Vom Gesichtsbuch zum Spitzelbuch

Das ist natürlich super: Facebook will künftig unter dem Namen eines Benutzers nicht nur das veröffentlichen, was dieser selber irgendwo anklickt, sondern auch irgendetwas, das man dem Nutzer zuschreibt. Sofern man auch nicht permanent Facebook-Cookies löscht, werden auch dann Nutzerdaten zu Facebook geschickt, wenn der jeweilige Nutzer gar nicht auf der Facebook-Seite eingeloggt ist.

So langsam könnten Leute, die noch über Überwachungserfahrungen aus der DDR verfügen, echt mal erläutern, wie man sich in einem Spitzelsystem so orientiert. Mir reicht’s. Facebook bekommt einen eigenen Facebook-Browser, in dem keine andere Seite angesurft wird. Mag sein, dass das wenig hilft, aber für jede Information über mich, die Facebook so nicht bekommt, ist es das wert.

Ps.: Und, wenn ich schon mal dabei bin: Google wird gegen Ixquick getauscht. Reicht für die Suchen, die ich mache. Zur Not gibt es auch noch Scroogle für die Google-Ergebnisse.

Musikbox 3 – Nicht nur schöne Frauen

Da muss man jetzt durch: Die längste Musikbox bisher mit knapp 71 Minuten.

Titelliste

1. France Gall – Computer Nr. 3.
2. Phil & John – Denn seit mehr als 1000 Jahren
3. Chez Alex – Schöne Frauen kosten Geld
4. Anna-Lena – Dein Herz, das muß aus Gold sein
5. The Ace Cats – Linda
6. Balthasar – Der Junge mit dem Hund von Monika
7. Stephan Sulke – He Alter
8. Peter Maffay – Nessaja

Sendungsnotitzen
- Sinatras Hit My Way wurde im französischen Original durch France Gall inspiriert.
- France Gall hatte einen späteren Welterfolg mit Ella elle l’a.
- Das Lied von Chez Alex, das partout nicht einfallen wollte, war Schön muß sie sein.
- Das alte Chez Alex heißt heute Louisa’s Place.
- Ein Bericht über den Zarenball.
- Alexander Kozulin bei Facebook.
- Alexander Kozulins Veranstaltungsagentur.
- Hermann Hoffmann parodierte den Bernd Clüver-Hit als “Der Junge mit dem Mundgeruch ist da”.
- 1994 wird Stephan Sulke von der polnischen Auto-Mafia entführt und später mit Kopfverletzungen aufgefunden.

Nachtgeschichten

Die Nachtgeschichten von heute

  • 500 Internal Server Error – 500 Internal Server Error
  • Internet-Law » Ein Verbot anonymer Bezahlung im Netz wäre rechtlich und ökonomisch falsch – In der Union und auch weiten Teilen der SPD – für die EU-Kommission gilt nichts anderes – herrscht mittlerweile die generelle Haltung vor, nach der im Internet alles, was technisch an Kontrolle machbar erscheint auch umgesetzt werden soll. Andernfalls beklagte man nicht hinnehmbare Schutzlücken und malt das Schreckgespenst vom rechtsfreien Raum an die Wand. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Im Internet werden mittlerweile Vorgänge reguliert und überwacht, die im realen Leben vom Staat nicht erfasst werden. Oder was würden Sie davon halten, wenn Sie zukünftig an der Supermarktkasse den Ausweis vorzeigen müssten, wenn sie dort eine Tüte Milch kaufen und bar bezahlen? Genau das möchte der Staat aber jetzt im Internet für Geschäfte des täglichen Lebens verlangen.
  • Why the women of The Big Bang Theory are more interesting than the men
  • wissenschaft.de – Aufgespießt: Geschmackssache Brusthaar – Eine Studie der Universität des Saarlandes und des ZDF hat nun versucht, Licht ins Dunkel der haarigen Vorlieben zu bringen. Demnach sind Frauen, die die Wechseljahre schon hinter sich haben, besonders für Brustbehaarung zu begeistern, Frauen, die mit der Pille verhüten, haben es dagegen lieber glatt.
Guten Morgen

Morgenkaffee Markus Gutfleisch ist Mitarbeiter der Caritas, katholisch und schwul. Ein Interview.

In Willowdale (Oregan) ist es Männern untersagt, während des Sex’ zu fluchen. Mehr seltsame Sexualgesetze gibt es hier.

5 Minuten Zeit? Dann malen Sie doch mal ein Strichmännchen.

Und während ich mir die Frage stelle: Darf man eigentlich in der Kirche fluchen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

Nachtgeschichten

Die Nachtgeschichten von heute

Der Papst im Bundestag

Gestern war der Pontifex Maximus im Bundestag zum Redeschwingen. Kommentiert und berichterstattet wurde das auf Phoenix. Und das war oftmals grenzwertig, wenn man da katholische Amtsträger nach Gutdünken aus dem Off missionieren lässt. Aber erstmal die eigentliche Rede:

Das ist das, was Ratzinger immer von sich gibt: Der Rechtspositivismus ist nicht der Weisheit letzter Schluss, den gibt es nur mit der Religion. Da wollte hinterher niemand ernsthaft drüber diskutieren, scheint mir. So albern der Co-Kommentator gewesen ist, so versöhnt bin ich doch über die Phoenix-Runde danach:

Helge Schneider – Schule ist nicht schön

Piraten erstmals von der Forschungsgruppe Wahlen aufgelistet

Die Piraten machen der FDP derzeit bundesweit Konkurrenz: Die Forschungsgruppe Wahlen listet die Piraten zum ersten Mal eigens auf und siehe da: Sie sind auf gleicher Höhe mit der FDP.

