Nachtgeschichten vom 12. April 2012

Die Nachtgeschichten von heute

Guten Morgen

Morgenkaffee Beim Spiralteppich meint man, das ganze Gezerre ums Urheberrecht könnte die Kultur des Aufnehmens von Musik letzen Endes begraben.

Fefe hat da mal wieder einen glasklaren Fall von Notwehr.

Heute startet die Aktion alle-gegen-bild.de, die sich gegen das Vorhaben der Bildzeitung richtet, zum Irgendwasjubiläum am 23. Juni in jeden deutschen Briefkasten eine Bildzeitung zu stopfen. Sieht ganz hübsch aus.

Und während ich mir die Frage stelle: Schaffe ich es wohl selber, so einen Aufkleber an meinen Briefkasten zu kleben? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

Nachtgeschichten vom 11. April 2012

Die Nachtgeschichten von heute

Guten Morgen

Morgenkaffee Es frühlingt allüberall. Besonders gut zu sehen in Bonn.

Der Kauf von Instagramm in Höhe von 1 Mrd. Dollar geschah nicht wegen der so gewonnenen Funktion eines Fotoprogramms, sondern um an mehr Handy-Daten der Benutzer zu kommen, meint Dan Rowinski. Apropos 1 Mrd. Dollar – soviel hat Microsoft gerade für AOL-Patente gelatzt.

Damit mal zu den Kurzmeldungen: Gesine Lötzsch tritt als Vorsitzende der Linkspartei zurück. Ab Mitte März gibt es in Deutschland mit der “116 117″ eine einheitliche Notfallrufnummer für ärztliche Bereitschaftsdienste. In aktuellen Umfragen ist die Piratenpartei mit 13% Zustimmung drittstärkste Partei. Jemand wird verklagt, weil jemand anderes an seine Facebook-Pinnwand ein urheberrechtlich geschütztes Bild veröffentlicht hat.

Und während ich mir die Frage stelle: Ob sich Lötzsch jetzt endlich mal von den Linken erholt? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

Nachtgeschichten vom 9. April 2012

Die Nachtgeschichten von heute

Guten Morgen

MorgenkaffeeUnd schwupss ist schon wieder letzter Ostertag für dieses Jahr. Irgendwie hat man aber eher das Gefühl von Abschied als von Neuanfang, man kehrt ja wieder in den Alltag zurück. Geschrieben wird trotzdem im Internet, deswegen lesen wir, dass

Markus Kompa sich mit dem merkwürdigen Verhalten der Zeitungen auf die Umfragen- und Wahlerfolge der Piratenpartei auseinandersetzt und meint, je höher der NRW-Wahlerfolg der Partei, desto deutlicher das Zeichen, dass Zeitungsverlage an politischer Einflussvermögen einbüßen.

Ulrich Horn erfreut mit einem bissigen Artikel zur immer noch nicht ganz in die Vollen gehenden NRW-CDU. Dabei fällt mir ein weiteres Mal auf, wie seicht dagegen der im letzten Wahlkampf so bedeutende Wir-in-NRW-Blog daher kommt und wie stark Journalisten dem Bereich der politischen Bloggosphäre die Messlatte anzeigen. Man selbst schreibt gar nicht mehr so viel zu Politik wie früher, einfach weil die Lücke, die bislang da war, besser geschlossen wird.

Es ist aber auch nicht nur die Piratenpartei, die den Qualitätsverfall der Medien zu spüren bekommt, auch Günter Grass wiederfährt eine bedauerliche Medieninterpretation, meint man beim Spiegelblog. Es ist vergleichsweise erhellend, wie Avi Primor mit der Angelegenheit bei den Tagesthemen umgeht. Zuvor hatte die Berliner Zeitung Primor interviewt.

Da passt es irgendwie, wenn Chris Anderson, Chef der amerikanischen WIRED, sagt, der Großteil der Zeitungen habe mit Journalismus gar nichts mehr zu tun.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist Propaganda die Antwort der Verleger auf die Zeitungskrise? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

Nachtgeschichten vom 8. April 2012
Nachtgeschichten vom 7. April 2012

Die Nachtgeschichten von heute

Nachtgeschichten vom 6. April 2012

Die Nachtgeschichten von heute

Nachtgeschichten vom 5. April 2012

Die Nachtgeschichten von heute

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