Guten Morgen, liebe Folglinge! ☕

Wertung:

You are wanted

Glatt durchge­fal­l­en ist der Ama­zon-Deutsch­land-Erstling You are want­ed, auch wenn Ama­zon umge­hend eine zweite Staffel bestellt hat. Das bedeutet in qual­i­ta­tiver Hin­sicht halt nichts. In Schweighöfers Thrillerde­but wim­melt es von Dialo­gen, die an Ein­fältigkeit nicht mehr zu über­bi­eten sind, an Hand­lungssträn­gen, die unl­o­gis­ch und unplau­si­bel sind, an dutzen­de Szenen aus amerikanis­chen Serien und an Fehlbe­set­zun­gen der Rol­len, die man nicht überse­hen kann (ausgenom­men: Jörg Pintsch, Lucie Aron und Edin Hasanovic): Man nimmt Schweighöfer nicht den Vater ab, seinem Film­sohn nicht den Sohn, Alexan­dra Maria Lara nicht die Ehe­frau, Katrin Bauer­feind nicht die Geliebte, Karo­line Her­furth nicht die Out­law-Schwest­er, Tom Beck nicht den hochin­tel­li­gen­ten Schurken. Zwar hat der Sech­steil­er Tem­po, aber Tem­po stopft keine Logik­löcher, erset­zt keine Charak­terze­ich­nung und macht Panik nicht zur Span­nung. Was Schweighöfer mit sein­er unbezweifel­ten Schaus­pielkun­st gibt, nimmt er wieder durch dieses Beset­zen nach Ausse­hen. Ärg­er­lich.

Santa Clarita Diet

Dieser Net­flix-Ver­such, mit Drew Bar­ry­more eine mor­bide Com­e­dy-Serie herzustel­len, ist etwas daneben gegan­gen: Bar­ry­more bemüht sich rege, das kla­maukige Drehbuch an der Seite ihres schwachen Schaus­piel­part­ners Tim­o­thy Olyphant zu ver­w­erten: Als plöt­zliche Kan­ni­bal­in ist sie auf der Suche nach passenden Mor­dopfern. Was bei Dex­ter mor­bide war, ist hier karneval­is­tis­ch. Trash bleibt eben Trash, denn die Serie schafft es nicht, Humor zu erzeu­gen, dazu sind die Schilderun­gen des amerikanis­chen All­t­agslebens ein­fach nur seicht, nie sarkastis­ch. Eben­sowenig ist sie gruselig, es sei denn man erschreckt sich vor Gum­mikör­perteil­nachah­mungen mit roter Soße.

Kuttner, Sarah — Die anstrengende Daueranwesenheit der Gegenwart * Klolektüre (24)

Sarah Kuttner fand ich immer nett und wollte nie ein Buch von ihr Lesen. Da ich dann diesen Schmöker fand, wanderte er zumindest ganz kurz mal aufs Klo. Und dann blättert man da rein, ist enttäuscht, weil der quietschige Inhalt so flach wie die Schreibkunst ist, blättert weiter und weiter, weil vielleicht doch noch was Interessanteres kommen könnte, kommt dann zu längeren, aber eben nicht tiefschürferenden Texten - anfangs werden nur kolummnenartig Fragen beantwortet - und schwupps ist das Büchlein am Ende. Dass es solche Texte ernsthaft in die Süddeutsche Zeitung geschafft haben, ist wohl nur dem Vermarktungswert geschuldet. Ein anderer Leser verreißt dieses Kaugummiwerk so:

Bei der Beantwortung jeder Frage greift sie das Thema auf, nimmt ein Wörterbuch zur Hand und entnimmt diesem irgendeinen x-beliebigen Begriff. Diesen lässt sie dann zusammen mit einigen Trivialitäten ihres Alltags in die Antwort einfließen. Was bisweilen als frech, unkonventionell und postmodern gepriesen wird, ist bei nüchterner Betrachtung blanker Nonsens. Da die begrifflichen Verbindungen (Weihnachtsmann-Mundgeruch, Frank Elstner-Epiliergeräte, etc.) keiner Geistesleistung, sondern eher dem Zufall geschuldet sind, fehlt der intellektuelle Mehrwert in dem Buch fast vollständig.

