Zumindest optisch: Die Zeilen verkleinern, die Leerräume verschwinden lassen, die Links wieder blau sein lassen und Inhalte wieder mit anderen teilen – all das ist über diese drei Schritte möglich.
Feedly bewährt sich zwar optisch, basiert aber weiterhin auf dem Google Reader. Auf diese Weise kommt man nicht so ganz los.
- Facebook sagt angeblich nicht die Wahrheit | ZEIT ONLINE | Eine technische Überprüfung durch den Hamburger Datenschutzbeauftragten legt nahe, dass Facebook Nutzer durchs Netz verfolgt, auch wenn sie keinen Account haben.
- Kontrapunkt: Was Erdogan und Sarrazin gemeinsam haben – Meinung – Tagesspiegel |
- Open Source: "Linux ist zu komplex geworden" | ZEIT ONLINE | Linus Torvalds, der Erfinder des freien Betriebssystems, fürchtet, dass irgendwann kein Entwickler mehr Linux versteht. Es müsse simpler werden, sagt er im Interview.
- Düsseldorf steht zur Hexenverbrennung | Telepolis | Die Düsseldorfer CDU hält es für unstrittig, dass die beiden verurteilten Frauen "in abergläubische Praktiken" verwickelt gewesen seien. Zudem bezweifelt man die Zuständigkeit des Rats für die Rehabilitation eines Justizmordes. Andernorts jedoch sieht man hierin kein Hindernis, es scheint wohl eher am politischen Willen zu liegen. Nicht auszuschließen ist, dass möglicherweise auch der Düsseldorfer Kulturdezernent vom Teufel geritten wurde. Das ließe sich ja leicht überprüfen …
Dorin Popa ist sauer. Sauer über eine anstehende re:publica, die eher für betuchte Besucher gemacht wird. Man kann Frust herauslesen aus dem, was er da schreibt. Man kann sich auch gegen Kritik immunisieren, indem man alles auf den Frust schiebt. Aber schon auf die Kritik der diesjährigen Veranstaltung hat man nicht reagiert. Jetzt wird es bei gleichbleibend bescheidenem, inhaltlichen Niveau größer, d.h. schwerer als Besucher zu erfassen, und teuerer.
Man hat sich leichtfertig von den Ursprüngen verabschiedet, hat eine Bloggerkonferenz zu einer PR-Veranstaltung verkommen lassen. Darüber kann man sauer sein oder es einfach nur schade finden.
In der taz berichten Journalisten über eigene Artikel, die durch Lobbyismus entstanden sind.
Frank Schirrmacher konstatiert einen Kurssturz des Republikanischen, was nur eine Metapher für die Abkehr konservativer Positionen in der Politik ist.
Katrin Schuster bemängelt, dass bei Berichten über chronisch unterbezahlte Berufe ausgerechnet der Journalismus immer unter den Tisch fallen gelassen wird.
Und während ich mir die Frage stelle: Wie sieht eigentlich fair finanzierter Journalismus aus? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
Bei Caschy habe ich heute mal zum neuen Aussehen des Google Readers kund getan, dass mir scheint, die Umstellungen im Google Reader legten die Vermutung nahe, dass die Entwickler selber Google Reader nicht verwenden und upsala, genau das meint ein ehemaliger Google-Reader-Entwickler auch: Vom ehemaligen Entwicklungsteam des Readers sei bei Google niemand mehr an Board und die Neuen verstünden das Konzept nicht.
Bei Caschy gab es dann den abermaligen Hinweis auf Feedly als Alternative zu Google Reader und, japp, auch wenn der Dienst manchmal langsamer wirkt als gewohnt, er enthält einige Dinge, die man bei Google erwartet hätte, wenn man dort von Weiterentwicklung spricht: Schicke Optik, zusätzliche Blogbeiträge nicht abonnierter Blogs zu einem Thema, direkte Einbindung anderer Sozialnetzwerke etc.
Dagegen wirkt Google Reader wie die Post unter den Feedreadern.
Wie war das noch gleich? Wer firsst wessen Kinder? Eh egal, die Metapher ist auch schon wieder sowas von über. Jedenfalls stellt man bei den Orkpiraten klar, dass Eigentumsrecht nicht zur Kernkompetenz der Piratenpartei gehört, da zu komplex und zu wenig verstanden. Ich würde ja sagen, dass all das, was ich aus Piratenrichtung zum Thema “Demokratie” gekommen ist, darauf schliessen lässt, dass auch dies ein Thema ist, das innerhalb der Piratenpartei viel zu gering inhaltlich erfasst worden ist. Konstantin Klein konstatiert schließlich, die Piratenpartei sei nicht ernst zu nehmen, da sie an wichtigen Stellen nur mit flotten Sprüchen käme, wo inhaltlich durchdachte Haltungen positioniert werden müssten.
Rafael Behr meint, Polizisten würden heute nicht öfter Opfer von Gewalt, wären nur auf die aktuellen Krisenherde nicht passend eingestellt.
Christoph Süß fragt sich, wer in Europa gerade überhaupt gerettet wird:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
Und während ich mir die Frage stelle: Sparen wir eigentlich Geld, wenn Griechenland aus der EU fliegt? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
und eine Extra-Huldigung geht an:
- Verlage wollen Schulcomputer scannen: Trojaner im Lehrerzimmer – taz.de | Die Kultusminister der Länder haben sich vertraglich verpflichtet, eine Software an hunderten Schulen einzusetzen, die Computer nach illegalen Kopien durchsucht.
- Auf Irrfahrt | Konstantin Klein | Nach der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus (bei der ich euch nicht gewählt habe) hattet ihr meine Aufmerksamkeit – oh guck mal, ein Eichhörnchen! Wo war ich? Richtig: hattet ihr meine Aufmerksamkeit wieder. 9 Prozent nötigten mir Respekt ab – vielleicht hattet ihr euch ja in den letzten zwei Jahren in einem schmerzhaften Prozess vom Politkindergarten zu einer halbwegs ernst zu nehmenden Gruppierung entwickelt? Um es kurz zu machen: Ihr hattet nicht.
- Russisches Frachtschiff hebt zur ISS ab | Nachrichten | Deutsche Welle | 30.10.2011 |
- Zeitzeugen im Untersuchungsausschuss: Gorleben-Legende eingestürzt – taz.de | Eine Untersuchung, bei der Gorleben als bester Standort rauskam, hat es nie gegeben.
- CDU fordert Mindestlohn – Deutschlands neue Arbeiterpartei – Politik – sueddeutsche.de | Welch ein Kurswechsel von Kanzlerin Merkel: Nach jahrelangem Widerstand beugt sich die Spitze der Union einer "breiten Bewegung aus der Mitte der Partei" und plädiert für einen Mindestlohn. Warum die CDU kurz vor ihrem Parteitag im November plötzlich umschwenkt und wie der Arbeitnehmerflügel diesen Sieg über die vergangenen Wochen erkämpfte.









