Ja, für die einen hat dieser Typ da unten es einfach drauf. Er geht abber als Schmidts Katze und Nachbars Lumpi es gemeinsam je könnten.
Für die anderen ist es ein Typ, der dringend mal wieder eine Frau bräuchte.
Meine Damen und Herren: Enter the Kazoo Man.
Enter the Kazoo Man – Watch more free videos
Der CSU-Generalsekretär möchte alle Bundestagsabgeordneten der Linkspartei unter Generalverdacht stellen.
Kleine Selbstreferenz: Eigentlich wollte ich nur ein schönes Foto verbloggen und dann textete ich einfach was drumzu: Schrottiges in Düsseldorf.
Christoph Süß fragt mal aktuell nach den Verfassungfeinden:
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Und während ich mir die Frage stelle: Hat der Verfassungsschutz eigentlich auch sich selbst zu schützen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

- Dschungelcamp und das "Leben danach" – Wenn der RTL-Psychologe zum Dauergast wird – sueddeutsche.de – wer sich einmal mit dem Fernsehen eingelassen hat, der hat keinen Anspruch mehr auf ein Selbst jenseits der Öffentlichkeit.
- Nur noch drei AKW | Telepolis – Japan kommt offensichtlich auch ohne Atomkraft aus. Experten kritiseren Stresstests als "nahezu nutzlos"
- Monty Python drehen neuen Film – Und nun zu etwas völlig anderem – sueddeutsche.de – Nach jahrzehntelanger Trennung kommen Monty Python wieder für einen Film zusammen. Entstehen soll eine "Science-Fiction-Farce", bei der es um die Rettung der Welt geht, oder so ähnlich. Die Ankündigung sorgt weltweit für Begeisterung.
- Studiengebühren: Ein toter Bildungs-Gaul | FTD.de – Studiengebühren gelten in Deutschland als gescheitert. Kein Politiker setzt sich noch ernsthaft für ein Bezahlstudium ein – selbst der CDU fehlen die Argumente.
- Kritik am Bundespräsidenten: Reich-Ranicki fordert Wulffs Rücktritt — Augsburger Allgemeine – „Wulff hat offenbar zu hohe finanzielle Ansprüche.“
- Was mit Rum | boschblog.de – Der Barkeeper aus Frankfurt sagt, er kenne mich aus dem Johnson und drückt mir seine Visitenkarte in die Hand. Er freut sich offensichtlich, mich wiederzusehen. Ich kenne weder ihn noch das Johnson, sage ihm aber: “Das kann schon sein, ich bin Schauspieler.” Bei meinen folgenden Getränkebestellungen wirkt sich dies positiv auf die Wartezeit an der Bar aus. Eine sehr betrunkene Frau versucht, sich mir um den Hals zu werfen. Das ist mir unangenehm. Endlich entdecke ich die schöne Frau mit der schönen Brille wieder, leider schaue ich sie etwas zu düster an. “Mein Gott, kannst Du gucken”, sagt sie. “Das habe ich auf der Schauspielschule gelernt.” Für eine größere Sprechrolle hat es jedoch nie gereicht und so ist Unterhaltung schnell vorbei.
Für ein politisches Wahlrecht ist bei Kant die wirtschaftliche Unabhängigkeit entscheidend: Wer demnach finanziell unter der Fuchtel eines anderen steht, darf nicht wählen, weil seine Stimme nicht mehr als unabhängig gewertet werden kann. Das wird heute anders gesehen, aber ich finde irgendwie, dass es auch bei vielen für das eigene Selbstwertgefühl wichtig ist, ob man derart eigenständig ist oder nicht.
Gestern traf ich einen Schauspieler, mit dem ich, während im Hintergrund das Dschungelcamp lief, über die Welt der Schauspielerei, wie Schauspieler auf Nichtschauspieler wirken und was dieser Job für die sie Betreibenden bedeutet, schwadronierte. Einerseits hält man von außen ja schon GZSZ-Darsteller für kleine Stars, bei denen andererseits schon wieder irritiert, dass sie mitunter nur an die 2000€ brutto monatlich verdienen. Der Schauspieler legte übrigens Wert auf den Unterschied zwischen Schauspieler und Darsteller (bei GZSZ agiert man so gesehen nur als Darsteller nicht als Schauspieler).
Über diese Stars und Sternchen meinte er resümierend
Letzten Endes unterstehen die alle aber eben nur den Regeln anderer.
Na, hoffentlich verleiht die Schauspielausbildung wenigstens soviel Selbstvertrauen, solche Ernüchterungen zu ertragen. Aber wieviel Eigenständig bleibt einem selber noch, wenn man zwar finanziell gut aufgestellt und dennoch gefühlt abhängig ist?

