R.i.p. Robert Miles (1969–2017)

Weiterlesen

Das TMI-Wiki

Ich habe schon vor län­ge­rem einen Blog­ein­trag geschrie­ben über Idio­me der Pop­kul­tur, aber irgend­wie fand ich ihn immer noch etwas zu unaus­ge­reift, um ihn zu ver­öf­fent­li­chen. Bei eini­gen Blog­ein­trä­gen ist es ja auch irgend­wie scha­de, dass sie meist eine Halb­werts­zeit haben, wen inter­es­siert ein Blog­ein­trag von vor fünf Jah­ren? Oder bes­ser: Wer stol­pert noch mal über einen sol­ten. Abhil­fe schafft mir jetzt das TMI-Wiki:

Es erscheint zunächst etwas wider­sin­nig, über­flüs­si­ges Wis­sen zu archi­vie­ren. Aber inner­halb der Pop­kul­tur ist es nun mal unbe­streit­bar vor­han­den, und ab und an beschleicht einen die Fra­ge, woher bestimm­te Sprü­che und Gedan­ken her­kom­men. Die­sem Gedan­ken soll das TMI Wiki ent­spre­chen.

Hier sol­len Quel­len von popu­lä­rem über­flüs­si­gen Wis­sen, dass es zum rela­ti­ven All­ge­mein­gut in Deutsch­land gebracht hat, gesam­melt wer­den, um sich zu erin­nern oder sie ken­nen zu ler­nen.

Weiterlesen

Facebookrauswurf

Gera­de weil Face­book nach Gera­te­wohl danach fragt, ob man zum Betre­ten sei­nes Pro­fils noch mal eben Sicher­heits­ab­fra­gen beant­wor­ten könn­te oder über Fotos Freun­de iden­ti­fi­zie­ren, habe ich eini­ge Fake-Profile lau­fen, damit nicht der Fall ein­tritt, dass man an irgend­wel­che Facebook-Seiten nicht mehr dran kommt. Seit kur­zem ver­wen­de ich den Epic-Browser aus­schließ­lich für Face­book. Und die­ser scheint Face­book das Leben schwer zu machen.

Jeden­falls kom­men dau­ernd Sicher­heits­ab­fra­gen und die Anga­be, von wel­chem Ort aus ich gera­de etwas von mir las­se, stimmt kaum noch. Jetzt hat Face­book ein Fake-Profil von mir raus­ge­kickt, dass ich mit Hoch­la­den eines Aus­wei­ses wie­der befrei­en kön­ne:

facebookausweis

Ich habe noch nie ein Foto hoch­ge­la­den, über das ich klar iden­ti­fi­ziert wer­den könn­te. Über die­se Schie­ne käme Face­book genau an so ein Bild. Abge­se­hen, dass das Kopie­ren der­ar­ti­ger Aus­wei­se in Deutsch­land immer noch nicht legal ist, wür­de ich auch lie­ber mein bis­he­ri­ges Facebook-Profil in den Wind schie­ßen, als Face­book ein Bild mei­nes Aus­wei­ses zu schi­cken.

Weiterlesen

Tütengrünkohlpfanne

Als lei­den­schaft­li­cher Koch ken­ne ich natür­lich die guten Tüten­pro­duk­te vom Dis­coun­ter um die Ecke, denn man hat ja nicht immer Zeit, stun­den­lang in der Küche zu ste­hen, um in den lee­ren Kühl­schrank zu gucken. Und so grins­te mich eines Tages mal eine Tüte Grühn­kohl­pfan­ne im Super­markt­kühl­re­gal an. Und wie wir alle wis­sen ist Grühn­kohl die Leib-und-Magenspeise des West­fa­len. Also nix wie rin in den Ein­kaufs­wa­gen für schlech­te Zei­ten.

Als West­fa­lem ist Grün­kohl ja fast schon iden­ti­täts­stif­tend, da weiß man genau, wie das schme­cken soll und wann. Es ist ein Win­ter­ge­richt und muss herb schme­cken, mit ordent­lich Kar­tof­feln dabei, Rauch­fleisch und Senf, damit der Ver­kos­ter das gesam­te Pro­dukt geschmack­lich in eine eigens pas­sen­de Geschmacks­rich­tung füh­ren kann.

Die­ses Tief­kühl­ge­richt möch­te es mir also abneh­men, die simp­len Zuta­ten für’s klas­si­sche Grün­kohl­ge­richt, Kar­tof­feln und Fleisch, was sich in die­ser Ver­si­on als Mett­wurst­stück­chen dar­legt, extra zu besor­gen. Hin­zu kom­men bei die­ser Tüte Zitro­nen­säu­re, modi­fi­zier­te Mais­stär­ke. Senf ist schon mit drin. Zwie­beln auch. Wozu das denn?

Irgend­wann kommt dann der Tag, an dem einem nicht ein­fällt, was man gera­de kochen möch­te, oder kei­ne Zeit für’s Kochen fin­det, und man ist froh, dass man noch einen Vor­schlag im Kühl­schrank hat. Also raus mit der Tüte und los geht’s:

Den gesam­ten tief­ge­froh­re­nen Beu­tel­in­halt mit 4–5 EL Was­ser in einer Pfan­ne mit Deckel geben und auf hoher Stu­fe 3–4 Minu­ten erhit­zen, danach durch­ga­ren las­sen, bis sich die Grühn­kohl­pucks kom­plett auf­ge­löst haben.

