
Ich habe ja schon einmal gesagt: Auf die CDU haut man im Internet noch am liebsten ein. Nun hat es Siegfried Kauder getroffen mit seiner Aussage, es sei in letzter Zeit Mode geworden, Freiheitsrechte der Bürger in den Vordergrund zu stellen, und Sicherheitsaspekte in den Hintergrund.
Was die Internetaktiven größtenteils daraus machten, war, dass Kauder gesagt habe, das Eintreten für Freiheitsrechte sei eine Modeerscheinung. Nur: Das hat Kauder nicht gesagt. Falsch verstehen kann jeder Depp und das auch noch zu zelebrieren, zeugt nicht davon, dass man dem Thema gewachsen ist.
Was Kauder unterm Strich gesagt hat, ist, dass es eine Mode geworden sei, Sicherheitsrechte der Bürger gegen Freiheitsrechte der Bürger auszuspielen. Man solle aber das eine wie das andere verfolgen.
Wenn man dann sowas meint wie:
Natürlich wäre es nicht schlecht, wenn die Polizei genug Personal hat, um auch im Internet mal zu schauen, welche Geistesgestörten sich an welchem Winkel des Netzes gerade austoben.
merkt man schon gar nicht mehr, dass man wenig anderes sagt als Kauder.
Ich weiß nicht, wie man so arbeiten kann, wie man bei der Springerpresse arbeitet, aber es scheint Methode zu haben. Thomas Vitzthum schreibt auf welt.de, Guttenbergs “Dissertation”
setzt sich mit der Entwicklung auch der amerikanischen Verfassung auseinander. Schon ganz zu Beginn beschäftigt sie sich mit den „Fundamental Orders of Connecticut“. Hier hatten die Plagiatejäger nichts zu beanstanden.
Das klingt ja schon mal interessant für eine Arbeit, bei der die Plagiatejäger auf 94,4% der Seiten Plagiate entdeckt haben. Die Textstelle umfasst die Seiten 24-27 der “Dissertation” Guttenbergs. Plagiate finden sich auf den Seiten 24, 25, und 27. Dass auf 3 von 4 Seiten Plagiate beanstandet werden, nennt Vitzthum “nichts zu beanstanden”.
Wer so arbeitet, kann auch während eines Gewitters nach draußen schauen und sagen, von Regen könne keine Rede sein.

die einen sind im Dunkeln.
Und die andern sind im Licht.
Und man siehet die im Lichte.
Die im Dunkeln sieht man
nicht.
Mir ist eine solche Welle von Mitleidsbekundungen im deutschen Internet für jemanden, dessen Äußerungen im Internet so bekannt, die das Internet, wie wir es kannten, so lesenswert machten, dessen Person aber vergleichsweise so unbekannt war, noch nie begegnet:
Stellvertretend: Stefan Niggemeier über Jörg-Olaf Schäfers.
Weiter im Text: Don Dahlmann und Anke Gröner rücken auch noch ihre Twitterlieblinge des Juli raus.
Detlef Kuhlbrodt hat das Manifest von Anders Behring Brevik gelesen, darin nichts Intellektuelles, sondern unterm Strich nur Affektarmut gefunden.
Und während ich mir die Frage stelle: Sollte man nicht doch mal über die Wirkung von Ballerspielen reden? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
- Internet-Law » Handygebühren von fast 15.000 EUR trotz Prepaid-Vertrag? –
- ARD-Aktion „BILDstörung“ « Stefan Niggemeier – Die ARD ist bereit, im Kampf gegen die „Bild“-Zeitung zum Äußersten zu gehen. Wenn das Blatt mit seiner erwarteten Anti-ARD-Kampagne beginnt, droht der WDR, mit einer täglichen einminütigen Comedy auf 1Live antworten. Titel: „1LIVE — Brüllt dir deine Meinung“. Zwei Folgen der Reihe, die „satirisch den Alltag in der Redaktion“ zeigen soll, sind nach internen Angaben bereits fertig; weitere würden dann kurzfristig realisiert.
Der über Blogs wie Medienrauschen und Netzpolitik.org bekannt gewordene, politisch interessierte Blogger Joerg-Olaf Schaefers ist gestorben.
Mit ihm verliert die deutsche Bloggosphäre einen engagierten, wortgewandten Schreiber, der es bei den Internetthemen, über die er immer wieder schrieb, verstand, sachlich und sprachlich genau und ausgewogen zu vermitteln.
Ich habe ihn zwar, auch wenn er nur um die Ecke lebte, lediglich über seine Texte gekannt, aber schon dieser Eindruck war prägend. Mein Mitgefühl allen Trauernden.
Es ist August, die Leute rücken mit ihren Lieblingstweets raus. Für den Anfang: Felix Schwenzel, Kiki und meinereiner.
Die USA haben endlich einen Kompromiss im Schuldenstreit und ÜBERRASCHUNG: Sie nehmen neue Schulden auf. Natürlich auf Kosten der sozial Schwachen. LAND OF THE FREE, HOME OF THE BRAVE.
Erwin Teufel rechnet mit Angela Merkel ab.
Und während ich mir die Frage stelle: Wann gibt es in den USA denn mal Proteste gegen ungleiche Verteilung? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
Außer Konkurrenz:
- Kann ich stundenlang zusehen – Irgendwas ist ja immer – Reloaded –
- Auf Facebook-Entzug: Und tschüss, ich bin jetzt mal bei Google+ – Google – FOCUS Online – Nachrichten – Das Online-Netzwerk Google+ fordert Platzhirsch Facebook heraus. FOCUS-Online-Autorin Claudia Frickel fühlt sich bei Facebook gut aufgehoben. Doch für eine Woche wechselte sie komplett zu Google+ – ein Selbsttest.