Das Cover ist noch das Beste an diesem Bändchen, daher gibt es für diesen lahmen Schmöker von fünf möglichen Klorollen:

Alternative zu Fakten

Das Lokalblättchen mein­er Heimat­stadt hat eine son­der­bare Kam­pag­ne ges­tartet, deren Inhalt es ist, dass die Jour­nal­is­ten ihrer Zeitung ange­blich keine Fake-News ver­bre­it­en. Einen dazu gehöri­gen Ausspruch, den man bei der Zeitung offen­bar für richtig hält, habe ich etwas genauer unter die Lupe genom­men:

Zu Fak­ten gibt es keine Alter­na­tive.

Das ist schlicht falsch. Die Alter­na­tiven zu Fak­ten sind Mei­n­un­gen. Und wenn man ger­ade nichts anderes zur Ver­fü­gung hat, sind der­ar­tige Mei­n­un­gen lebenswichtig. Das ist doch ger­ade der Witz in Spielfil­men, bei denen eine Bombe entschärft wer­den soll, der Held kein Fak­ten­wis­sen hat und über eine gescheite Mei­n­ung ver­suchen muss, das Prob­lem zu lösen.

Was man bei der Zeitung wohl eigentlich mein­te — und das ist auch nur eine Ver­mu­tung — ist, dass es keine alter­na­tiven Fak­ten gibt. Das bedeutet, dass es zu darstell­baren Tat­sachen keine alter­na­tiven Erk­lärun­gen gibt, die vom sel­ben Gegen­stand han­deln, und etwas bezo­gen auf eine Tat­sache gegen­sät­zlich­es in richtiger Weise darstel­len. Es ist entwed­er die eine oder die andere Erk­lärung richtig. Bei Ver­schieden­heits­be­haup­tun­gen kommt es oft vor, dass schlicht nicht vom sel­ben Gegen­stand in gle­icher­weise die Rede ist.

An dieser Stelle beste­ht eine Schwierigkeit, mit der Per­so­n­en, die poli­tis­chen Wil­len trotz Fak­ten­lage durch­set­zen wol­len, nutzen kön­nen: Es ist erk­lärungs­bedürftig, wieso eine Tat­sachen­dar­legung nur als Sin­gu­lar­ität gültig sein kann. Ohne eine lange philosophis­che Dar­legung hier zu erörtern: Es hat mit der geisti­gen Ver­an­la­gung des Men­schen zu tun. Es fol­gt die näch­ste Schwierigkeit: Erk­lärun­gen dauern mitun­ter etwas länger. Da schal­ten viele ab, meinen, was nicht ein­fach erk­lär­bar sei, wäre deswe­gen schon falsch. Wenn Sie schon bish­er gele­sen haben, wis­sen sie um den Aufwand, den so ein Lesen mit sich bringt — und wie viele gehen da schon nicht mit.

Wer nun unter­stellt, es gäbe diese Beschaf­fen­heit von Tat­sachen nicht, der erk­lärt alle Tat­sachen zu Mei­n­un­gen. Insofern ist auch gerne von der herrschen­den Mei­n­ung die Rede. Hier kommt hinzu, dass es inzwis­chen unter den Men­schen so viele Fachge­bi­ete gibt, dass nie­mand mehr wie früher in allen Fachge­bi­eten kom­pe­tent ist. Das bedeutet auch Experten haben sich in für sie fach­frem­den Gebi­eten mit Mei­n­un­gen zu behelfen.

