Jumping the Shark: Murder in the first

Jumping the shark

Die Serie um ein Ermitt­ler­pär­chen mit Hau, das sei­nen fie­sen, hin­ter­häl­ti­gen Mör­der zur Stre­cke brin­gen muss, wäh­rend dem Betrach­ter die Füße ein­schla­fen, springt spä­tes­tens nach der zwei­ten Fol­ge.
Im Anschluss ist die ein­zi­ge Span­nung der Serie, die unge­mein an Vero­ni­ca Mars erin­nert, ob da noch mal über­ra­schen­de oder span­nen­de Ele­men­te auf­tau­chen: Fehl­an­zei­ge. Ein grund­los auf­ge­bla­se­ner 10-Teiler, der in 45 Minu­ten auch aus­er­zählt hät­te wer­den kön­nen. Bit­te kei­ne zwei­te Staf­fel, dan­ke.
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Der Igel im Nebel

Wenn Eltern frü­her in der Sowjet­uni­on ihre Kin­der mal wie­der so rich­tig fer­tig machen woll­ten, dann lie­ßen sie sie Trick­fil­me für Erwach­se­ne schau­en. Zum Bei­spiel: Der Igel im Nebel .

Ein Igel ist mit Waren­je im Beu­tel auf dem Weg zu sei­nem Freund, dem Bären, um Ster­ne zu zäh­len, wird von einem Uhu erschreckt, den er als “Psy­cho” beti­telt, rennt einem wei­ßen Pferd in den Nebel hin­ter­her, bei dem es ihm inter­es­siert, ob es ertrinkt, wenn es im Nebel ein­schläft, fällt auf der Suche nach sei­nem ver­lo­ren gegan­ge­nen Beu­tel in einen Fluß, kommt den­noch irgend­wie beim Bären an, über­reicht ihm sei­nen Beu­tel und endet als Demenz­kran­ker. Zwei Wochen spä­ter wird er von Pilz­samm­lern ent­deckt oder so.

Im Stadt­zen­trum von Kiew wur­de 2009 eine Sta­tue des Igels errich­tet. Kein Witz.

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