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- SPRENGSATZ _Das Politik-Blog aus Berlin» Blog Archive » Der Umfragehammer – Kein Meinungsforscher macht so viele Schlagzeilen wie der Mann von Forsa. Seine Ergebnisse sind für Journalisten immer ein Geschenk, weil sie aufregender, spektakulärer sind als die Umfragen anderer Institute, weil sie fast immer Sensationen verheißen. Bei Forsa schneiden Parteien fast immer schlechter oder besser ab als bei anderen Instituten. Sie fallen und steigen aber wieder genauso schnell. Gumnmiband-Umfragen sind das.
- kottke.org: Facebook and Instagram as company towns – One of the more thought-provoking pieces on Instagram's billion dollar sale to Facebook is Matt Webb's Instagram as an island economy.
Beim Spiralteppich meint man, das ganze Gezerre ums Urheberrecht könnte die Kultur des Aufnehmens von Musik letzen Endes begraben.
Fefe hat da mal wieder einen glasklaren Fall von Notwehr.
Heute startet die Aktion alle-gegen-bild.de, die sich gegen das Vorhaben der Bildzeitung richtet, zum Irgendwasjubiläum am 23. Juni in jeden deutschen Briefkasten eine Bildzeitung zu stopfen. Sieht ganz hübsch aus.
Und während ich mir die Frage stelle: Schaffe ich es wohl selber, so einen Aufkleber an meinen Briefkasten zu kleben? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
- Wirtschaftswoche – Sebastian Matthes: Was ein Tweet wirklich wert ist « ungedruckt –
- law blog» Archiv » Facebook-Nutzer können gelassen bleiben –
- Die Simpsons: Matt Groening lüftet das Geheimnis um Springfield | Frankfurter Rundschau –
- Mendener Stadt-Mitarbeiter sorgt mit Abschieds-E-Mail für Wirbel | DerWesten – Ein städtischer Verwaltungsangestellter hat an hunderte Kollegen geschrieben, dass er die vergangenen 14 Jahre im Grunde keine Aufgaben gehabt habe, weil ihm diese entzogen worden seien. Trotzdem habe er aber 745.000 Euro an Bezügen erhalten.
- US-Wahlkampf: Der Gegner ist klar, Obama greift an | ZEIT ONLINE – Mitt Romney steht nach dem Verzicht von Rick Santorum als Herausforderer von US-Präsident Barack Obama so gut wie fest. Dieser hat den Republikaner umgehend angegriffen.
- Marcel Reich-Ranicki über Grass: Es ist ein ekelhaftes Gedicht – Das Israel-Gedicht von Grass – FAZ –
Es frühlingt allüberall. Besonders gut zu sehen in Bonn.
Der Kauf von Instagramm in Höhe von 1 Mrd. Dollar geschah nicht wegen der so gewonnenen Funktion eines Fotoprogramms, sondern um an mehr Handy-Daten der Benutzer zu kommen, meint Dan Rowinski. Apropos 1 Mrd. Dollar – soviel hat Microsoft gerade für AOL-Patente gelatzt.
Damit mal zu den Kurzmeldungen: Gesine Lötzsch tritt als Vorsitzende der Linkspartei zurück. Ab Mitte März gibt es in Deutschland mit der “116 117″ eine einheitliche Notfallrufnummer für ärztliche Bereitschaftsdienste. In aktuellen Umfragen ist die Piratenpartei mit 13% Zustimmung drittstärkste Partei. Jemand wird verklagt, weil jemand anderes an seine Facebook-Pinnwand ein urheberrechtlich geschütztes Bild veröffentlicht hat.
Und während ich mir die Frage stelle: Ob sich Lötzsch jetzt endlich mal von den Linken erholt? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
- Commodore founder Jack Tramiel dies | The Verge –
- NZZ Online | Der ungläubige Thomas – Auch frohe Botschaften verstehen sich nicht von selbst. In den neutestamentlichen Evangelien ist der Zweifel aktenkundig, in Jesu Jünger Thomas gewinnt er eine eigene Gestalt. Von Uwe Justus Wenzel
Und schwupss ist schon wieder letzter Ostertag für dieses Jahr. Irgendwie hat man aber eher das Gefühl von Abschied als von Neuanfang, man kehrt ja wieder in den Alltag zurück. Geschrieben wird trotzdem im Internet, deswegen lesen wir, dass
Markus Kompa sich mit dem merkwürdigen Verhalten der Zeitungen auf die Umfragen- und Wahlerfolge der Piratenpartei auseinandersetzt und meint, je höher der NRW-Wahlerfolg der Partei, desto deutlicher das Zeichen, dass Zeitungsverlage an politischer Einflussvermögen einbüßen.
Ulrich Horn erfreut mit einem bissigen Artikel zur immer noch nicht ganz in die Vollen gehenden NRW-CDU. Dabei fällt mir ein weiteres Mal auf, wie seicht dagegen der im letzten Wahlkampf so bedeutende Wir-in-NRW-Blog daher kommt und wie stark Journalisten dem Bereich der politischen Bloggosphäre die Messlatte anzeigen. Man selbst schreibt gar nicht mehr so viel zu Politik wie früher, einfach weil die Lücke, die bislang da war, besser geschlossen wird.
Es ist aber auch nicht nur die Piratenpartei, die den Qualitätsverfall der Medien zu spüren bekommt, auch Günter Grass wiederfährt eine bedauerliche Medieninterpretation, meint man beim Spiegelblog. Es ist vergleichsweise erhellend, wie Avi Primor mit der Angelegenheit bei den Tagesthemen umgeht. Zuvor hatte die Berliner Zeitung Primor interviewt.