Und nach so viel Vor­lauf sind wir beim eigentlichen gesellschaftlichen Prob­lem: Es gibt wirk­lich viele Men­schen, die denken, es gäbe nur Mei­n­un­gen und dementsprechend herrschen­de Mei­n­un­gen.

Ein­er­seits ist es per­sön­lich eine sehr unan­genehme Posi­tion, so etwas wirk­lich zu denken, denn das Erk­lären der Welt anhand von Tat­sachen hat doch noch etwas stark Befriedi­gen­des. Wenn Kinder in der Schule eine Math­eauf­gabe richtig lösen und sie das erken­nen, kriegen sie eben einen Kick, aber lös­brül­len wer­den die Wenig­sten. Dem kommt ein bloß mei­n­ungs­basieren­des Rechthabege­fühl schon nahe, aber während ersteres meist geräuschlos abge­ht, muss z.B. bei den pop­ulis­tis­chen Parteien immer unheim­lich gebrüllt wer­den. Es muss mit Emo­tion aufge­laden wer­den, weil ein Restzweifel, ein skep­tis­ches Unsicher­heits­ge­fühl bleibt: Was ist, wenn meine Mei­n­ung falsch ist? Werde ich dann als Idiot ver­pot­tet? Vor solchen Zweifeln wird auch schnell weg ger­an­nt, indem man schle­u­nigst das The­ma wech­selt — dann kostet es Kri­tik­er ja wieder etwas Zeit, um das neuer­liche The­ma sach­lich richtig auseinan­der zu nehmen. Wer gegen so eine Posi­tion hält, muss eben­so damit rech­nen, angepö­belt zu wer­den.

Ander­er­seits sind Tat­sachen darstell­bar, eben­so die Meth­o­d­en und Grun­dan­nah­men, auf denen sie beruhen. Nicht alles, was als Tat­sache dargestellt wird, ist eine, das ändert nichts daran, dass es Tat­sachen und richtige Tat­sachen­darstel­lun­gen gibt. Um das Mei­n­un­gen von Tat­sachen tren­nen zu kön­nen braucht man Ruhe und eine grundle­gen­de Bil­dung.

Ich hal­te die durchgängige Ein­stel­lung, es gäbe nur Mei­n­un­gen und keine Tat­sachen, für kaum annehm­bar, wenn wir es nicht mit psy­chis­ch stark beein­trächtigten Per­so­n­en zu tun haben. Der Men­sch kann ein­fach seine geistige Beschaf­fen­heit nicht abschüt­teln. So wenig, wie er sich denken kann, er sein nicht Ini­tia­tor von Hand­lun­gen seines Kör­pers. Das ist auch nicht das eigentliche Prob­lem.

Das Prob­lem ist eine Macht­poli­tik, die mit Hil­fe von Pop­ulis­mus Entschei­dun­gen trotz Tat­sachen, aus denen Hand­lungs­maxi­men erwach­sen, die gegen eben diese Entschei­dun­gen sprechen, durch­set­zen will.

Veiel, Andres — Black Box BRD

Dieses Buch ist auch schon wieder alt, aber nicht mal anges­taubt, wie mir scheint. In bezug auf die Ermor­dung Alfred Her­rhausens ist man in den let­zten Jahren kein Stück weit­er gekom­men. In diesem Buch wird erzäh­lerisch das Leben Her­rhausens und das von Wolf­gang Grams, die bei­de im Strudel R.A.F.-Terrors ihr Leben ver­loren. Das Buch ver­glichen mit dem Film ist span­nen­der, dichter, der Film dage­gen mit den Stim­men der Beteiligten und Betrof­fe­nen anschaulicher.

Simsek Semiya, Peter Schwarz — Schmerzliche Heimat

buchleser So langsam komme ich mal meiner Ableseliste hinterher: Dieses Buch beinhaltet Semiya Şimşeks Beschreibung des Lebens und der Ermordung durch die NSU ihres Vaters, Enver Şimşek, den Folgen für ihre Familie und erbärmliche Rolle, die der deutsche Staat bei der Aufarbeitung gespielt hat und immer noch spielt.

