Guten Morgen

Kul­tu­rel­le Umwäl­zun­gen in den USA sind gro­ßer Bestand­teil der Nach­rich­ten, kön­nen aber nicht 1:1 über­setzt wer­den.

Ist es jetzt für die Benut­zer gut, dass Face­book mit dem spielt, was in der Zeit­leis­te der Nut­zer ange­zeigt wird, oder nicht? Es geht wohl nur dar­um, dass kom­mer­zi­el­le Sei­ten­be­trei­ber mehr Koh­le für Wer­bung aus­ge­ben. Irgend­wie glau­be ich nicht, dass man ver­lo­ren gegan­ge­ne Benut­zer zurück­ho­len kann. Und bei mir sieht die Zeit­leis­te so wirr zusam­men­ge­wür­felt wie immer aus. Es ist euch merk­wür­dig, dass immer eine ein­zi­ge Stra­te­gie für in unter­schied­li­chen Län­dern unter­schied­lich genut­ze Diens­te funk­tio­nie­ren soll. Face­book ist bei mir jeden­falls nicht das Tele­fon­buch oder die ers­te Metho­de irgend­je­man­den zu kon­tak­tie­ren.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ist jetzt die ziem­lich unskan­da­lö­se Anschul­di­gung gegen einen ame­ri­ka­ni­schen Komi­ker der Tod von #MeToo oder war es der Moment, als Oprah die Füh­rer­schaft bean­sprucht hat? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Lesezeichen vom 17.01.2018

  • Maka­rio­nis­si oder Die Insel der Seli­gen von Vea Kai­ser Dana Buch­zik: “Die Sechs­und­zwan­zig­jäh­ri­ge schickt sich an, die Hele­ne Fischer der Lite­ra­tur zu wer­den, eine Auto­rin für die gan­ze Fami­lie, die im öster­rei­chi­schen Küchen­ra­dio Mama Jut­tas Herings­sa­lat zube­rei­tet, in Frau­en­zeit­schrif­ten den Wert des Glücks betont und auf ihrer Facebook-Fanpage uner­müd­lich ihre lie­be­vol­le Auf­nah­me in Klein­städ­ten lobt, kurz: die zahl­lo­se Leser für sich ein­nimmt, die sich vom hun­derts­ten Berlin-Roman nicht gese­hen füh­len.”
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Grenada — Ottakring

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Granada — Eh ok

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Lesezeichen vom 11.01.2018

  • Zow­nir, Miron und Anfu­so, Nico: Pom­me­ren­ke | SWR2 “Hein­rich war ein sym­pa­thi­sches Unge­heu­er, anma­ßend wie der Teu­fel und gleich­zei­tig so bedau­erns­wert naiv in sei­nen grob­schnit­ti­gen Ver­su­chen, sei­nen Ver­bre­chen bibli­sche Dimen­sio­nen zu ver­lei­hen. Gott habe ihn dazu aus­er­wählt, noch mehr sinn­lo­ses Leid in die Welt zu streu­en. Er habe ihn zu sei­nem wil­li­gen Werk­zeug gemacht. Wer von Hein­rich die Grün­de für sei­ne Ver­bre­chen erfah­ren woll­te, wur­de an Gott ver­wie­sen. Nur wer an Sün­de und Ver­ge­bung glaub­te, durf­te von Hein­rich eine wohl­wol­len­de Audi­enz erwar­ten, bei der der Besu­cher immer wie auf einem Beicht­stuhl saß. ”
  • RAF: Lust an Gewalt | ZEIT ONLINE Jan Phil­ipp Reemts­ma: “Alle die­se Leu­te mei­nen irgend­et­was, aber dar­auf kommt es nicht an, son­dern dar­auf, dass sie ins­ge­samt ein Kli­ma erzeu­gen, in dem alle ner­vös, reiz- und kränk­bar auf das erlö­sen­de Wort »Schluss damit, jetzt muss gehan­delt wer­den!« war­ten. ”
  • Vor­er­mitt­lun­gen gestar­tet: Ira­ni­scher Ex-Richter ist aus­ge­reist | tagesschau.de “Der Gene­ral­bun­des­an­walt hat Vor­er­mitt­lun­gen gegen den ehe­ma­li­gen Obers­ten Rich­ter des Iran ein­ge­lei­tet. In sei­ner Amts­zeit sol­len Tau­sen­de Men­schen hin­ge­rich­tet wor­den sein. Er war bis heu­te zur Behand­lung in Han­no­ver.”
  • Nach Repor­ta­ge über Polen: Het­ze gegen ARD-Reporterin | tagesschau.de
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Guten Morgen

Die Donots haben ein neu­es Album raus­ge­bracht, das bespre­che ich da.

Face­book hat ange­kün­digt die Bei­trä­ge von Sei­ten in den News­feeds der Benut­zer weni­ger auf­tau­chen zu las­sen. Der Grund hier­für soll sein, dass das Wohl­be­fin­den der Nut­zer gestei­gert wer­den soll.

Jeff Jar­vis bas­telt ob die­ser Ver­än­de­rung an sei­ner Defi­ni­ti­on von Jour­na­lis­mus (wobei das im Kern kei­ne Defi­ni­ti­on ist, son­dern eine Auf­ga­ben­be­schrei­bung):

con­vening com­mu­nities into civil, infor­med, and pro­duc­tive con­ver­sa­ti­on, redu­cing pola­ri­za­ti­on and buil­ding trust through hel­ping citi­zens find com­mon ground in facts and under­stan­ding.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wenn Face­book das Wohl­be­fin­den der Nut­zer stei­gern möch­te, wes­we­gen hören sie dann nicht ein­fach auf, ihre Nut­zer aus­zu­spio­nie­ren? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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