Der Kampf der CDU gegen die Vernunft

Wer meine Artikel so liest, könnte auf die Idee kommen, dass ich grundsätzlich gegen die CDU argumentieren wollen würde. Ich will das gar nicht, aber die CDU tut auch einfach nichts, dass sich diese Richtig ändert.

Und es werden wohl auch noch Jahrzehnte vergehen, und die CDU wird immer noch meinen, dass es ihre grundeigene Position sei, dass das Internet kein rechtsfreier Raum sei.

NIEMAND HAT DAS BEHAUPTET. KEINE SAU! NADA! DA GIBT’S KEINEN!

Aber in diesem Punkt ist der gemeine CDUler einfach vollkommen belehrungsresistent. Da redet man gegen verschlossene Türen.

Dieser strunzdumme Satz wurde immer wieder in der Zensursula-Debatte angeführt. Von dieser Kampagne hat sich ja inzwischen auch die SPD entfernt und war damals nur dabei, weil man bei Widersetzung eine keilharfte Abstrafung des Wählers bei der Wahl gefürchtet hat. Ja, blöd gelaufen, was, SPD?

Es ist nun aber nicht so, dass man den Satz nicht noch blöder verwenden könnte. Wie man das machen kann, zeigt nun die Vorsitzende des Kultur- und Medienausschusses des Deutschen Bundestages, Monika Grütters, in einem Interview:

„In einigen Bereichen gibt es auch Differenzen zwischen uns und unserem Koalitionspartner der FDP. Beispiel Internet: größtmögliche Freiheit bei der FDP, während für die CDU das Internet kein rechtsfreier Raum sein kann.“

Somit hat seitens der CDU das Wort von den Verfechtern eines rechtsfreien Raumes wohl schon jede andere Partei getroffen, jetzt also auch den eigenen Koalitonspartner.

Sie reitet wieder, die CDU, im Kampf gegen Windmühlen und Vernunft.

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