Guten Morgen

Philip Roth ist gestor­ben. Nils Minkmar hat­te ihn mal an der Strippe.

Mark Zucker­berg durfte zu seinen Kon­di­tio­nen vor einem EU-Auss­chuss aus­sagen, was Den­nis Horn in dieser Form pein­lich für die EU find­et.

Georg Schwarte berichtet darüber, dass Chi­na sehr bere­itwillig in die Fußstapfen der USA ein­tritt an den Stellen, die die USA ger­ade frei macht.

Die große Koali­tion möchte im EU-Par­la­ment Mar­tin Son­neborn loswer­den. Der meint zurecht, er habe “mehr poli­tis­che Wirkung erzielt als sämtliche Unions-Hin­ter­bän­kler”.

Und während ich mir die Frage stelle: Wird Son­neborn Stein­meier über­leben? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Weiterlesen

Guten Morgen

Jason Kot­tke stellt etwas ver­bit­tert fest, dass David Fos­ter Wal­lace schreck­lich zu Frauen war.

Miss James haut in den Sack, weil sie sich zwis­chen den anderen Blogs, die es noch gibt, nicht mehr wohl fühlt.

Jakob Hein stellt zur Tren­nung der Süd­deutschen Zeitung von ihrem Karika­tur­is­ten die unaus­ge­sproch­ene Wahrheit her­aus, dass es um die Humorecke der Zeitung immer schon trau­rig bestellt war.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist bayrisch­er Humor noch exportier­bar? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Weiterlesen

Guten Morgen

Vor weni­gen Wochen lachte ich noch, als rauskam, dass man in den USA Kinder ab drei Jahren sich vor Immi­gra­tions­gericht­en vertei­di­gen lässt. Deutsch­land sagt “Hold my beer”:

Vor Gericht wurde eine “Frei­heit­sentziehungssache” ver­han­delt, die Rich­terin stellt fest: “Der Haf­tantrag ist zuläs­sig”, der Angolan­er muss bis zu sein­er geplanten Abschiebung an diesem Don­ner­stag in der Unterkun­ft bleiben, im Tran­sit­bere­ich. Wer hier fest­sitzt, ist for­mal nicht ein­gereist nach Deutsch­land. “Die Haft ist auch im Hin­blick darauf, dass der Betrof­fene min­der­jährig ist, ver­hält­nis­mäßig”, schreibt die Rich­terin. Der “Betrof­fene” ist zwei Jahre alt. Während der Anhörung vor dem Amts­gericht fragt Anwalt Peter Fahlbusch den Jun­gen, ob er ver­ste­he, worum es ger­ade gehe. Im Pro­tokoll ist ver­merkt: “Das Kind antwortet lediglich mit ‚Mama’ ”.

Nach­dem die Süd­deutsche Zeitung erneut wegen ein­er als anti­semi­tisch beze­ich­neter Karikatur kri­tisiert wurde, tren­nt man sich von Karika­tur­ist Dieter Han­itzsch.

Oma Rosie bere­it­et sich auf die königliche Hochzeit am Woch­enende vor.

Und während ich mir die Frage stelle: Wer­den Zwei­jährige bei der Anhörung wenig­stens von erfahre­nen Drei­jähri­gen rechtlich berat­en? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Weiterlesen

Guten Morgen

Twit­ter würgt den Twit­ter-Apps ander­er Her­steller rein, dass sie ab August keine Live-Tweets mehr anzeigen wer­den, und ob die Direk­t­mit­teilun­gen noch funk­tion­ieren wer­den, ist auch ungewiss.

Der US-Amerikanis­che Präsi­dent gewährt Ein­blick in seine Finan­zlage.

Der Bun­des­gericht­shof entschei­det darüber, ob man Bier bekömm­lich nen­nen darf.

Und während ich mir die Frage stelle: Schreibt Twit­ter irgend­wann auch vor, was man sagen darf? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Weiterlesen

Das ultimative Ziel von Twitter

Vor ein­er Woche schrieb Mike Mac­Girvin, Erfind­er von Frien­di­ca und Hubzil­la:

The big prob­lem is in the train­ing data and “goals” of the deep learn­ing process­es. The algo­rithms have been cre­at­ed by humans work­ing for cor­po­ra­tions with a goal to dom­i­nate the mar­ket, max­imise prof­its and share-hold­er returns, to pry into the per­son­al moti­va­tions of the observers in order to manip­u­late them more effec­tive­ly, and vio­late all known laws and stan­dards of eth­i­cal behav­iour to do this. The algo­rithms are judged by their abil­i­ty to do these things and infe­ri­or algo­rithms dis­card­ed or repro­grammed.

