Top oder Flop? Am 21. Dezember feiert man im Judentum dieses Jahr Chanukka. Dazu werden hier und da passend Musikstücke veröffentlicht, wie Chajm festhält.
FDP-Politikerin Silvana Koch-Mehrin will sich ihren verlorenen Doktorgrad zurückerklagen. Derweil weiß man in ihrer Partei nicht, ob man über den Rücktritt Christian Lindners ärgerlich oder traurig sein soll.
Friedrich Küppersbuschs Wort der Woche ist splendid isolation:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
[Quelle]
Und während ich mir die Frage stelle: Wie lange hält sich Rösler wohl noch alleine?, hole ich mir erst mal noch einen Kaffee.

- Frank Schirrmacher: Wulffs Schweigen – Der Kredit des Präsidenten – FAZ
- Yet more best longreads of 2011 | You’ll never want for 3000-word reading material ever again.
- EsoWatch » Wikipedia denkt über Streik nach | In den USA wird zur Zeit über den sogenannten Stop Online Piracy Act(SOPA), ein Gesetz, das dem Justizministerium und Rechteinhabern weitergehende Rechte einräumen würde. Webseiten, die urheberrechtlich geschütztes Material zur Verfügung stellen oder den Zugriff auf solches Material erleichtern(!) könnten per Gerichtsbeschluss gesperrt werden. Auch Services wie Paypal müssten finanzielle Transaktionen unterbinden. Jimmy Wales hat nun auf seiner Diskussionsseite zur Diskussion gestellt, ob die Wikipedia gegen dieses Gesetz streiken soll. In der Diskussion haben sich etwa 80-90% der Beteiligten dafür ausgesprochen etwas zu unternehmen. z.B. die Wikipedia Offline zu nehmen.
- NDR – Extra 3 Blog » Blog Archiv » Nach Rücktritt von Christian Lindner: Parkplatz bei der FDP wieder frei |
- Satire oder Urkundenfälschung? Ehemaliger MZ-Austräger vor Gericht | Regensburg Digital | Ein ehemaliger Austräger bei der Mittelbayerischen Zeitung hat sich einen Scherz mit Umfrage-Postkarten in MZ-Blau und mit MZ-Logo erlaubt
- Londons Banker fürchten Rache aus Brüssel – SPIEGEL ONLINE | In der City wird befürchtet, dass die 17 Regierungen der Euro-Zone und ihre assoziierten Mitglieder auf ihren monatlichen Gipfeltreffen künftig Vorentscheidungen treffen und die britische Regierung vor vollendete Tatsachen stellen.
- Die NSU in Großenhain. Die NPD in Riesa. Ein paar Gedanken | Thomas Trappe| Das [NSU-] Video ging nicht nach Riesa, sondern nach Großenhain. In die Linken-Geschäftsstelle der Landtagsabgeordneten Kerstin Lauterbach. Womit es unwahrscheinlich ist, dass die NSU darauf hinweisen wollte, dass sie die NPD cool findet, weil die ihr nahestehende „Deutsche Stimme“ ja in Riesa sitzt, in der Nachbarstadt. Nun ja, trotzdem Anruf in Großenhain, bei Kerstin Lauterbach. Das Video, unscheinbarer Umschlag, kein Absender, kam am 14. November an, und wurde inzwischen von der Polizei beschlagnahmt.Sonst keine Auffälligkeiten? Nö, keine Auffälligkeiten, außer, nun ja, falsche Adresse. Falsche Adresse? Ja, die Post musste nachrecherchieren, erklärt Lauterbachs Mitarbeiter, die von der NSU verfasste Adresse an die „PDS Riesa-Großenhain“ war überklebt mit einem Aufkleber, auf dem die recherchierte Adresse stand.
- Aussagen über Privatkredit: Vorwürfe gegen Wulff erfüllen Koalition mit Sorge – Inland – FAZ |
- Rechtsextremismus: Der nationale Niedergang | ZEIT ONLINE | Noch im November, vor wenigen Wochen also, hatte Holger Apfel vor dem Sächsischen Landtag gesagt: “Wir sehen weder ideell noch politisch den geringsten Berührungspunkt mit den Schwerverbrechern aus Zwickau.” Diese Aussage ist nun einmal mehr absurd geworden.
