Guten Morgen

Morgenkaffee

Halb zog sie ihn, halb sank er hin: Ste­fan Nigge­meier schwingt sich zur Vertei­di­gung Julia Schramms auf. Woraufhin ich behaupte:

Ich glaube, man kann sin­nvoll zwei Sachen unter­schei­den: Die schlampige Art, wie das, was Julia Schramm im Pod­cast gesagt hat, zu ein­er reißerischen Spiegel-Online(u.a.)-Polemik wurde, die die Leser auf­grund des “guten” Namens des gele­se­nen Medi­ums unhin­ter­fragt weit­er­ge­trascht haben. Hier ist es schon bemerkenswert, wie zu Gun­sten von Klick­zahlen des eige­nen Artikels die Wahrheit so schnell geopfert wird.

Dass Julia Schramm eine Hal­tung der Grif­figkeit eines nassen Seifestücks besitzt, ist die andere Sache. Wer meint, heute gäbe es nichts Neues, son­dern nur Patch­works vor­ange­gan­gener Ideen, der patch­workt eben auch selb­st nur noch. Daher klingt es dur­chaus wider­sprechend, wenn sie im Pod­cast in Hin­blick auf die Ver­fol­gung ille­galer Kopi­en sagt, was sich verkaufen lasse, das verkaufe sich auch – unab­hängig von ille­galer Kopier­erei, dann aber selb­st mit dazu beizu­tra­gen, dass gegen diese Kopier­erei vorge­gan­gen wird. Es ist aber eben seit­ens des Ver­lages kein Wider­spruch, beste­hende Geset­ze in Anspruch zu nehmen.

Jesus war wohlmöglich mit Maria Mag­dale­na ver­heiratet. Woraufhin ich unke:

http://twitter.com/#!/caasn/status/248534044982276099

Stephanie Klee in der taz über eine Pros­ti­tu­ierte, die Bet­ti­na Wulff ins Bor­dell ein­lädt, weil deren medi­ale Insze­nierung auf Kosten der Pros­ti­tu­ierten geht. Touché!

Und während ich mir die Frage stelle: Ist es nicht auch Hal­tung, die wir an der Wulff ver­mis­sen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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