Die wer? Ah, okay:

gruenkohlpucks

Viel­leicht kann man damit kurz­fris­tig Öko-Eishockey spie­len. Essen muss man das Gan­ze jeden­falls nicht unbe­dingt, wie der Geschmacks­test zeigt: Das gesam­te Gericht ist dar­auf aus­ge­legt, mög­lichst nicht herb zu schme­cken. Dazu tra­gen Zucker und Zwie­beln mit bei. Kar­tof­feln und Mett­wurst­stück­chen sind so klein­ge­schnib­belt, dass sie gera­de noch so wahr­ge­nom­men wer­den kön­nen. Wozu das Gan­ze schon mit Senf abge­schmeckt wor­den ist, bleibt mir ein Rät­sel. Der obli­ga­to­ri­sche Klacks Extra­senf har­mo­niert dann auch nur bedingt mit dem Gericht, da sich beim Grün­kohl erst nach aus­gie­bi­gem Kau­fen eine her­be Note zeigt.

Man bekommt mit die­sem Gericht eine war­me Mahl­zeit vor­ge­setzt, wofür man sich aber wohl nur beim Herd bedan­ken soll­te. Es ist nicht wirk­lich schlecht, aber auch nicht ein­prä­gend gut. Nach dem Ver­zehr ver­steht man zumin­dest jene, die Grün­kohl­ge­rich­ten nichts abge­win­nen kön­nen. Wer geschmack­vol­len Grün­kohl auf­ge­tischt sehen möch­te, der muss anders an die Sache her­an­ge­hen.

Weiterlesen

Boah, Leute

Pas­send zur Weih­nachts­zeit hat da auf red­dit jemand die Bibel in Kurz­fas­sung zur Ver­fü­gung gestellt. In der Über­set­zung heißt es in etwa:

Schöp­fungs­ge­schich­te

Gott: Na gut, ihr bei­de da, tut nicht das Ver­bo­te­ne. Ansons­ten: viel Spaß.
Adam & Eva: Alles klar.
Der Teu­fel:: Macht mal das Ver­bo­te­ne, geht schon in Ord­nung.
Adam & Eva: Okay.
Gott: Was geht ab!?
Adam & Eva: Wir taten das Ver­bo­te­ne.
Gott: Boah, Leu­te!

Der Rest des Alten Tes­ta­ments

Gott: Ihr seid mein Volk, ihr soll­tet gewis­se Din­ge nicht tun.
Volk: Wer­den wir nicht.
Gott: Sehr gut.
Volk: Ups, haben wir doch.
Gott: Boah, Leu­te.

Die Evan­ge­li­en

Jesus: Ich bin der Sohn Got­tes. Auch wenn ihr die­se wel­chen Din­ge getan habt, lie­ben der Vater und ich euch noch immer. Tut nur die­se Din­ge nicht mehr.
Geläu­ter­te Leu­te: Okay! Dan­ke viel­mals!
Das gemei­ne Volk: Wir haben nie gese­hen, dass er sowas tat. Aber wer weiss schon, was er tut, wenn kei­ner hin­schaut.
Jesus: Ich habe sowas nie getan.
Das gemei­nen Volk: Wir kla­gen dich zumin­dest wegen die­ser Din­ge an.
Pila­tus: Hast du sowas getan?
Jesus: Nein.
Pila­tus: Er hat sowas nicht getan.
Das gemei­ne Volk: Tötet ihn sowie­so.
Pila­tus: Okay.
Jesus: Boah, Leu­te.

Die Brie­fe des Pau­lus

Leu­te: Wir haben die­se ver­bo­te­nen Din­ge getan.
Pau­lus: Jesus liebt euch den­noch, und weil ihr ihn liebt, wer­det ihr die­se Din­ge unter­las­sen.
Leu­te: Okay.

Die Brie­fe des Pau­lus, Teil II

Peop­le: Wir haben’s schon wie­der getan.
Pau­lus: Boah, Leu­te.

Die Offen­ba­rung

Johan­nes: Wenn Jesus wie­der­kehrt, wer­den kei­ne Leu­te mehr die­se Din­ge tun. Bis dahin, unter­lasst die­se Din­ge.

Das Ende

Wahn­sinn, Leu­te. Dan­ke für das Gold, die net­ten Wor­te und die Zustim­mung!

Weiterlesen

The Orwells, 25-08-2014, Bitterzoet Amsterdam

Eer­der deze week waren wij in Ams­ter­dam bij het con­cert van The Orwells in de Bit­ter­zoet. De Bit­ter­zoet hoort blijk­bar naar het Par­a­di­sio, hoe dan ook, het con­cert werd ten­min­ste geschre­ven op hun de pos­ter. The Orwells is een wat kinder­lijke band, maar zorgt voor een goede stem­ming. Het con­cert wor­dt beein­digt toen de zan­ger tegen de deur van de garder­obe liep. Maar ‘t was ook goed zo.

Weiterlesen
1 2 3 60