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Lesezeichen vom 18.06.2016

Lesezeichen vom 14.06.2016

  • Schrift­steller aus der DDR Her­mann Kant wird neun­zig “Wenn er danach von Erich Loest oder von Wolf Bier­mann sprach und schrieb, also von denen, die sich von ihm die Vertei­di­gung der Inter­essen Lit­er­aturschaf­fender gegen die SED ver­sprochen haben mochten und die er ent­täuschte, indem er seiner poli­tis­chen Sache in Gestalt von deren offiziel­len Sach­wal­tern bis zur Selb­stver­leug­nung diente, dann nahm er die Hal­tung des Zeitgenossen ein, der getan haben wollte, was er tun kon­nte und musste, und zog dabei öffentlich ein dickes Fell von der Stange an, das ihm auch im Rück­blick nicht steht.”

R.i.p. Christina Grimmie (1994–2016)

Die deutschen EM-Songs 2016

Es ist wieder Fuss­bal­lzeit und das heißt auch die Zeit für schlechte Musik. Zum Durchkämpfen mal diese Liste:

Die Dach-Checker — Hol­land ist nicht mit dabei
Etwas bieder, aber abwech­slungsre­ich:

FLEX — Läuft bei Dir
Entspannt, nett, gle­ich vor­bei:

Chris Boettcher — Bon­jour la France
Kein Ohrwurm, aber lustig:

Mis­eryKid — Wohin wohl die Reise geht
Die Rich­tung stimmt, kann man durch­winken:

Kazim Akboga — Deutsch­land is beste Land
Kann man machen, muss man nicht:

Felix und die Ras­sel­bande — Ein Ball, ein Team, ein Pokal
Ein Kinder­song mit Ohrwur­mqual­ität, keine ganz blöde Idee:

Culcha Can­dela — Ein­snull
Auch bei Fus­bal­liedern fragt man sich bei Culcha Can­dela: Was sin­gen die da?

Kom­men wir zu den Härte­fäl­len:

Remo — Das bleibt für immer
Der Song bleibt keine Min­ute im Ohr.

Gis­chi — Die Tore macht
Und jetzt alle mal diesen Tanz mit­machen:

Der sin­gende Doc — Wir sind Ale­ma­nia
Denn wir sind alle man­isch dran:

Armin Kah feat DJ Rock EM-Lied 2016 
Umpf, umpf, umpf, umpf, umpf…

Iko, Suzan & Purse — Wir kom­men um zu siegen 
… und um zu ruck­eln.

Vanessa & Raphael — Jetzt und Hier 
haben sich die bei­den gegen­seitig und einen ein­schläfer­n­den Song haben sie auch:

Shisham — EM Song 2016
Etwas Europop, etwas düsses Stimm­chen, etwas lang­weilig:

Tim — EM Song 2016 
Jaha, Rap­pen kann auch ermü­dend sein, so ohne Fick­vok­ab­u­lar und Gangsta-Anmachen:

H1 Feat Pay­man — Wir sind Helden
… die einen zu viel durchge­zo­gen haben:

Reserve­bank — Was wol­len wir jubeln?!?
Was wol­len wir cov­ern, Ewigkeiten lang? Was wol­len wir cov­ern, so ein Murks.

Axel Fis­cher — Deutsch­land
Oh, Ein­fall­slosigkeit, macht sich hier wieder breit:

Ben­jamin Scholz — Ballert ihn rein!
Und wenn die Götze-Gen­er­a­tion Champs-Élysées covert, dann wohl in etwa so:

Rinder­ha­gen feat. Chaos Team — Wir sin­gen Schwarz Rot Gold
Karaok mir!

Cuba Libre — Arriba Deutsch­land
So lasch wie Tüten­san­gria:

Jan Zerbst & Mickie Krause — Scha­lala nach Hause! 
Alles scheiße­gal an diesem Song, man merkt’s

Willi Her­ren — Das ist unser Tag
Grüße vom Baller­mann:

Frei­del — Dies­mal hol´n wir den Pokal
Für die, denen der Baller­mann zu teuer ist:

Kneipen­ter­ror­is­ten — Wenn Welt­meis­ter reisen
… dann gröh­len auch die mit dem 400-Wörter-Vok­ab­u­larschatz:

Und so sing’ die Ösis:
Har­ris & Ford vs. Pow­erkryner — Wann, wenn nicht jetzt
Nie.

Nörgelmöller: Metamorphose

noergelmoellermetamorphose

Guten Morgen

Morgenkaffee

John Oliver hat die Kranken­hauss­chulden von 9000 Men­schen in Texas mit einer Belas­tung von fast 15 Mio. $ für 60000$ über­nom­men und dann in den Wind geschossen.

Michael Saager behan­delt beim fluter den Essay Zwis­chen mir und der Welt von Ta-Nehisi Coates, der mit­tler­weile auf deutsch erhältlich ist.

Sowas gibt’s auch RTL(!)west macht einen sach­lichen Bericht über die Dro­gen­szene am Düs­sel­dor­fer Haupt­bahn­hof.

Und während ich mir die Frage stelle: Setzt sich in den USA wohl mal durch, dass der amerikanis­cher Traum der Alb­traum anderer ist? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Lesezeichen vom 03.06.2016

Lesezeichen vom 01.06.2016

Die Top10-Tweets des Mais

Guten Morgen

Morgenkaffee

Das Fernse­hen ist ein Lean-Back-Medium, meint zumin­dest ARD-Pro­gram­mdi­rek­tor Volker Her­res. Ich weiß ja nicht, wann Sie sich das let­zte Mal bei einer Fre­itagabend­schmonzette zurück­gelehnt haben, kann aber für meine Per­son sagen: Noch nie. Mir kommt noch ab und zu die Tagess­chau auf den Schirm, da lehne ich mich auch nicht ger­ade zurück, aber anson­sten mache ich das, was Jugendliche eben auch mit dem ARD-Pro­gramm machen: Ignori­eren. Dabei kann es nun auch vorkom­men, dass ich mich mal zurück­lehne, aber dann ist auch der Fernse­her aus. 

Und während ich mir die Frage stelle: Gibt es auch Lean-For­ward-Medien? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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