- Men producers feared cocaine would kill Charlie Sheen | Reuters |
- Beruf: Krisenreporterin: „Reporter sind Social Networks“ – Medien – Tagesspiegel | Ein Diktator ist beim Interview daran interessiert, der Welt seinen Standpunkt mitzuteilen – egal, ob er nun mit RTL redet oder mit der BBC.
- Amazon’s Jungle Logic – NYTimes.com | I dashed off an e-mail to Scott Turow, the president of the Authors Guild, and cc’ed Stephen King, Dennis Lehane, Andre Dubus III, Anita Shreve, Tom Perrotta and Ann Patchett. These writers all derive considerable income from Amazon’s book sales. But when the responses to my query started coming in it was clear Amazon’s program would find no defenders in our ranks.
Oh ja, daran werden sich die Geister scheiden: Matze Reim covert Last Christmas. Bei mir hat der Matze ja Narrenfreiheit, meine erste CD war die Reim. Aber ich verstehe auch jeden, der bei folgendem der Grünkohl vom Kaffeetrinken hochkommt
.
Was für eine schöne Idee: Das Finale von Germany’s Next Topmodel in Buchform als theaterartige Mitschrift. Wird wohl so wegen des Urheberrechts nicht in den Buchhandel kommen können. Dennoch: Was für eine schöne Idee. [via]
Die Bahn verlangt 1.Klasse-Zuschläge auch für das Sitzen auf der Treppe zur 1. Klasse.
Schöne Weihnachtszeit auch: Das Ruhrbistum geht gegen homosexuelle Priester vor.
Netzaktivisten befürchten, dass hinter dem Guttenberg-Engagement bei der EU Kalkül liegt.
Und während ich mir die Frage stelle: Wieso ist Effizienzsteigerung bei der Bahn nur mit Unfreundlichkeit zu haben?, hole ich mir erst mal noch einen Kaffee.

- dataloo » Berliner Schloss – Humboldt 21 | 2007 wurde beschlossen, ab 2010 mit dem Wiederaufbau des Berliner Schlosses zu beginnen. Das wurde dann noch mal auf 2014 verschoben. Die Kosten dafür sollen aktuell wohl 590 Millionen Euro betragen. Rigoletti konnte die Parallelen mit Stuttgart 21 nicht länger übersehen und hat die Bewegung Humboldt 21 gegründet.
- “Auf meinem G+ ist nix los” – Die wunderbare Welt von Isotopp | Wie bekommt man G+ aktiv? Das geht anders als bei Facebook. In Facebook ist das ‘friending’ ja bidirektional, d.h. wenn jemand Dich friendest und Du das annimmst, dann hast Du auch schon Deine Timeline voll. Das funktioniert in G+ mit dem unidirektionalen Einkreisen so nicht – man muß also selber aktiv werden.
- Klaus Stuttmann Karikaturen – Ganz der Alte |
- Herausragende TV-Doku “Wadim”: Wenn Behörden ein Leben zerstören – SPIEGEL ONLINE | Am 20. Januar 2010 gegen 22 Uhr stellt sich Wadim auf die Gleise der S-Bahnline 3 zwischen Altona und Harburg und wartet auf seinen Tod. Als er stirbt, ist er 23 Jahre alt, hat eine langjährige Abschiebe-Odyssee hinter sich und keine Hoffnung mehr auf eine Zukunft in dem Land, in dem er aufgewachsen ist.
- Die BU (Bildunterschrift) des Jahres! Danke #TAZ on Twitpic |
- Der Baron und seine Steigbügelhalter – Guttenbergs Rückkehr auf die politische Bühne | Themen der Woche | Deutschlandfunk | Guttenberg bleibt nur ein besonders drastischer Beleg für ein Systemversagen der Medien. Sie sind schon lange nicht mehr der Spiegel, durch den sich die Gesellschaft aus kritischer Distanz selbst beobachtet. Sie sind Plattformen für PR-Strategien geworden, in denen Reflexion durch Inszenierung, Relevanz durch Auffälligkeit verdrängt wird.
