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Guten Morgen

Morgenkaffee

Zweiter Tag der re:publica. Das Wetter ist düster, aber es regnet nicht, wahrscheinlich noch nicht.

Gestern hat gen Abend Sascha Lobo noch seinen krachledernen Vortrag über Trollforschung gehalten, den ich wegen spontaner Ermüdung schnell verlassen habe. Aber immerhin scheint er ja einige Zuhörer zu geistiger Aktivität beflügelt zu haben wie Johannes Schneider vom Tagesspiegel:

Lobo selbst erscheint in diesem Moment als Fiktion eines populärwissenschaftlichen Ich, dem die Kategorien selbst für populärwissenschaftliche Verhältnisse unfassbar entgleiten

Die FDP will den Kampf gegen den Zeiberwor aufnehmen.

Patrick Beuth hat ein sehr nettes, kleines Portrait von Markus Beckedahl geschrieben, leider auch etwas kritiklos.

Die Bundesregierung weist libysche, und ich sage weiterhin lübische, Diplomaten wegen Drucks auf Studenten aus.

Und während ich mir die Frage stelle: Kann man nicht auch mal deutsche Politiker wegen Drucks auf Studenten ausweisen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

[ Foto: Luc van Gent ]

A brief history of Title Design

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How to make a big bang

Notes on biology

Auf-dem-Wasser-Fußball

re:publica: Tag 1

Der erste Tag der re:publica hat diejeni­gen oft­mals bestärkt, die die Ver­anstal­tung eh nur für ein Zusam­menkom­men von PR-Leuten hal­ten, die sich gegen­seit­ig die Bäuche pin­seln. Meine Befürch­tun­gen haben sich insofern bestätigt, als dass die meis­ten Ver­anstal­tun­gen sich nur um sich selb­st dreht­en, hier und da irgendwelche Recht­sla­gen klärten, aber inno­v­a­tiv oder ins­prierend war da her­zlich wenig.

Dies ist eigentlich der Punkt an dem man sich die Frage stel­len soll­te, ob man denn dann etwas schreiben soll. Aber immer­hin gab es eine Ver­anstal­tung, die inhaltlich dur­chaus anspruchsvoll war:

Vor­trag des Tages

Glob­al warm­ing. The world is talk­ing. Are you lis­ten­ing? von Solana Larsen. Sie stell­te die dur­chaus inter­es­san­te Frage, weswe­gen man sich als Nichtchi­ne­se außer­halb von Chi­na mit aufk­lärerischen Bewe­gun­gen, die in Blog­tex­ten niedergeschrieben wer­den, befassen soll­te. Die Antwort war lei­der zu seich: Man solle sich mit ihnen befassen, da diese Bewe­gun­gen anson­sten keinen Effekt hät­ten. Aber immer­hin hat Larsen die Frage uni­verseller Pflicht­en in ein­er glob­al­isierten Welt ange­sprochen.

Lei­der ist die Antwort Unsinn, wie man an der Rev­o­lu­tion in Deutsch­land 1989 sehen kann. Aber das macht das Aufw­er­fen dieser Frage nicht min­der inter­es­sant. Nach Kant kön­nen zwei Pflicht­grün­de in Betra­cht kom­men: Entwed­er ist es eine Form von Hil­fe, die nicht aus­geschla­gen wer­den soll­te, weil die mit akzept­ablem Aufwand hergestellt wer­den kann. Man kann sich aber auch vorstel­len, dass man igno­rant wird gegenüber Rechtsver­let­zun­gen gegenüber anderen, wenn man der­ar­tige Bewe­gun­gen igo­niert. In let­zter­er Hin­sicht wäre dies eine Pflicht der Selb­stliebe, im ersten der Näch­sten­liebe. Und dafür kann man in der Tat sach­lich plädieren.

Inter­es­sant ist es ja auch, dass in Deutsch­land eher auf die Näch­sten­liebe geschielt wird, in dem man spendet. Bzgl. Japan sind die Spenden­fernsehsendun­gen allerd­ings aus­ge­fal­l­en, weil Japan genug Geld auf­brin­gen kön­ne. Wo bleibt da dann die Näch­sten- oder Selb­stliebe? Die Pflicht zur soge­nan­nten moralis­chen Unter­stützung?

So weit ging der Vor­trag lei­der nicht, aber er war der Licht­blick in ein­er anson­sten oft­mals sub­stan­zlosen Ver­anstal­tungsrei­he.

Sprecher/in des Tages

Jil­lian C. York. Engagiert­er, freier, leb­hafter, fes­sel­nder, humor­voller, wenn auch inhalt­sentsprechend nicht so tiefge­hen­der Vor­trag in sehr gutem, wech­sel­nden Tem­po, äußer­st ver­ständlich, sin­nvoller Ein­bezug der Vide­owand.

Girls making gun sounds

Guten Morgen

Morgenkaffee

... aus Berlin, wo heute die re:publica startet. Kaltes, regnerisches Wetter erwartet die Konferenzbesucher, wie an vielen Orten Deutschlands.

Thomas Stadler kritisiert das Projekt Digitale Gesellschaft, das heute passend zur re:publica gestartet werden soll.

Die Plagiatssucher im Internet vermelden, dass sie auf 15% der Seiten der Doktorarbeit von Silvana Koch-Mehrin nichtgekennzeichnete Zitate gefunden haben.

Und während ich mir die Frage stelle: Wo kriege ich mein Frühstück her? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

[ Foto: Luc van Gent ]

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