- TV-Sender wirft Ikea Einsatz von DDR-Zwangsarbeitern vor – sueddeutsche.de –
- Die Ukraine hofft auf ein Missverständnis | NZZ Online – Boykottandrohungen mehrerer Politiker beunruhigen die Regierung von Viktor Janukowitsch
Die Kunsthistorikerin Ilaria Hoppe im Interview darüber, wieso die Kunst im öffentlichen Raum allen gehört.
Umweltverbände haben die Spitzenkandidaten zur NRW-Landtagswahl gebeten, zur Frage des Klimaschutzes und des Betriebs des Kohlekraftwerks Datteln Stellung zu nehmen.
Irgendwie ist das neu oder? Der Tatort Thüringen wird öffentlich ausgeschrieben.
Zum Ehrentag: Alles Gute!
Und während ich mir die Frage stelle: Ist Röttgen der erste Umweltminister, der aus wirtschaftlichen Gründen für ein Kohlekraftwerk ist? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
- Paul Krugman: Where The Productivity Went – NYTimes.com –
- Teurer Blick in den "Spiegel" | ZEIT ONLINE – Im "Spiegel"-Verlag ist ein Konflikt ausgebrochen: Muss das Internetportal Rücksicht auf das Nachrichtenmagazin nehmen? Die Frage betrifft die ganze Branche.
- Neuer Piratenchef Schlömer: "Wir brauchen keine Meinung zu Israel" – SPIEGEL ONLINE – Wenn man ein Jahr als Vorsitzender der Piratenpartei übersteht, kann man eigentlich fast jeden Job machen.
- Berliner Kurier | Manuel Andrack über Harald Schmidt: „Welcher Sender sollte ihn denn noch nehmen?“ – fragt Andrack in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“. „Wenn einer mit so großem Bohei zu Sat.1 zurückkehrt und schon wenige Monate später den Stecker gezogen bekommt, dann war's das erst mal.“
Letztens traf ich eine Mitarbeiterin des Düsseldorfer Jugendamtes. Und da ich in meiner Heimatstadt noch ab und an etwas von Jugendarbeit mitbekomme, gerieten wir etwas ins Gespräch. Ich berichtete über meine merkwürdigen Erfahrungen im Umgang mit Behörden, womit ich ihr allerdings nichts Neues erzählen konnte. Es sei halt bei Behörden mit Teamwork nicht weit her. Jeder würde für sich kämpfen, ein ernsthaftes Miteinander, nein das gäbe es nicht. Ich erzählte von einer Bekannten, die im Ruhrgebiet Lehrerin ist. Sie erzählte, dass sie rechtlich dazu verpflichtet sei, besondere Vorkommnisse mit Schülern dort zu melden. Aber sie erwarte schon nichts mehr von den Jugendämtern. Egal wie blaugeschlagen die Kinder ankämen, das Jugendamt könne nie etwas Sonderbares finden.
Auch das verwunderte die Jugendamtsmitarbeiterin nicht. Bei ihr sei es so, dass sie so mit Arbeit zugeschüttet werde, dass sie abends wegen der Dinge Skrupel bekäme, die zeitlich einfach nicht mehr erledigt werden konnten. Schließlich stünden da ja Menschenschicksale einerseits und ihre rechtliche Eigenverantwortung andererseits im Raume. Immer mehr habe sie das Gefühl, dass Bürger so abgewimmelt werden sollen, dass am besten kaum noch jemand ins Jugendamt komme. Das ginge anderen aber nicht anders: Wenn sie tagsüber aus ihrem Büro schaue, sähe sie oftmals anderer Mitarbeiter, die auf dem Flur Weinkrämpfe bekämen. Weil sie schlicht überarbeitet seien.
Ich zeigte mich etwas verwundert, schließlich prahle die Düsseldorfer Politik so mit der Schuldenfreiheit der Stadt. Der Eurovision Song Contest konnte auch eben mal so finanziert werden. Düsseldorf habe doch Geld. Da sagte sie:
Für sowas nicht.
Hamish McKenzie schreibt, dass das Handyzeitalter der legitime Nachfolger des Web 2.0 ist.
Die Piraten haben erwartungsgemäß Julia Schramm nicht zur Vorsitzenden gewählt und eine Erklärung gegen das Leugnen des Holocausts abgegeben.
Der SPIEGEL berichtet, dass man bei ALDI Kundinnen in Ausschnitt und unter den Rock gefilmt habe.
Und während ich mir die Frage stelle: Wo sind denn bei ALDI Kameras, dass die unter den Rock filmen können? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
Ganz was Neues: Ein falscher Doktor in der CDU. Und die Kreativität des Betroffenen reicht immerhin dazu, das essentielle Problem darin zu sehen, dass er sich selbst enttäuscht habe, nicht, dass ihm der Doktorgrad eh entzogen werde. Die Doktorarbeit ging übrigens, völlig überraschend, über die CDU. Noch nicht einmal bei so einem Thema kommt man heutzutage ohne Plagiieren aus.
Auch Klaus Stuttmann meint, dass der Shitstorm anderer Parteien der Piratenpartei nicht schadet.
Ob Julia Schramm, die beim dieswochenendigen Piratenparteitag in die Parteiführung gewählt werden möchte, ihre Kritisierung gerade Rückenwind verschafft, darf aber bezweifelt werden.
Und während ich mir die Frage stelle: Kann Shitstormen ‘out’ werden und, wenn nicht, wenigstens kapitalisiert? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
- Piratin Julia Schramm: Wahlkampf einer digitalen Seele – FAZ – um einen Berliner Piraten zu zitieren: „Kann jemand mit der Internetkompetenz einer Zwölfjährigen die Partei repräsentieren?“
Huch, der späteste Guten Morgen ever, oder bisher jedenfalls – nur weil ich den richtigen Knopf nicht gefunden habe. Sei’s drum. Bei Primavera wird die Frage gestellt, ob der Pro-NRW-Rechtspopulist Uckermann von den NSU-Morden gewusst habe, weil er einen Satz von Paulchen Panther ausgesprochen hat. Ich glaube einfach, dass der Satz weit verbreitet ist.
Angela Merkel denkt über einen Boykott der Fussball-WM in der Ukraine nach.
Im Jüdischen ist es ein Brauch, den kleinen Finga der Tora gegenüber hochzuheben. Man weiss aber nicht genau, wie es dazu kam.
Wenn das mal nicht viral wird: Die Grünen fordern ein Verbot von Pony-Werbung, meint zumindest Philipp Rösler.
Und während ich mir die Frage stelle: Geht Angela denn dann zum Public Viewing? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.