- Twitter schockt Nutzer mit Zensur-Ankündigung – sueddeutsche.de – Der Web-Dienst hat angekündigt, Mitteilungen in einzelnen Ländern auszublenden, wenn diese dortige Gesetze verletzen. Die Nutzer sind empört – doch es gibt Möglichkeiten, die Zensur zu umgehen.
- FDP im Umfragetief – Zu klein für die Details – sueddeutsche.de – Die FDP ist im historischen Umfragetief – und wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung: Wegen ihrer spärlichen Anhängerzahl verschwinden die Liberalen nun auch noch aus Teilen der Polit-Umfragen. Die wenigen Antworten sind statistisch schlicht nicht mehr sinnvoll interpretierbar.
- Bubble girl running from bulls | Daily Vowel Movements –
Von sowas ist man in Deutschland aber noch etwas entfernt: Einfach mal jemanden in eine Sendung einladen, der aus dem Ausland her dieses Jahr(!) über Youtube bekannt geworden ist:

- Scripting News: Ask not what the Internet… – On Twitter, with its 140-character limit, there's little focus to the discussion about the new filitering they just announced. Here are some of my comments, in bullet form, hopefully to add some more substance to the discussion..
- Twitter isn’t Censoring You. Your Government is. | thenextweb.com –
- Juncker hat keine Lust mehr – news.ORF.at – Luxemburgs Regierungschef Jean-Claude Juncker hat offenbar keine Lust mehr auf seinen Job als Vorsitzender der Euro-Gruppe. „Es liegt nicht im Spektrum meiner Ambitionen, dieses Amt weiterzuführen“, sagte Juncker dem deutschen „Handelsblatt“. Die Führung der Euro-Gruppe sei ein „aufreibender Job, der aus einer Unmenge von Gesprächen und Telefonaten besteht“.
- Holocaust-Gedenktag – Reich-Ranickis Rede vor dem Bundestag – "Die Aussiedlung hatte nur einen Zweck: den Tod" – sueddeutsche.de – Seine Rede vor den Abgeordneten im Wortlaut.
- Es gilt das erlebte Wort – FAZ – Marcel Reich-Ranicki hat, fast siebzig Jahre nach der Befreiung von Auschwitz, im Bundestag gesprochen. Ein Tag, an dem wir die befreiende Kraft der öffentlichen Rede spüren.
- Studie zweifelt am Nutzen der Vorratsdatenspeicherung – sueddeutsche.de – Doch die Studie, die an diesem Freitag dem Rechtsausschuss des Bundestags vorgelegt wird, zeigt auch gravierende Lücken auf.
Manchmal glaube ich, Holländer sind die neuen Japaner. Jetzt möchte man an der Universität Utrecht die komplexe Beziehung zwischen Mensch und Schwein auf ein neues Level heben: Neue Beziehungsmöglichkeiten sollen ermöglicht werden und moralische Auswirkungen erforscht.
Hierzu ist nun ein iPad-Spiel erfunden worden, bei dem die Aufgabe gestellt wird, in einer Live-Schaltung einen projizierten Ball von einem Schwein zu einer bestimmten Stelle stupsen zu lassen.
Von sowas brauchen wir unbedingt noch mehr von:

Ich lese gerade den Text Zensur vs. Anstand: Pornografie in der Bibliothek von der ganz zauberhaften Jillian C. York, in dem die Geschichte aufgegriffen wird, wie in einer Bibliothek in Los Angeles sich ein Obdachloser beim Anschauen eines Pornos, sagen wir mal: einen schönen Tag machte. Und für die Amis war jetzt anscheinend der Umstand, dass da ein Porno in einer Öffentlichen Bibliothek lief, schlimmer als das andere.
York findet es nun irgendwie nicht gut, dass in Bibliotheken Pornos laufen, was mir irgendwie eher egal ist. Mir ist aber etwas ähnliches passiert. Nicht wie Sie jetzt denken. Ich lief diese Woche an einer Lokalität vorbei, in der auch das Benutzen von Computern mit Internetzugang angeboten wird. Im Vorbeigehen huschte mein Blick über den Monitor einer dieser Computer, der gerade in Benutzung war. Und eben da lief, tja, also das muss eine Live-Gynäkologie-Untersuchung gewesen sein. Der Betrachter machte sich zwar jetzt nicht so einen schönen Tag wie der Obdachlose, aber es schien immerhin so interessant zu sein, dass man Kopfhörer dazu braucht.
Ich weiß jetzt nicht, ob ich es merkwürdiger finden soll, dass da jemand mit derartigen Vorlieben, so intelligent ist, dass er einen PC-Sitzplatz nimmt, der von im offenen Blickfeld einer Fussgängerzone ist, oder dass es mir überhaupt merkwürdig erscheint. Rubbelkabinen sind wohl einfach nicht mehr in.
Manchmal ist das Tüfteln an Schriftarten für Internetseiten auch ein gefühltes Fass ohne Boden. Da hat man neulich erst die Grundschriftart einer Seite gewechselt, da sieht man, dass das Ganze unter Linux viel zu klein aussieht. Vielleicht liegts an meinem Schriftartensatz, aber das will man ja dann auch nicht so ohne weiteres stehen lassen. Also lesen Linux-Nutzer diese Seiten ab sofort mit der Schriftart Bitstream Charter. Ist auch schön:

[ Foto: ttcopley - boredom | Creative commence licence ]