Guten Morgen

Morgenkaffee

Paul Ryan hat schon wie­der die Hosen run­ter gelas­sen mal klar gemacht, was man in den USA unter Frei­heit ver­ste­hen soll­te: Die Fähig­keit, sich sei­nen Bedürf­nis­sen ent­spre­chend was zu kau­fen.

Die­se Deut­lich­keit traut sich in Deutsch­land ja kaum ein Neo­li­be­ra­ler.

Fox News hat einen “Schwe­di­schen Ver­tei­di­gungs und Natio­nal­si­cher­heits­ex­per­ten­be­ra­ter”, Nils Bildt, inter­viewt. Und das Schwe­di­sche Außen­mi­nis­te­ri­um so:

We do not know who he is.

Ste­phen Col­bert wun­dert sich, dass Trump das Vor­ge­hen gegen angeb­lich ille­gal in den USA leben­de Men­schen als Mili­tär­ope­ra­ti­on ver­steht.

Der ist auch schön:

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wie vie­le Absur­di­tä­ten kann man als ame­ri­ka­ni­sche Regie­rung bege­hen, ohne abge­sägt zu wer­den? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Kuttner, Sarah — Die anstrengende Daueranwesenheit der Gegenwart

Sarah Kutt­ner fand ich immer nett und woll­te nie ein Buch von ihr Lesen. Da ich dann die­sen Schmö­ker fand, wan­der­te er zumin­dest ganz kurz mal aufs Klo. Und dann blät­tert man da rein, ist ent­täuscht, weil der quiet­schi­ge Inhalt so flach wie die Schreib­kunst ist, blät­tert wei­ter und wei­ter, weil viel­leicht doch noch was Inter­es­san­te­res kom­men könn­te, kommt dann zu län­ge­ren, aber eben nicht tief­schür­fe­ren­den Tex­ten — anfangs wer­den nur kolumm­nen­ar­tig Fra­gen beant­wor­tet — und schwupps ist das Büch­lein am Ende. Dass es sol­che Tex­te ernst­haft in die Süd­deut­sche Zei­tung geschafft haben, ist wohl nur dem Ver­mark­tungs­wert geschul­det. Ein ande­rer Leser ver­reißt die­ses Kau­gum­mi­werk so:

Bei der Beant­wor­tung jeder Fra­ge greift sie das The­ma auf, nimmt ein Wör­ter­buch zur Hand und ent­nimmt die­sem irgend­ei­nen x-beliebigen Begriff. Die­sen lässt sie dann zusam­men mit eini­gen Tri­via­li­tä­ten ihres All­tags in die Ant­wort ein­flie­ßen. Was bis­wei­len als frech, unkon­ven­tio­nell und post­mo­dern geprie­sen wird, ist bei nüch­ter­ner Betrach­tung blan­ker Non­sens. Da die begriff­li­chen Ver­bin­dun­gen (Weihnachtsmann-Mundgeruch, Frank Elstner-Epiliergeräte, etc.) kei­ner Geis­tes­leis­tung, son­dern eher dem Zufall geschul­det sind, fehlt der intel­lek­tu­el­le Mehr­wert in dem Buch fast voll­stän­dig.

Das Cover ist noch das Bes­te an die­sem Bänd­chen, daher gibt es für die­sen lah­men Schmö­ker von fünf mög­li­chen Klo­rol­len:

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Bookmarks on Februar 24th, 2017

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Ste­phen Col­bert zieht über den neu­es­ten Trump-Stuss her. Seth Mey­ers behan­delt zudem die aktu­el­len Town-Hall-Proteste.

Phi­lo­so­phie­ren wir mal kurz so wie Precht: Dür­fen CDU-Bundestagsabgeordnete bei Pro­fes­so­ren pro­mo­vie­ren, die in der AfD sind? Und wenn ja, wozu?

Ein Taco-Essenliebhaber möch­te, dass Tacos das offi­zi­el­le Essen Texas’ wird.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Kann man nicht auch mal in der Düs­sel­dor­fer Alt­stadt per Reso­lu­ti­on Alt­bier­bow­le ein­füh­ren? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Trump ist mitt­ler­wei­le selbst in den nicht­ko­mö­di­an­tisch gemein­ten Medi­en­mel­dun­gen Real­sa­ti­re:

Trump ein paar Stun­den allei­ne zu las­sen kann Zer­stö­rung bedeu­ten, denn er sieht zu viel Fern­se­hen und wen­det sich dann an Leu­te außer­halb des Wei­ßen Hau­ses.

Was die Repu­bli­ka­ner umtreibt: Sei­ne Frau befürch­tet wäh­rend­des­sen eine Mar­ken­be­schä­di­gung, weil sie Hos­tess oder Ähn­li­ches genannt wur­de. Die Repu­bli­ka­ner ver­su­chen, Unter­su­chun­gen über die wirt­schaft­li­chen Ver­stri­ckun­gen Trumps mit Russ­land zu unter­bin­den.

Was ihre Wäh­ler umtreibt:

Falls jemand noch Fra­gen hat, wo sich die Trump-Administrations mora­lisch gera­de bewegt: Immi­gran­tin mit Hirn­tu­mor wird aus dem Kran­ken­haus in ein Lager gebracht.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Was braucht’s in den USA noch zu einem Bür­ger­krieg? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Die Zei­ten sind ja so schnel­le­big heut­zu­ta­ge. Ges­tern erst habe mich über­haupt mal was gele­sen von Milo Yianno­pou­los, weil ich zuvor gar nicht sah, was den jetzt so rele­vant gemacht hät­te. Und in Ame­ri­ka gehen die Leu­te ja ger­ne mal auf irrele­van­te Rums­ab­be­ler steil, da bin ich dann eher late adop­ter. Jeden­falls — der ist wohl schon wie­der raus aus dem Geschäft.

Aus dem Alt­pa­pier kommt die­se Gra­fik, die eben dort schon von René Mar­tens aus­ein­an­der­ge­nom­men wur­de: Bei Polisphere.eu hat man mal eine deut­sche Medi­en­land­schaft auf­ge­zeich­net, ein­ge­ord­net nach Aus­rich­tung und Qua­li­tät.

Die aktu­el­le Ladung ame­ri­ka­ni­scher Come­dy von Ste­phen Col­bert. Auch nicht untin­ter­es­sant ist die Unter­hal­tung mit MSNBC-Moderator Joe Scar­bo­rough.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wo kann man denn noch hin, wenn man bei Breit­bart raus­fliegt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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