Wir schreiben das Jahr 2017, der Mord an Enver Şimşek liegt 16 Jahre zurück, und der Prozess gegen das letzte Mitglied der für die dazugehörende Mordserie verantwortliche Gruppe, geht dem Ende entgegen. Und dennoch ist es erschreckend, wie viele wichtige Fragen hierzu offen sind und vielleicht bleiben.

Dieses Buch verschafft einen Einblick in die Situation, wie sie sich für beteiligte Familienangehörige, darstellt. Es verliert sich nicht in kitschigen oder anders sachfremden Beschreibungen, sondern fokussiert sich auf die Tat und ihre Nachwirkungen. Abgeschlossen wird es von einer juristischen Einschätzung der Angelegenheit durch die Anwälte von Semiya Şimşek, die aus ihrer Sicht noch mal klar machen, um was für einen politischen Skandal es hier eigentlich geht. Das es bei der ganzen Sache noch keinen einzigen Rücktritt eines zuständigen Beamten gegeben hat, ist nicht minder verwunderlich, eher aussagekräftig.

Ein Plädoyer für Gerechtigkeit und dafür, in der Katastrophe Stärke zeigen zu können.

Konzert: LP, Köln, 30.11.2016

Eines ihrer bei­den Konz­erte in diesem Jahr bestritt Lau­ra Per­golizzi, kurz LP, im Köl­ner Stadt­garten. Stimm­lich wie auf Plat­te hat­te sie ihr Pub­likum im Griff, bevor der erste Ton gesun­gen war. Der Sound war … also so hörte sich das in Madrid an vor schein­bar ver­gle­ich­barem Pub­likum an, in Köln klang das nicht so. Das lang nicht an der Musik, was aber das Konz­ert etwas schwächer erschienen ließ. Ein Erleb­nis war es alle­mal.

[ LP, Stadt­garten, Köln, 300 Gäste. ] 

Schill, Nadine — Hochzeitsplanung für Dummies

Einen ganz guten Überblick über diverse The­men ein­er Hochzeit, so wie man sie heutzu­tage ange­hen soll­te, bietet dieser Schmök­er der Dum­mies-Rei­he. Wobei die Ratschlagge­berei im Detail lei­der schon wieder etwas schwach aus­fällt:

Eine Band kostet in etwa das Drei- bis Vier­fache eines DJs. (…) Eine gute Band hat ein­fach ihren Preis. Hier muss man schon ein wenig den Namen mit­bezahlen. Aus ver­schiede­nen Grün­den ist ein DJ aber ohne­hin fast immer die bessere Wahl: Bands ver­fü­gen oft über kein so großes Reper­toire. Der DJ kann hinge­gen die Charts der let­zten 30 Jahre aus seinem Kof­fer zaubern. Zudem benötigt eine Band viel Platz und sie pro­duziert eine gewis­se Grund­laut­stärke.

Also da haben wir ger­ade eine gegen­teilige Erfahrung gemacht: DJs unter 1000€ – sofern man sie nicht schon ken­nt – sind kaum zu bekom­men, wenn man sicher gehen möchte, dass der- oder diejenige in der Lage ist, Hochzeit­en musikalis­ch im Griff zu haben. Eine Band liegt da nicht weit von ent­fer­nt, man muss auch ger­ade nicht den Namen mit­bezahlen, mein­er Mei­n­ung nach sind passende Bands mitun­ter preiswert.

Und was den Hochzeits­fo­tografen ange­ht:

Der Ama­teur (…) ist unschlag­bar gün­stig. Das wer­den Sie seinen Bildern jedoch auch stets anse­hen. (…) Schlechte Bilder jedoch wer­den Sie ein Leben lang begleit­en!

