Petri heil, du Blödmann

Wir waren ja letz­ten Frei­tag bei einer Kaba­rett­vor­stel­lung von Hen­ning Vens­ke in Ham­burg und da habe ich doch noch mal kurz auf You­Tube nach Vide­os von ihm geschaut. So für Leu­te, denen der Name nichts sagt. Und, was soll ich sagen? Es gibt Sesamstraßen-Outtakes!

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Belastung des historischen Gedächtnisses

Ab und zu lese ich ja mal nach, was im Feuil­le­ton zu too much infor­ma­ti­on steht, qua­si hier so als Fach­blog. Und da kam mir gera­de die­ses unter:

Ein Jahr spä­ter ent­geg­ne­te eine His­to­ri­ke­rin, die Gefahr bestehe gera­de nicht im Gedächt­nis­ver­lust, son­dern in der „Über­las­tung der Schalt­krei­se“ unse­res his­to­ri­schen Gedächt­nis­ses. Sie beschrieb damit jene Emp­fin­dung, die heu­te ger­ne als „too much infor­ma­ti­on“ bezeich­net wird.

Also, äh, nein. Natür­lich darf jeder jeden Begriff so ver­wen­den, wie er es ger­ne mal, sofern er es zumin­dest ein­heit­lich tut und undis­kri­mi­nie­rend, geht das eigent­lich in Ord­nung. Inson­fern kann too much infor­ma­ti­on sicher­lich für vie­les ste­hen. aber für die Über­las­tung der Schalt­krei­se unse­res his­to­ri­schen Gedächt­nis? Was soll das denn über­haupt sein? Was ist ein his­to­ri­sches Gedächt­nis und wie kann man es belas­ten? Habe ich es belas­tet, wenn ich ein Buch lese? Wenn ich his­to­risch rele­van­te Fak­ten ver­ges­se, aber irrele­van­te­re durch­aus noch parat habe? Schmeißt es Infos raus, wenn irgend­ein Druck besteht?

Nein, nein, das ist schon kon­kre­ter Feuil­le­to­n­un­sinn.

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Restaurantführer Düsseldorf

Essen zu gehen ist so eine Sache, da gibt es ganz unter­schied­li­che Her­an­ge­hens­wei­sen. Die einen wol­len viel auf die Gabel, die ande­ren ein Erleb­nis, die einen wol­len preis­wert essen, die ande­ren schau­en nicht so auf’s Geld. Eini­ge spre­chen auf tren­dig auf­ge­mach­te Eta­blis­se­ments an, ande­re fra­gen sich, was unter der Ver­pa­ckung sein soll.

Wir sam­meln unse­re eige­nen Erfah­run­gen mit dem Essen­ge­hen in der nordrhein-westfälischen Lan­des­haupt­stadt auf die­ser Sei­te. Dabei ist zu beach­ten: Wer gro­ßen Hun­ger hat, kann da über­all hin­ge­hen, wir haben bis­lang kei­ne Loka­li­tät aus­ge­macht, deren Essen unter aller Sau war. Wir unter­schei­den zwi­schen der Preis­la­ge und der Art des Essens, inso­fern hät­te man noch eige­ne Rang­lis­ten nach Essens­art und Preis machen kön­nen, aber bis­her ist es ja noch über­sicht­lich genug.

Die Wer­tung ist sicher­lich noch stark sub­jek­tiv, aber im Bemü­hen, gerecht zu sein und nur eine klei­ne Ori­en­tie­rung geben zu wol­len. Man kann sicher­lich einen sehr schö­nen Abend in einem Lokal zubrin­gen, dass kuli­na­risch nicht der Rede wert ist. Wenn eine Rang­lis­te aber gera­de nach dem Kuli­na­ri­schen geht, fällt eine gute Stim­mung nur bedingt ins Gewicht. Und letz­ten Endes weiß man immer selbst am bes­ten, wo es einem gefällt.

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Sünder, Thomas: Wer Ja sagt, darf auch Tante Käthe ausladen

Wer zu hei­ra­ten beab­sich­tigt, darf auch mal ein Buch zur Hand neh­men, wie eine Hoch­zeits­fei­er denn ablau­fen soll. Und da griff ich zu die­sem Schmö­ker von Tho­mas Sün­der, einem Ham­bur­ger DJ.

Der Autor beschreibt ganz tref­fend, dass man sich klar­ma­chen soll­te, dass es sich bei die­ser Fei­er wohl um die teu­ers­te Ver­an­stal­tung han­deln wird, die man pri­vat in sei­nem Leben aus­rich­ten wird. Und zur Unter­maue­rung, dass man es sich allein aus die­sem Grun­de bei den diver­sen Ein­zel­ent­schei­dun­gen nicht zu leicht machen soll, fügt er diver­se unter­hal­ten­de Bei­spie­le an.

Die­se Bei­spie­le wir­ken zwar auf den ers­ten Blick etwas weit weg, weil nicht jeder Vor­fall so bei einem selbst ein­tre­ten wird, aber dafür tre­ten ande­re ein, die die Hei­rats­wil­li­gen vor ver­gleich­ba­re Pro­ble­me stel­len.

Als DJ ist er bei der Fra­ge nach der Musik auf einer Hoch­zeit natür­lich ganz in sei­nem Metier: Man soll­te gera­de auf die Musik­dar­bie­tung ach­ten, da sie einen ganz gro­ßen Teil der Hoch­zeit aus­macht. Sün­der spricht in der Fol­ge von über­teu­er­ten und zu bil­li­gen DJs, von typi­schen Anmach­sprü­chen an DJs und von untaug­li­chen Bewer­bungs­sprü­chen der Musi­kan­ten.

Uns hat die Lek­tü­re nach Durch­schau­en des Inter­net und Infor­ma­tio­nen über das Kön­nen loka­ler DJs dazu bewo­gen, eine Band zu enga­gie­ren. So unge­fähr funk­tio­niert der Schmö­ker und inso­fern ist er nütz­lich.

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