Lesezeichen vom 26. April 2013

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Nessy knipst ihre Plan­tage.

Für Präsi­dent Bush, neuerd­ings selb­st in den USA für Folter ver­ant­wortlich gemacht, bekommt eine Bib­lio­thek gewid­met.

Der Bun­des­fi­nanzhof rügt den Umgang mit dem Steuer­fall Hoeneß.

In Darm­stadt disku­tieren Experten darüber, wie es mit dem Wel­traum­schrott weit­erge­hen soll.

Und während ich mir die Frage stelle: Was sind eigentlich ger­ade wohl die span­nend­sten Wel­traumpläne? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Hoeneß

Da tre­ffe ich den Uli an der Wurst­braterei, wie er sein Würstchen ger­ade in den Senf auf der Papp­schale tunkt. Bes­timmt wie immer, mäßig Anteil nehmend an sein­er Umge­bung. Und irgend­wie bleibt man doch nicht schweigend daneben ste­hen.

Alles gut?”

- “Was soll schon sein? Läuft alles.”

Naja, die Presse und die Staat­san­waltschaft sitzt dir doch im Nack­en. Angenehm ist das doch sicher­lich nicht.”

- “Ach, sowas bin ich doch gewohnt. Ich habe mich immer darauf ver­lassen, selb­st zu kämpfen. Immer. Sowas schock­iert mich nicht son­der­lich. Und wenn man dann so grandios gegen den wichtig­sten Fuss­bal­lvere­in der Welt gewin­nt, dann bestätigt einen das doch. Da denkt man doch nicht an irgendwelche Hin­terz­im­mer­ad­vokat­en.”

Aber genau die kön­nen dir doch ans Bein pinkeln.”

- “Das ist auch nichts Neues. Wenn sie so lange einem Vere­in vorste­hen, da müssen sie wis­sen, wie sie mit Leuten umge­hen, die an ihrem Stuhl sägen. Das ist weniger Eit­elkeit, als vielmehr Selb­st­be­haup­tung und der Erfolg zeigt, dass das im Sinne der Sache war.”

Und wo bleibt die Rück­endeck­ung, außer von Franz und Kalle?”

- “Da draußen wird kein Fußball gespielt, der ist nur aufm Rasen. Da gibt es keine Man­ndeck­ung, da wird nicht abgep­fif­f­en, wenn jemand dich foult. Da musst du vor­sor­gen. Schau, die Spanier waren ja vor­bildich, was ihre Net­zw­erkar­beit anging. Nur war die viel zu stark vom Finanziellen abhängig. Bei uns wirken zudem andere Kräfte. Wir sind nicht so finanzs­tark, dafür kip­pen wir nicht um, wenn eine Säule insta­bil ist. Und bei mir funk­tion­iert das ähn­lich.”

Das heißt, dein Ein­fluss wird nicht weniger, selb­st wenn du fall­en soll­test?”

- “Das wer­den wir ja noch sehen.”,

sagte Ulli, biss noch ein­mal von sein­er gesen­ften Bratwurst ab, schiefte ordentlich in sein Stoff­taschen­tusch, warf die gebrauchte Papp­schale in den über­vollen Mül­lko­rb, nick­te mir bes­timmt zu und schlurfte zu seinem Audi rüber, den er mit sein­er Schlüs­selfernbe­di­enung auf­blinken ließ.

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Lesezeichen vom 23. April 2013

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Zumin­d­est aus sportlich­er Hin­sicht ist der kom­mende Wech­sel von Mario Götze zum FC Bay­ern ger­ade das Wellen­the­ma im Inter­net. Was soll’s.

Böse Zun­gen behaupten schon, das solle vom Hoeneß-Ärg­er ablenken. Da kri­tisiert die Oppo­si­tion im deutschen Bun­destag die Straflosigkeit für geständi­ge Steuer­hin­terzieher.

Michael Spreng meint, Uli Hoeneß mache den Fehler, den alle Poli­tik­er auch macht­en: Schweigen.

Der Bayrische Ver­fas­sungs­gericht­shof hat eine Klage gegen den Rund­funkbeitrag zurück­gewiesen.

Heise über die nor­drhein-west­fälis­che Gesund­heitsmin­is­terin:

Dahlmanns Vor­würfe grün­den sich unter anderem darauf, dass Stef­fens 2011 nicht nur den Deutschen Homöopathiekongress eröffnete, son­dern auch zugab, dass sie “von Homöopathie per­sön­lich überzeugt” sei. […] Schon damals meinte die mehrfache Stu­di­en­ab­brecherin, sie wolle “Aus­bil­dungs­berufe weit­er­en­twick­eln” und man brauche “natür­lich auch Stu­di­engänge”. In Nor­drhein-West­falen wolle sie nicht nur in der Weit­er­bil­dung, son­dern auch beim Bach­e­lor und beim Mas­ter “andere Wege gehen”. […] Im nor­drhein-west­fälis­chen Gesund­heitsmin­is­teri­um meint man auf Anfrage von Tele­po­lis, man könne keine Stel­lung­nahme zu den Vor­wür­fen des FDP-nahen Zusam­men­schlusses abgeben, weil die Min­is­terin “erkrankt” sei. Ob sie sich mit homöopathis­chen Mit­teln zu kuri­eren ver­sucht, ist nicht bekan­nt.

Und während ich mir die Frage stelle: Wer hat­te den Hoeneß eigentlich zum Vor­bild? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Auch das ist NRW: Wie man im Scherz sich online mit einem Dok­tor­grad beze­ich­net und die Polizei auf die Idee kommt, daraufhin eine Haus­durch­suchung zu machen.

Ulrich Horn meint, im Fall Hoeneß müssten noch diverse Fra­gen öffentlich gek­lärt wer­den.

Ein Serv­er mit Dat­en von sämtlichen in Deutsch­land Online-Reise-Buchen­den ist gek­nackt wor­den.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist Hoeneß eigentlich immer fürs große Versem­meln zuständig? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Lesezeichen vom 20. April 2013

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