Heute bestätigt Twit­ter:

Our ulti­mate goal is to encour­age more free and open con­ver­sa­tion. To do that we need to sig­nif­i­cant­ly reduce the abil­i­ty to game and skew our sys­tems. Look­ing at behav­ior, not con­tent, is the best way to do that.

Weiterlesen

Guten Morgen

In let­zter Zeit war ich dann doch eher am Basteln und hochzeit­stech­nisch ver­plant, da kommt man dann nicht mehr dazu, für den Mor­gen die Beiträge abzuk­lap­pern. Dieses Blog wurde z.B. von MYSQL auf SQlite umgestellt und was hat das Zeit gekostet, unglaublich.

Es war allerd­ings zu vernehmen, dass die PGP-Ver­schlüs­selung von E-Mails bei HTML-Mails knack­bar ist, weswe­gen seit­ens der Bun­desregierung gle­ich gemeint wurde, gan­zlich darauf verzicht­en zu sollen ohne den Gedanken aufkom­men zu lassen, ein­fach keine HTML-Mails zu versenden oder direkt anzeigen zu lassen.

Trau­rige Mit­teilung für viele Twit­ter-Geilo­mat­en: Favs­tar haut in den Sack.

Nieder mit der Frei­heit: Bay­erns Land­tag beschließt das Polizeiauf­gabenge­setz.

Bernie Sanders appe­liert, eine glob­ale Rev­o­lu­tion gegen bloß wirtschaftliche Einzelin­ter­essen anzuge­hen.

Der ger­ade in der Türkei investierende İlkay Gün­doğan und Mesut Özil beanspruchen Fußballer­naiv­ität für sich und lassen sich mit Recep Tayyip Erdoğan fotogradieren als hät­ten sie von den anhal­tenden Men­schen­rechtsver­let­zun­gen in der Türkei nichts mit­bekom­men.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie doof dür­fen Fußballer sein? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Weiterlesen

Guten Morgen

Nein, nein! Doro Bär ist von der Kan­z­lerin nicht aus­ge­bootet wor­den, weil sie nur die Grüßau­gus­tine der Dig­i­talpoli­tik sein wird — die wurde ja nicht mal gebootet.

Unge­fähr nichts ist nicht trau­rig an dieser Angele­gen­heit: Bill Cos­by ist wegen sex­ueller Nöti­gung verurteilt wor­den und geht dafür im Falle eines Fall­es lange in den Knast.

Der Tanz in den Mai ste­ht vor der Tür. Oma Rosi führt ein.

Und während ich mir die Frage stelle: Was sagt Herr Döpfn­er eigentlich zu seinen Bild-Troll­truppe? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Weiterlesen

Der dauergefährdete Qualitätsjournalismus

Heute:

Heute vor 20 Jahren:

Weiterlesen

Guten Morgen

Die Bun­desjus­tizmin­is­terin hätte gerne ein Plu­ral­is­mus­ge­bot für Face­book. Ich glaube, wenn man ver­standen hat, was das genau bedeutet, ist das The­ma auch schon wieder tot.

Wobei, wenn ich mir anschaue, was ich als Blog­beitreiber anfrangen­den Per­so­n­en, die bei mir kom­men­tieren, an Infor­ma­tio­nen raus­geben soll, dann kann ich die Kom­men­tar­funk­tion wohl bess­er ein­stellen. So viel zum Mei­n­ungsplu­ral­is­mus.

Von ganz aufgeweck­ten Joural­is­ten dür­fen sich Mit­glieder des Juden­tums auch gerne mal fra­gen lassen, wie das zu ihrer Diskri­m­iniertheit passt, dass sie jüdis­che Witze reißen. Da kann man auch mal klatschen für so einen Geis­tes­blitz.

Und während ich mir die Frage stelle: Wozu will eine Partei, die das Bil­dungssys­tem mitver­hun­zt hat, auf ein­mal mehr schlecht aus­ge­bildete Mei­n­ung? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Weiterlesen