Blog­gosphäre anfan­gen kön­nen.

Bei Spree­blick krieselte es meines Eracht­ens nicht deswe­gen, weil es ein Mehrautoren­blog war, son­dern weil es the­ma­tisch gar keine Ord­nung mehr gab. Da gab es ein­er bes­timmten Musik­lieb­haberei verord­nete Artikel neben Gedicht­en, Gewinn­spie­len, Inter­net­the­mendiskus­sio­nen und Fuss­ball­berichter­stat­tung. Das war irgend­wann für den Leser nicht mehr über­schaubar oder vielle­icht bess­er: einord­bar. Zwangsläu­fig dämmt man das Prob­lem ein, wenn man for­t­an nur noch alleine blog­gt — es gin­ge bei besser­er Leitlin­ienge­bung sich­er aber auch mit diversen Autoren.

Was die optis­che Blo­gakzep­tanz ange­ht: Soweit ich weiß ist meine Seite auf allen Geräten les­bar, auf einem iPhone vielle­icht nur mit Hil­fe des Hin-und-Her­schub­ssens der Seite. Wenn ich Felix Schwen­zel recht ver­standen habe, wurmte es ihn im Speziellen, dass seine Seite auf dem iPhone gar nicht angezeigt wer­den kon­nte. Da ich nur ein wenig einge­set­ztes Smart­phone habe und dies kein iPhone ist, fuchst mich die Darstel­lung dieses Blogs auf Smart­pho­nen wenig. Mich wurmt eher die Les­barkeit an Com­put­er­bild­schir­men, wofür mein Blog im ersten Sinne konzip­iert war. Hier­bei beson­ders Schrif­tarten und die Worte-pro-Zeile-Ein­schätzung, die sich bei mir ger­ade auf eine bes­timmte Fre­quenz eingepen­delt hat. Auf Felix Schwen­zels Blog scheint mir das ger­ade Gedanken unnötig oft zu unter­brechen — sieht aber auf dem iPhone gut aus ;-).

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Guten Morgen

MorgenkaffeeIndect, das hier schon beschrieben wurde, nimmt offen­bar zur EM 2012 in Polen seinen Betrieb auf.

Bosch hat sich den SPD-Parteitag angeschaut. Lustiger als erwartet.

Wenn man nicht mehr weit­er weiß… Eine neue Inter­net­lob­by­gruppe namens D64 möchte irgend­wofür ein­ste­hen. Einige Arguen­ta­tion­slück­en bemän­gelt Felix Schwen­zel da noch.

Und während ich mir die Frage stelle: Schieben die jet­zt bei Anfrage auch Per­so­n­en­dat­en nach Polen rüber? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee Kon­stan­tin Klein zieht per­sön­liche Kon­se­quen­zen aus dem gestern vom CCC veröf­fentlicht­en Bericht, man habe einen funk­tion­ieren­den Bun­de­stro­jan­er gefun­den.

Ulrich Horn kon­sta­tiert, dass mit der nicht ger­ade gewonnenen Berlin-Wahl, Renate Küh­nasts Kar­riere den ent­gülti­gen Knick bekom­men hat.

Felix Schwen­zel beschreibt, dass RSS trotz allen Abgesän­gen für ihn immer noch neben dem Brows­er das am meis­ten Genutzte Tool des Inter­nets ist.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie sollen wir reagieren, wenn der Staat offen­sichtlich seine Befug­nisse über­schre­it­et? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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