Sharknado 2: The second one

So, jet­zt haben wir die Fort­set­zung von Shark­na­do auch mal gese­hen — und sind etwas ent­täuscht. Ja, filmisch hat man sich vielle­icht etwas mehr Mühe gegeben, es sind weniger Brüche im Film, weniger offen­sichtliche Fehler, aber genau das machte ja auch etwas den Reiz des Orig­i­nals aus. Daneben wur­den diverse Szenen des ersten Teils wieder aufgenom­men, was zumin­d­est keinen Über­raschungsef­fekt mit sich brachte. Den Fig­uren selb­st wird sich weniger gewid­met, die Nachricht­ensender­szenen ner­ven irgend­wann und mir fehlt auch etwas der Wortwitz des Erstlings.

Mit etwas Alko­hol und guten Fre­un­den kann man den Film als Fort­set­zung abfeiern, aber verbessert, so wie das in der dazuge­höri­gen Wikipedia-Seite einige Kri­tik­er meinen, hat sich da zur Unter­hal­tung nichts. Schade.

Trail­er

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Gesehen: Die Bewältigung. Oradour

Trotz Fußball-WM stoße ich derzeit unver­hofft immer wieder auf gute Fernseh-Doku­men­ta­tio­nen. Ger­ade stieß ich im Nacht­pro­gramm des SWR auf Die Bewäl­ti­gung, eine Doku­men­ta­tion von Lea Rosh und Gün­ther Schwar­berg über Täter und Opfer des Mas­sak­ers von Oradour-sur-Glane von 1988. Erschüt­ternd, wie eine Mut­ter ihre Trauer um ihre ermordete Tochter mit der Frage erk­lärt, wie man so ein Ereig­nis über­haupt vergessen könne. Eben­so erschüt­ternd, wie ein SS-Ange­höriger bezüglich sein­er Inhaftierung sofort in Trä­nen aufge­ht, während er Fotos der Opfer und von Erschießun­gen regungs­los betra­chtet.
Eine sehr empfehlenswerte Doku­men­ta­tion, bei der mich nur über­rascht, dass man sie online nir­gends find­et.

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