Man muss nicht in einer konservativen Partei sein und das Internet nicht verstehen. Dass stellt gerade Dagmar Wöhrl unter Beweis, die auf den Trabbel, den ihr Kollege ausgelöst hat, reagiert. Ich weiß zwar nicht, was es heißen soll, dass irgendjemand einsehen soll, dass nicht alle Aspekte des Lebens digitalisiert werden können, aber der Text spricht einen an.
Ja, das Thema hatten wir gerade gestern: Die Fragen an das FBI in der Megaupload-Angelegenheit häufen sich. Aber die Frage ist schon interessant, wie das FBI an Skype-Protokolle von 2007 kommt.
In Frankreich kommt das Gesetz zur Leugnung von Völkermorden doch nicht so einfach durch.
Und während ich mir die Frage stelle: Wäre es nicht möglich Meinungsfreiheit und öffentliche Reden getrennt zu bewerten und so Meinungsfreiheit größeren Spielraum zu lassen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

- heise online | Musikindustrie scheitert mit Verfassungsbeschwerde gegen Heise-Urteil – Der BGH hatte im Oktober 2010 entschieden, dass heise online im Rahmen der Berichterstattung einen Link zur Homepage eines Software-Herstellers setzen darf, der ein Programm zur Umgehung des DVD-Kopierschutzes anbietet. Konkret ging es um die Firma Slysoft und deren Produkt AnyDVD.
- Wohin der Staubsauger rollt | Graphitti-Blog -
- Das Handelsblatt – der Boulevard-Troll – Es ist legitim, die CDU für unwählbar zu erklären angesichts solcher Figuren wie Heveling. Aber: Der Abgeordnete aus Korschenbroich ist gleichzeitig eine arme, vom Handelsblatt missbrauchte Sau. [...]es war ja absehbar, was passieren würde, ginge der Artikel online: Das deutschsprachige Internet würde vor Wut platzen. Das bringt viele Klicks und viele Kommentare, über 100 sind es schon auf HB.com – das ist für diese Seite wahrscheinlich jetzt schon Ganzjahresrekord. Außerdem sammelt die Seite gerade Links ein, wie nix gutes, generische Links, noch dazu – also so richtig wertvolle in Sachen Google. Und ich behaupte: Genau das war so kalkuliert.
- a to the mazing: CDU, ihr werdet den Kampf verlieren! – Erstaunlich, was passiert, wenn man ein paar Worte austauscht.
- Geschäfte mit Agrarrohstoffen: “Ackermann bricht sein Versprechen” – SPIEGEL ONLINE – Keine Zockerei mehr mit Lebensmitteln? Die Deutsche Bank hatte Erwartungen geweckt, sie könne kurzfristig aus dem umstrittenen Geschäft mit Agrarrohstoffen aussteigen. Jetzt will sie davon nichts mehr wissen.
- A 5 Year Old Describes Different Brand Logos – Brownday – You know you have a great logo when a 5 year old can accurately identify with your brand from looking at it for a few seconds.
- Ansgar Heveling – Geschichte mit Anlauf « … Kaffee bei mir? – Der Handelsblatt-Gastkommentar wirft nicht nur die Frage auf, wieso eigentlich ausgerechnet Ansgar Heveling und Berti Vogts aus Korschenbroich kommen. Vor allem fragt sich der Leser, wie es ein Mensch des Jahrgangs 1972 schafft, eine so perfekte Kriegsrhetorik hinzukriegen. Sie ist deutlich, klar und kraftvoll und orientiert sich sicher nicht an dem im Text genannten Weimarer Geheimrat. Den hätten auch in den vierziger Jahren die Wenigsten verstanden. Er orientiert sich an einem Sprachgebrauch, der einst zur Aufwiegelung der Massen diente, an einer Redekunst, die Linguisten nur noch in besonders dunklen Ecken vermuten dürften.
- Timeline Movie Maker: eure Facebook-Timeline im Kurzfilm -
- Jüdische Karottencrème – Vor einigen Tagen entdeckte ich beim Mittagessen folgendes auf der Speisekarte: “jüdische Karottencrème”?
Die BBC-Reihe Sherlock ist anderthalb Jahre nach der ersten wieder mit der zweiten Staffel à drei Folgen angelaufen. Die Zusammenfassungen kann ich mir ersparen, denn die gibt es schon auf Wikipedia nachzulesen: A Scandal in Belgravia, The Hounds of Baskerville und The Reichenbach Fall basieren auf den Geschichten Arthur Conan Doyles, weichen aber davon letzten Endes deutlich ab. Die Versetzung der alten Figur in die heutige Zeit funktioniert abermals wunderprächtig, die erste Folge halte ich für die beste, während die anderen zwei zumindest gute Fernsehunterhaltung bieten.