Guten Morgen

Morgenkaffee Ein Wissenschaftlerteam hat subatomare Teilchen gefunden, die schneller als Licht sind. Das könnte eines von Einsteins Gesetzen in Frage stellen.

Facebook erneuert das individuelle Profilaussehen. Der Nutzer soll quasi sein Privatleben chronistisch bei Facebook ausbreiten.

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat es deutschen Babtisten-Familien nicht erlaubt, ihre Kinder vom Sexualkundeunterreicht fern zu halten.

Hätten Sie`s gewußt? Die Stimme einer Frau sagt nichts über ihre Fruchtbarkeit aus. Was die Wissenschaftlers nicht alles erforschen.

Und während ich mir die Frage stelle: Womit könnte mir Facebook als nächstes mal so richtig auf den Sack gehen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

Nachtgeschichten

Die Nachtgeschichten von heute

  • Why You Should Listen to Warren, Not Buffett – TheStreet – There is nobody in this country who got rich on his own. Nobody. You built a factory out there? Good for you. But I want to be clear: you moved your goods to market on the roads the rest of us paid for; you hired workers the rest of us paid to educate; you were safe in your factory because of police forces and fire forces that the rest of us paid for. You didn't have to worry that marauding bands would come and seize everything at your factory, and hire someone to protect against this, because of the work the rest of us did. Now look, you built a factory and it turned into something terrific, or a great idea? God bless. Keep a big hunk of it. But part of the underlying social contract is you take a hunk of that and pay forward for the next kid who comes along.
  • Wolfgang Michal über Robin Meyer-Lucht: Er liebte die Debatte | ZEIT ONLINE – Das Internet, mahnte 2007 der Medientheoretiker Michael Giesecke in seiner Studie Die Entdeckung der kommunikativen Welt, besitzt eine entscheidende Schwachstelle: Es fehlt ihm die persönliche Dimension. Während wir in der realen Welt den Subtext eines Dialogs am Verhalten unseres Gesprächspartners ablesen können, ist uns das im Internet verwehrt. Ich könnte also nicht sagen: Ich habe Robin Meyer-Lucht gut gekannt. Und dennoch hat mich sein früher Tod sehr getroffen.
  • Historie der Familie Quandt in der NS-Zeit – "Bedingungslose Beteiligung am Unrecht" – sueddeutsche.de – Dieser Schuss ging nach hinten los: Weil die Unternehmerfamilie Quandt mit einem NDR-Film über ihre Rolle in der Zeit des Nationalsozialismus unzufrieden war, beauftragte sie Joachim Scholtyseck eine gründliche neue Geschichte der Unternehmerdynastie zu verfassen. Nun liegt das Buch vor – doch der Historiker kommt darin vor allem zu belastenden Ergebnissen.
  • Internet-Law » Das bayerische Stuttgart21 – Der Münchener Flughafen hat unglaubliche 2,23 Milliarden Euro Schulden, Tendenz deutlich steigend, auch wenn die Flughafengesellschaft (FMG) dies mit neuen Bilanzierungregeln zu begründen versucht
  • Im Ententeich – Robin Meyer-Lucht – Robins Erscheinung konnte täuschen. Mit seinen schicken Anzügen und seiner modernen Haartracht sah er aus wie einer, der was mit Medien macht, und zwar erfolgreich. Das stimmte ja auch. Aber hinter der eleganten Fassade verbarg sich kein Karrierist. Robin war ein Nonkonformist. Er war geschlagen mit einer blitzenden Intelligenz, die immer wieder mit ihm durchging. Freundlich war er, ja, und wollte es sein. Es konnte sein, dass er auf einer Podiumsdiskussion konziliant begann, aber am Ende lag bei aller Verbindlichkeit die Wahrheit glasklar auf dem Tisch. Wer genau hat den Medienwandel, der in den alten Medien lange kaum thematisiert wurde, in den letzten zehn Jahren so kritisch und begeistert begleitet?
  • Dümmste Grafik des Jahres (mit herzlichem Dank ans FBI) | zoon politikon | ScienceBlogs.de
  • Main-Kinzig-Kreis: Grüner wegen Twitter aus Amt gedrängt | hr – Keine politischen Twitter- und Blog-Einträge mehr oder raus aus dem Fraktionsvorstand: Die Grünen im Main-Kinzig-Kreis haben ihren Vize-Chef vor die Wahl gestellt. Der trat nun zurück und fühlt sich an die DDR erinnert.
  • Sagen Sie jetzt nichts, Michael Stipe -Süddeutsche Zeitung Magazin

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