Da passt es irgendwie, wenn Chris Anderson, Chef der amerikanischen WIRED, sagt, der Großteil der Zeitungen habe mit Journalismus gar nichts mehr zu tun.
Und während ich mir die Frage stelle: Ist Propaganda die Antwort der Verleger auf die Zeitungskrise? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
- BBC News – Five Titanic myths spread by films –
- Einreiseverbot: Grass zur "Persona non grata" in Israel erklärt – Tagesspiegel –
- logbuch:caasn:de » betrachtetes » neues gesöff in alten flaschen –
- Was zu Grass gesagt werden muss | Post von Horn – Er nennt sich selbst einen Intellektuellen. Dabei ist er wohl eher ein Künstler.
- SPIEGELblog | Günter Grass wird von SPIEGEL-Kolumnist Georg Diez zu Unrecht als “Zombie” abgekanzelt –

- FDP: Rösler rechnet mit Westerwelle ab – FAZ –
- „Er stellt die Welt auf den Kopf“: Marcel Reich-Ranicki attackiert Grass – FAZ – Günter Grass sei kein Antisemit, aber er spiele gezielt auf antisemitische Neigungen in Teilen der Bevölkerung an. Darum, sagte Reich-Ranicki, mache ihm das Gedicht auch Angst.
- FDP-Ministerien: Lobbyisten am falschen Ort | ZEIT ONLINE – In vielen Ministerien helfen externe Mitarbeiter aus. In den FDP-geführten Häusern sollen die Lobbyisten mehr Einfluss genommen haben als erlaubt.
- Die 136 superlativsten Programmideen der Dritten « Stefan Niggemeier –
- Zeitungsstreik: Solidarität? Wieso, weshalb, warum? | pushthebutton.de – Als ich 2003 einen exklusiven Text mit einem enormen Rechercheaufwand geschrieben hatte, bekam ich 70 Euro überwiesen. Für einen 100-zeiligen Artikel. Also 70 Cent pro Zeile. Ich habe mich daraufhin beim Herausgeber Schirrmacher beschwert, der mir zurückgeschrieben hat, dass dies einem “durchaus üblichen Honorar” entspräche, ich aber eine Nachzahlung von 90 Euro erhielte. Eine weitere Zusammenarbeit war nicht mehr gewünscht.
- „Mein Kopf gehört mir!“: Kampagnen„journalismus“ vom Feinsten › netzpolitik.org – Nun hat das Handelsblatt nicht ohne Grund „Aktion“ und nicht „Journalismus“ über diese 100 Kopfeigentümer geschrieben. „The Empire strikes back“, und das Handelsblatt-Herumblödeln ist nur der Anfang davon, wie wir aus für gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen erfahren haben.
- „Youporn erschwert eine sichere Identität“ – Tagesspiegel – Klaus Michael Beier über die Auswirkungen von Internetpornografie und den Gruppenzwang unter jungen Menschen.
- Windows-Autoplay-Funktion verdirbt Priester den Gottesdienst – GIZMODO DE – McVeigh glaubt, dass es für die Ereignisse eine Erklärung gibt, die nichts mit ihm zu tun hat.
- Martin Hutchinson: Europe unrecognizable from U.S. Republican rhetoric | Reuters – Mitt Romney and Rick Santorum accuse Obama of leading America to “European-style socialism.” The pejorative works to a point but conveniently overlooks German trade surpluses, Dutch unemployment and Polish growth. GOP hopefuls might aspire to some of the continent’s achievements

- Israel-Iran-Konflikt: So falsch liegt Günter Grass – SPIEGEL ONLINE – Die acht Grass-Thesen im Faktencheck.
- Bericht einer Aussteigerin: Kein Urlaub, kein Sabbatjahr – taz.de – Wir nennen es Burn-out. Ich ließ mir das von meiner Hausärztin bescheinigen. Mit Kündigungsschreiben und Attest in einer ordentlichen Kunststoffmappe verpackt, ging ich zur Bundesagentur für Arbeit, meldete mich „arbeitssuchend“ – und verließ das Land. Ich bekomme ALG I, schreibe Bewerbungen mit Berliner Absender. Die den Wunsch einer Zukunft in geregelten Verhältnissen vortäuschen. Ich lese die Bücher, die ich in den letzten fünf Jahren nur bis Seite 80 lesen konnte, und bin geringfügig über die Weltlage informiert. Ticke ich noch ganz sauber?
- Fefes Blog – Das BKA sucht einen technischen Leiter für ihre Trojanerentwicklung. Als erstes fällt auf, dass die zu inkompetent waren, den MIME-Type richtig zu setzen. Aber auch der zweite und dritte Eindruck sind bemerkenswert
- Sacha Brohm « Bekannte Regisseure drehen den Film Heidi – Leni Riefenstahl: Heidi und Peter verbringen die meiste Zeit ihres Lebens draußen in der Natur und haben gesunde Körper. Sie hüten Ziegen, machen Gymnastik und schauen in langen Einstellungen in den Himmel. Als Peter zum Militär eingezogen wird, bringt Heidi viele gesunde Kinder auf die Welt. Klara wird nicht thematisiert.
- Herr Ude zeigt –
- Zeit-Chefredakteur : Di Lorenzo bereut Interview-Buch mit Guttenberg | Frankfurter Rundschau –