- Douglas Coupland: “Das Smartphone macht alle Menschen gleich” | Digital | ZEIT ONLINE | In ein paar Jahren wird es ein Speichermedium geben, auf dem die Vorlieben jedes Menschen gespeichert sind. Es wird in die Hosentasche passen und in jedem Supermarkt für 79 Cent zu kaufen sein. Das wird so oder so passieren, das ist technologischer Determinismus. Es hat einen gewissen Charme zu glauben, dass man solche Dinge regulieren kann. Es ist so, als hätte man sich in den fünfziger Jahren Gedanken darüber gemacht, wie groß eine Fernsehantenne auf dem Dach sein kann. Das sind Fragen, die sich ganz von selbst erledigen.
- » Rückt die FAZ nach links? Oder gibt das Feuilleton nur den Klassen-Clown? Wolfgang Michal | Der Konflikt zwischen Feuilleton und Wirtschaftsteil der FAZ wird jetzt auch offen im Blatt ausgetragen. Otmar Issing, ehemaliges Direktoriumsmitglied der EZB, sieht in Schirrmachers Kurs eine Feuilleton-”Kampagne”: Unter dem Titel “Der Weg in die Knechtschaft” heißt es bei Issing: ”Dieser Befund macht es den Kritikern leicht, die Politik in den Fängen des Finanzsektors zu sehen. Das Feuilleton der F.A.Z. scheint geradezu eine Kampagne unter diesem Motto zu führen.”
- Wenn die Ukraine Hunde tötet, stirbt bei uns die Wahrheit | Wie “Kronen Zeitung” und ORF falsche Internetpropaganda verbreiten und auf wen das österreichische Parlament wirklich hört.
- Jojos illustrierter Blog » gruppendynamischer Destruktivismus |
- Meine Rolle in den Medien » Marinas Lied | Ich habe einer Reporterin von der taz, die bei mir zuhause war, über eine halbe Stunde lang mein ideales Schulsystem vorgeführt. Ich habe erklärt, warum ein Kurssystem und individuelles Lernen immer wichtiger für die Entwicklung wird. In ihrem Artikel kam kein Wort darin vor. Dafür eine frei erfundene Geschichte, wie ich mal einen Bundesparteitag mit einer Episode von “My little pony” unterbrochen hätte.
- The Lost Tweets of Hollywood | Culture | Vanity Fair | A stunning recent discovery proves that Twitter is not a new medium, but was actually invented by Hedy Lamarr during Hollywood’s Golden Age. Or so claims Bruce Feirstein, who conjures up the long-buried tweets of Charlie Chaplin, Humphrey Bogart, and Judy Garland, among other legends, shedding fresh, pithy light on classic-movie history.
Ich habe eigentlich schon viel zu Guttenberg geschrieben, wie man an der Schlagwortwolke unschwer erkennen kann. In letzter Zeit habe ich mich zurückgehalten, weil ich nicht in ein Standardpöbeln abrutschen wollte. Ich würde ja nicht sagen, dass er überhaupt keine Funktionen in der Politik mehr bekleiden darf.
Markus Beckedahl wurde im Morgenmagazin zur Berufung Guttenbergs befragt und da haut er konsequent auf alles drauf, was das Thema bietet:
Mir ist wie einem Kommentatoren auch positiv aufgefallen, dass Beckedahl weniger rumähmt, inzwischen achtet man da so drauf, dass man es übertrieben wahrnimmt. Daneben schätze ich an Beckedahl, dass er es schafft, am Ende des Interviews so frisch wie am Anfang zu wirken.
Das Interview leidet aber daran, dass man der Sache nach schlicht wenig sagen kann zur Berufung Guttenbergs, außer dass er wenig Eignung für das Thema aufweist. Das muss aber nicht zu einer schlechten Amtsführung führen – und schwupps ist die Luft aus dem Thema raus.
Der Berlusconi-Vergleich mag dem einen oder anderen lustig vorkommen, ist aber nur Populismus und zeigt dem Moderator an, dass das Interview nicht mehr sachlich neues hervorbringen kann.
Tja, ich kann mir nicht helfen, es klingt mir zu lobbyistisch. Vielleicht liegt das aber auch am Format des Morgenmagazins.
Aktualisierung
Daniel Goeudevert meint übrigens, dass ein derartiger Bildungsbetrüger in der Politik nichts mehr zu suchen hat, weil er nicht mehr als Vorbild taugt. Ich finde das inzwischen durchaus überzeugend.