Mahlzeit!

Guten Morgen

Morgenkaffee

Bun­dess­chießmin­is­terin von der Leyen steckt im Pla­giatssumpf. Und jetzt kommt das Übliche: Bei der CDU muck­ert man über diese unzurech­nungs­fähi­gen Idioten im Inter­net, während die Wis­senschaftler hin­ter Vroni­plag die Aberken­nung des Dok­tor­grades fordern.

Der NDR hat raus­ge­fun­den, dass in diversen Möchte­gernedel­restau­rants statt aus­geschriebe­nen Scampis Gar­ne­len auf den Teller kamen. Bei Vapi­ano will man jetzt die Karte umschreiben. Keine Pointe.

Frank Lüb­berd­ing poltert heute im Alt­pa­pier gegen Face­book:

Face­book lebt von der Dis­tan­zlosigkeit seiner Kun­den. Es ist damit das Gegen­teil eines richtig ver­stande­nen Jour­nal­is­mus. Diese Dis­tan­zlosigkeit ist Teil des Geschäftsmod­ells. Denn die Wer­bung funk­tion­iert bekan­ntlich nur deshalb, weil sie sich auf die indi­vidu­el­len Inter­essen und Bedürfnisse des Nutzers einzustel­len ver­sucht. Er soll nur noch das erfahren, was ihn möglichst nicht irri­tiert. Face­book ist daher repräsen­ta­tiv für die Onlinel­ogik. Es ist eine Welt­bildbestä­ti­gungs­maschine. Die Has­s­post­ings sind der Kol­lat­er­alschaden dieser Logik.

Und während ich mir die Frage stelle: Wer ist eigentlich in der Fußgänger­zone für die ver­balen Aus­fälle zuständig? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Lesezeichen vom 27. September 2015

Flüchtlingsopfer

Jörg Baberowski darf sich heute in der NZZ am Son­ntag auskotzen:

Wer die Migra­tionspoli­tik von Angela Merkel zu kri­tisieren wagt, wird […] von der Debatte aus­geschlossen. […] Deutsch­land ist ein Land ohne Oppo­si­tion, dessen Regierung wün­scht, dass in ihm nur noch eine Sprache gesprochen und nur noch eine Auf­fas­sung vertreten werde. […] Deutsch­land wird sich bis zur Unken­ntlichkeit verän­dern. Der soziale Friede und der Zusam­men­halt ste­hen auf dem Spiel. Man kann nur hof­fen, dass Deutsch­land an der Auf­gabe, die unkon­trol­lierte Massenein­wan­derung zu bewälti­gen, nicht zer­bricht.

Ja, liebe NZZ, so hört sich das an, wenn man die Kom­men­tarspalte Pro­fes­soren, die wie Pegida-Anhänger klin­gen, zur Ver­fü­gung stellt. Ich gehöre ja zu den Deutschen, die so ein nervöses Augen­lidzucken bekom­men, wenn in einem Text ohne große Not mehr als fünf Mal das Wort “Deutsch­land” vorkommt. Das ist immer so ein Zaunpfahlwink.

In Deutsch­land wer­den soziale Ein­heiten nicht durch Immi­granten gefährdet. Der soziale Friede vielle­icht schon, wenn das bedeutet, dass rechte Intel­li­gen­zver­sager Gewalt ausüben. Aber von sozialem Frieden zu sprechen, nur weil die Rechten keine gün­stige Gele­gen­heit sehen, zu Gewalt aufzu­rufen und sie auszuführen, das ist schon etwas zynisch.

Lesezeichen vom 26. September 2015

Trevor Aaronson: A FBI practice that breeds terrorist plots

Lesezeichen vom 25. September 2015

Lesezeichen von heute
  • Das geheime Leben des ‘Mor­dopfers’ Eine für tot Erk­lärte taucht in Düs­sel­dorf wieder auf.
  • Beate Ochmann, 87 “hat genau ein Buch im Wohnz­im­mer. „Deutsch­land schafft sich ab“ von Thilo Sar­razin. Sie nimmt für ihr Gesicht nur Wasser, nie Creme und ist erstaunlich fal­tenfrei. Und wenn sie sich selbst beschreiben soll, sagt sie: „Ich bin eine alte Deutsche.“ ”
  • Das Leben der anderen Christo­pher Chaney hackt sich in Mailac­counts von Stars und erhält dafür 42 Jahre Knast ohne Bewährung. Hin­ter Git­tern ist er jetzt ein Star und verzichtet auf Beru­fung.
  • Flüs­sige Gefahr “Ob von einem Lebens­mit­tel gesund­heitliche Risiken aus­ge­hen, beurteilt in Deutsch­land das Bun­desin­sti­tut für Risikobe­w­er­tung (BfR). Die Berliner Experten beschäfti­gen sich seit Jahren mit Ener­gy­drinks. In ihren Stel­lung­nah­men lis­ten sie Todes­fälle im Zusam­men­hang mit den Getränken auf, wen­ngle­ich der kausale Kon­text nie zweifels­frei belegt wer­den kon­nte.”
  • Hen­ning Suße­bach: Marke Söder “Mit der Attitüde eines Min­der­heit­en­führers ver­tritt er die Mehrheitsmei­n­ung im Zelt. ”
  • Der Kom­mis­sar “Am Ende des Zweiten Weltkriegs übern­immt ein franzö­sis­cher Sol­dat das Kom­mando über ein Dorf im Schwarzwald. Bis heute ist er dort unvergessen — obwohl die rät­sel­hafte Gestalt nach zwei Wochen schon ver­schwand.”

Lesezeichen vom 24. September 2015

Guten Morgen

Morgenkaffee

Frank Herold findet den hofieren­den Umgang der CDU mit dem ungarischen Riegierungschef Orban eine Schande.

Ich habe mich mal spaße­shal­ber bei medium.com angemeldet. Weiß auch nicht.

12 Pro­duk­tiv­itätssteigerungs­maß­nah­men für Schreiber­linge.

Und während ich mir die Frage stelle: Steigert Pro­duk­tiv­ität denn die Inspi­ra­tion? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Lesezeichen vom 23. September 2015

  • Radren­nen auf der Krim: Stille Annex­ion “Rus­s­land lässt auf der Krim ein Radren­nen aus­tra­gen – und Fahrer von der Hal­binsel starten mit rus­sis­cher Lizenz. Der Rad­sportver­band UCI erkennt die rus­sis­che Annex­ion der Krim an – und schweigt. ”
  • Die Vertrei­bung aus New York ins Paradies “Immer mehr Kün­stler und Hip­ster sind nicht mehr bereit, Wucher­preise für Wohn­löcher in Man­hat­tan zu zahlen. Sie fliehen in die Städtchen ent­lang des Hud­son River und ver­wan­deln sie in das neue „Hip­stur­bia“. ”

Lesezeichen vom 22. September 2015

Lesezeichen von heute
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