Gestern konnte man sich ja wundern, wie steinzeitalterlich und feindselig immer noch das Verhältnis einiger Menschen in der CDU zum Internet ist, es gibt aber immerhin auch Menschen in der CDU, die versuchen, die Standpunkte der CDU fit für die heutige Zeit zu machen, wie z.B. Henrik Bröckelmann.
In den USA kriegt man heutzutage schon wegen missverständlicher Tweets Probleme mit der Polizei.
Markus Söder schämt sich für seinen Generalsekretär.
Bei Heise vermutet man, dass das FBI das Hochgehenlassen von Megaupload instrumentalisieren wollte.
Und während ich mir die Frage stelle: Wann kommt Megaupload wohl wieder? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

- Jüdische Karottencrème | Tatjana.tk – Vor einigen Tagen entdeckte ich beim Mittagessen folgendes auf der Speisekarte: “jüdische Karottencrème”?
- Ex-Schalke-Manager: Assauer hat Alzheimer – Abendzeitung München -
- Meedia: FC Bayern verhängt Social-Media-Verbot -
- Bundespräsident Wulff verschwieg Beziehung zu Geerkens | tagesschau.de – Bundespräsident Christian Wulff hatte weitergehende geschäftliche Beziehungen zu Egon Geerkens als bislang eingeräumt. Nach Recherchen von tagesschau.de war der Osnabrücker Geschäftsmann Mandant und Vermieter einer Rechtsanwaltskanzlei, für die der frühere niedersächsische Ministerpräsident über Jahre tätig war. Staatsrechtler werfen Wulff nach diesen neuen Informationen Verfassungsbruch vor. Der Bundespräsident bestreitet die Vorwürfe – dabei tauchen neue Unstimmigkeiten auf.
- Wie Sarah starb: “Mami, kannst du mich loslassen?” – WELT ONLINE – Sie war 14, als die Schmerzen begannen. Bei der Diagnose lachte sie. Leukämie. Die Chancen standen gut. Und sie wollte ja auch nach Amerika. Doch es kam anders.
- Schlecker-Gründer ist auch privat pleite – sueddeutsche.de – Auf einer Pressekonferenz erklärt Meike Schlecker, die Tochter des Firmengründers, dass von dem Milliardenvermögen kaum mehr etwas übrig ist.
- Comic Sans Project – We are the Comic Sans defenders. We fear no fonts and we will make the whole world Comic Sans.
Because Helvetica is sooo 2011 - Meine Texte sind meine Texte » antischokke – Das beste Social Network ist mein Blog, mit meiner Blogroll, mit Trackbacks und mit den Kommentator_innen.
Nee, dieser Text von Ansgar Heveling, der für die CDU im Bundestag sitzt (Was zum Teufel sitzen da für Leute?), ist vom Inhalt her und der Wortwahl so strunzdämlich, darauf kann man nicht ernsthaft antworten. Wen immer er bekämpfen wollte (Google? Wikipedia?), es sind Gegner, die ihn niemals ernst nehmen würden. Zitat:
Die mediale Schlachtordnung der letzten Tage erweckt den Eindruck, wir seien im dritten Teil von „Der Herr der digitalen Ringe“ angekommen, und der Endkampf um Mittelerde stehe bevor. Das ist die Gelegenheit, schon jetzt einen vorgezogenen Nachruf auf die Helden von Bits und Bytes, die Kämpfer für 0 und 1 zu formulieren. Denn, liebe „Netzgemeinde“: Ihr werdet den Kampf verlieren. Und das ist nicht die Offenbarung eines einsamen Apokalyptikers, es ist die Perspektive eines geschichtsbewussten Politikers. Auch die digitale Revolution wird ihre Kinder entlassen. Und das Web 2.0 wird bald Geschichte sein. Es stellt sich nur die Frage, wie viel digitales Blut bis dahin vergossen wird.
Um dann mal auf Wikipedia zurück zu kommen, dort wird festgehalten:
Am 30.01.2012 äußerte sich der Politiker im Handelsblatt kritisch gegenüber dem Internet. In der Folge wurde seine Webpräsenz zunächst mit einer Art Rickroll gehackt, dann durch eine Denial of Service (DoS) vorübergehend lahm gelegt und anschließend ganz gelöscht. Der Hashtag #heveling schoss auf Platz 1 der Twitter-Trends für Deutschland und auch der von Spiegel Online genutzte Begriff CDU-Hinterbänkler schaffte es in die Top 10.
