Guten Morgen

Tilo Jung inter­viewt Fefe zum neu­en Jahr, der den Schein­wer­fer auf opti­mis­ti­sche Gedan­ken wer­fen wür­de.

Ein Frau­en­bob­team aus Nige­ria star­tet bei den Win­ter­spie­len. Nigi­ria, we have a bobs­led team!

Emi­ly Chang hat sich für ihr Buch Bro­to­pia mit der Lebens­ein­stel­lung der Tech­ni­kaf­fi­nen aus Sili­con Val­ley aus­ein­an­der­ge­setzt: Je mehr man sich unter­bre­chen lässt, des­to gleich­för­mi­ger das Leben, so ihr Fazit.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Soll­te man sich einen han­dy­frei­en Tag pro Woche auf­er­le­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

2017 war wohl das Jahr, in dem die Ame­ri­ka­ner Twit­ter und Face­book zu einem bemerk­ba­ren Aus­maß doof zu fin­den begon­nen.

Für mich war es bezüg­lich des Inter­nets das Jahr, in dem Zei­tun­gen wegen deren Ristrik­tio­nen deut­lich sel­te­ner die ers­te Anlauf­sta­ti­on für Infor­ma­tio­nen waren. Bei Live-Eil-Meldungen ist mir Wiki­pe­dia seri­ös genug und ansons­ten schaue ich auf die Sei­ten der Tages­schau. Mei­nun­gen und Plap­pe­rei­en höre ich über Pod­casts. Jour­na­lis­ten, die ich nament- und inhalt­lich dau­ernd auf dem Schirm hät­te: Fehl­an­zei­ge.

Bea­trix Storch wur­de von der Poli­zei wegen Volks­ver­het­zung ange­zeigt. Inter­es­sant fin­de ich auch, dass sie in den Video­tex­ten pri­va­ter Fern­seh­an­stal­ten direkt als AfD-Hetzerin beti­telt wur­de.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Schie­ßen die pri­va­ten Fern­seh­sen­der so gegen die eige­ne Kli­en­tel, oder hält die nichts von Poli­tik? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Degen, Michael — Nicht alle waren Mörder

Der Schau­spie­ler Micha­el Degen hat vor Jah­ren sei­ne Kind­heits­er­in­ne­run­gen in Ber­lin zu Papier gebracht. In mei­nem Bücher­schrank war­te­ten sie als 5-Euro-Taschenbuchausgabe von Ull­stein, gele­sen zu wer­den. Dem bin ich end­lich ein­mal nach­ge­kom­men. Degen schil­dert ein­präg­sam, wie gefähr­lich sei­ne Kind­heit war, wie trau­ma­tisch die Erleb­nis­se, wie schnell sich Kin­der an Kriegs­zei­ten anpas­sen kön­nen. Dabei ist sei­ne Schil­de­rung nicht ankla­gend und nicht depri­mie­rend.
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Wie ist das eigentlich … mit Digitalinformationssüchtigen?

Es gab vor Jah­ren ein­mal einen Vor­stoß, Inter­net­süch­ti­ge aus­zu­ma­chen und ihnen zu hel­fen. Irgend­wie fand ich das komisch, schließ­lich saßen unge­mein vie­le Men­schen ziem­lich lan­ge vor ihren Bild­schir­men und die Merk­ma­le einer Inter­net­sucht, was für ein komi­sches Wort, waren nicht son­der­lich abgren­zend. Man konn­te es ihnen im Sozi­al­ver­hal­ten auch nicht anse­hen und ich hat­te nur einen Bekann­ten, der in psy­chi­scher Behand­lung war und als aller­ers­tes ein Facebook-Verbot bekam.

Bei Digi­tal­in­for­ma­ti­ons­süch­ti­gen, manch­mal Han­dy­süch­ti­ge genannt, wobei sie aller­dings nicht Gerä­te süch­tig sind, ist das anders. Man sieht dau­ernd Leu­te, die ange­strengd und uner­holt aus­schau­end auf ihr Han­dy schau­en. Wua­si über­all: Im Auto, in Stra­ßen­bah­nen, in Cafés, selbst im eige­nen pri­va­ten Ges­pächs­um­feld, will sagen: Selbst im Gespräch las­sen Leu­te nicht von ihrem Han­dy, müs­sen dar­auf schau­en, und ent­schul­di­gen es mit “Ich hör dir zu.” Als ob ein Gespräch nur aus Zuhö­ren bestün­de.

Weder ver­ste­he ich, was man dau­ernd anlass­los auf sei­nem Han­dy zu suchen hat, noch ver­ste­he ich, was die Leu­te als Beloh­nungs­kick erhal­ten, noch kann ich mich vom Ein­druck ent­le­di­gen, dass mich so ein Ver­hal­ten ziem­lich abstößt.

Aber will man was sagen? Den pri­va­ten Spiel­ver­der­ber spie­len? So ein Ver­hal­ten wird sicher­lich nicht weni­ger in den kom­men­den Jah­ren. Über­geht man die Situa­ti­on wie mit ande­ren, in denen Leu­te einem aku­ten Hau nach­ge­hen? Bis­her kam mir das bei ande­ren Macken nie so chro­nisch vor.

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Guten Morgen

… und will­kom­men Fami­li­en­neu­ling! Erfah­re eben, dass ich ges­tern wie­der Onkel gewor­den bin.

Höre gera­de die Unter­hal­tung von Ser­dar Somun­cu und Oli­ver Kalk­o­fe.

Auch hörens- und sehens­wert ist der Vor­trag von Fefe: Anti­pat­terns und Miss­ver­ständ­nis­se in der Soft­ware­ent­wick­lung.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wie wird 2018? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Bookmarks on Dezember 30th, 2017

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Guten Morgen

Dirk Gie­sel­mann wür­de ger­ne Weih­nach­ten nach den offi­zi­el­len Weih­nachts­fei­er­ta­gen fei­ern.

Mela­nie Amann erklärt einem Öster­rei­cher die Vor­zü­ge eines Rechts­staats.

Bernd Rhein­berg macht sich Gedan­ken über den der­zeit in sei­ner Par­tei etwas kalt gestell­ten Sig­mar Gabri­el.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Baden wir jetzt die Feh­ler des öster­rei­chi­schen Bil­dungs­sys­tems aus? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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