Bundesregierungeskes Einschüchtern
Bundesfamilienministerin Kristina Köhler hat eine Anwaltskanzlei die Bildzeitung anbellen lassen, so sehr scheint ihr gerade ihr (Doktor-) Hut zu brennen. Nun bin ich nicht gerade ein Freund der Bildzeitung, aber das Schreiben, das (in schlechtem Deutsch) im Auftrag der Ministerin da rausging, ist dem Amte nun wirklich nicht würdig.
Man gehe nicht davon aus, dass die Bildzeitung “tendenziös” über den Arbeitseinsatz einer 400€-Kraft, die für die Doktorarbeit von Frau Köhler eingestellt war, berichte. Sollte das dennoch passieren, darf die Bildzeitung sich auf eine 6stellige Forderung gefasst machen.
Somit wird also weiter auf dieser merkwürdigen Doktorarbeit rumgekaut. Vom Barbara-Streisand-Effekt hat man bei der CDU wohl noch nichts gehört. Vielleicht soll das Ganze auch nur übertünchen, dass Köhler politisch gerade keine Begeisterung auslöst.
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Süddeutsche Zeitung: Frau Doktor hat Ärger mit “Bild”
Kai Diekmann: Der Ministerin (bzw. ihrem Anwalt)
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- Ein Pferd namens Helmut
- Frau Köhler ihr seine Doktorarbeit
- Ein Trümmerhaufen namens CDU
- Das Geheimnis des Schwarzwilds
- Der Extremismusbegriff der Bundesfamilienministerin
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