Heveling hatte vor wenigen Tagen auf den Seiten der Bundestagsfraktion von CDU/CSU einen Text mit Günter Krings veröffentlicht, in dem gemeint wird, die Vorlage des SOPA (Stop-Online-Piracy-Act) sei wegweisend. Hiervon hatten sich andere CDU-MdBs distanziert.
Es rappelt wieder im Karton: Derzeit ist es en vogue, sich auf die Kunst des Bloggens zu besinnen. Damit hat Cem mit der Trend.meiner-Reihe en mal angefangen, wobei er statt auf Blogs auf soziale Netzwerke kommerzieller Natur bauen wollte, während Ben die genau entgegen gesetzte Richtung befürwortet. Derzeit ist Johnny bei Spreeblick auf dieser Welle unterwegs, sein Blog soll konzentrierter, d.h. weniger Mehrautorenblog werden. Felix Schwenzel sieht darin den Konflikt zwischen Mehrautorenblog und rein privatem Blog, wobei Schwenzel selbst gerade sein Blog optisch für die heutige Zeit fit zu machen versucht. Und damit sind wir bei schwupps von der inhaltlichen bei der optischen Blogakzeptanz gelandet.
Es ist ganz nett zu sehen, dass auch gestandene Blogger ab und an durcheinander kommen bei der Frage, wie ihr Blog eigentlich funktionieren soll. Wenn man das erst einmal auf dem Schirm hat, stolpert man eigentlich nicht mehr darüber. Ich für meinen Teil blogge quasi einerseits privat in meinem Logbuch, und andererseits hier auf der Seite, wenn nicht bloß mein spezielles Erleben einer Situation im Mittelpunkt eines Textes stehen soll. Da stellt sich dann noch die Frage, wieso man beide nicht zusammenschmeißt, aber ich sehe da noch einen feinen Unterschied. Daneben könnten wegen mir hier andere Leute bloggen – was derzeit gar nicht geschieht – ohne dass der Sinn dieses Blogs damit konterkariert würde. Mit dem einen Blog halte ich Kontakt zur Bloggosphäre, mit dem anderen pfeiffe ich drauf – es gibt genügend Leute im Internet, die eh nichts mit der Bloggosphäre anfangen können.
Bei Spreeblick krieselte es meines Erachtens nicht deswegen, weil es ein Mehrautorenblog war, sondern weil es thematisch gar keine Ordnung mehr gab. Da gab es einer bestimmten Musikliebhaberei verordnete Artikel neben Gedichten, Gewinnspielen, Internetthemendiskussionen und Fussballberichterstattung. Das war irgendwann für den Leser nicht mehr überschaubar oder vielleicht besser: einordbar. Zwangsläufig dämmt man das Problem ein, wenn man fortan nur noch alleine bloggt – es ginge bei besserer Leitliniengebung sicher aber auch mit diversen Autoren.
Was die optische Blogakzeptanz angeht: Soweit ich weiß ist meine Seite auf allen Geräten lesbar, auf einem iPhone vielleicht nur mit Hilfe des Hin-und-Herschubssens der Seite. Wenn ich Felix Schwenzel recht verstanden habe, wurmte es ihn im Speziellen, dass seine Seite auf dem iPhone gar nicht angezeigt werden konnte. Da ich nur ein wenig eingesetztes Smartphone habe und dies kein iPhone ist, fuchst mich die Darstellung dieses Blogs auf Smartphonen wenig. Mich wurmt eher die Lesbarkeit an Computerbildschirmen, wofür mein Blog im ersten Sinne konzipiert war. Hierbei besonders Schriftarten und die Worte-pro-Zeile-Einschätzung, die sich bei mir gerade auf eine bestimmte Frequenz eingependelt hat. Auf Felix Schwenzels Blog scheint mir das gerade Gedanken unnötig oft zu unterbrechen – sieht aber auf dem iPhone gut aus
.
Ja, für die einen hat dieser Typ da unten es einfach drauf. Er geht abber als Schmidts Katze und Nachbars Lumpi es gemeinsam je könnten.
Für die anderen ist es ein Typ, der dringend mal wieder eine Frau bräuchte.
Meine Damen und Herren: Enter the Kazoo Man.
Enter the Kazoo Man – Watch more free videos
Der CSU-Generalsekretär möchte alle Bundestagsabgeordneten der Linkspartei unter Generalverdacht stellen.
Kleine Selbstreferenz: Eigentlich wollte ich nur ein schönes Foto verbloggen und dann textete ich einfach was drumzu: Schrottiges in Düsseldorf.
Christoph Süß fragt mal aktuell nach den Verfassungfeinden:
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Und während ich mir die Frage stelle: Hat der Verfassungsschutz eigentlich auch sich selbst zu schützen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.