Das ist der Posten, den wir ger­ade auf Null geschraubt haben, eben weil wir pro­fes­sionelle Fotografen, die wir bis­lang erlebt haben, so gar nicht gut fan­den. Wir set­zen auf den Ama­teur, der Spaß daran hat, sicher nicht nur Fotos machen wird, aber auch, und der sehr wohl pro­fes­sionelle Fotos hin­bekommt.

Kurzum: Die Band­bre­ite der The­men lässt nichts fast nichts zu wün­schen übrig, allerd­ings hät­ten Tipps, wie man ohne Qual­itätsver­lust Einsparun­gen machen kann, dem Buch – das für sich abso­lut preiswert ist — gut getan. Das Buch ist im Umfang der aufgestell­ten Fra­gen und mit diversen unter­schiedlichen Mei­n­un­gen sehr empfehlenswert. Die Antworten – abge­se­hen vom rechtlichen Bere­ich — gibt man sich dann aber besser ein­fach selb­st.

Lichter, Horst — Keine Zeit für Arschlöcher

Nach der Lek­türe dieses Buch­es würde ich sagen: Horst Lichter ist ein herzensguter Rhein­län­der, der im Fernse­hen ein­er der let­zten sym­pa­this­chen Fernseh-Mod­er­a­toren der leicht­en Unter­hal­tung darstellt und der über­flüs­sige Bücher schreibt. Dieser Biogra­phie geht lei­der kom­plett das Ana­lytis­che ab, sie ist zwar aufrichtig, aber kratzt nur an Ober­flächen. Es wird gelit­ten, es wird geweint, es wird gefeiert, es wird was erre­icht. Aber wie man aus Tälern her­auskommt, wie man Erfolg verkraftet, einord­net, wie man zuhört, wie man Arschlöcher erken­nt und umge­ht, wie es der Titel doch irgend­wie anvisiert wird — das alles fehlt in diesem Buch. Alles schwimmt im Unge­fähren. Für Fans eine ein­fühlsame Unter­hal­tung, das war’s aber auch.

Emcke, Carolin — Gegen den Hass

Ich dachte erst, man müsste die Autor­in eventuell gegen ihre Kri­tik­er in Schutz nehmen, aber allzu schlimm fand ich die Kri­tik dann doch nicht.

Emcke befasst sich in ihrem aktuel­len Buch mit den aufkeimenden und gediehenen nation­al­is­tis­chen Posi­tio­nen in Deutsch­land und darüber hin­aus, wobei sie einen Akzent set­zen möchte für die Vertei­di­gung von Min­der­heit­en im Lichte des Pop­ulis­mus dieser Zeit. Sie bril­liert an den Stel­len, an denen sie Posi­tio­nen als diskri­m­inierend und polemisierend demask­iert, indem sie die Posi­tion unaufgeregt entschlüs­selt. Weniger überzeu­gend ist Emcke allerd­ings in ihrer Einord­nung von Posi­tio­nen in einen his­torischen oder wis­senschaftlichen Kon­text. So bes­timmt sie die “Parteilichkeit der Ver­standeswaage” aus ein­er Textstelle aus Kants “Träume eines Geis­terse­hers”, d.i. ein Text vor dessen so genan­nter kri­tis­chen Phase, als “Vor­ein­genom­men­heit durch die Hoff­nung”, wobei es an der betr­e­f­fend­en Stelle im Kan­tis­chen Text über­haupt nicht um Hoff­nung geht. Um Hoff­nung geht es bei Kant in der Reli­gion­sphiloso­phie. So ein Name­drop­ping ist so wenig überzeu­gend wie beein­druck­end. Und auch wenn andere Stel­len in ihrer gewoll­ten Belehrung eher ner­ven als ein­nehmen, ist das Buch wegen der Analy­se­fährigkeit der Autor­in empfehlenswert.

Mai 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
« Apr    
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031  
Pinnwand
Schriftgröße
Vor 5 Jahren
Seite 1 von 1112345...10...Letzte »