Guten Morgen

Judith Kerr wird heute 95 Jahre. Herzlichen Glückwunsch!

Harald Schmidt hat einer Schweizer Internetseite ein Interview gegeben und wenigstens kann ich mit seiner Haltung zu Böhmermann, er hätte nie Altmeier um Hilfe bitten sollen, was anfangen:

Das ist für einen Satiriker der Genickschuss. Weil das ja auch eine Überspringung der Gewaltenteilung ist. Ein Politiker kann sich ja nicht in ein Gerichtsverfahren einmischen.

ARD-Fußballexperte Hajo Seppelt fliegt nicht nach Russland, weil er es für zu gefährlich hält. Warum Harjo Seppelt russischer Staatsfeind ist, das kann man hier nachlesen.

Und während ich mir die Frage stelle: Was wird die FIFA jetzt wohl sagen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Lesezeichen vom 15.06.2018

  • Der “Grubenhund” der Titanic: Satire darf alles "In der Folge war die Satiretechnik „Grubenhund“ immer wieder ein beliebtes Mittel, um aufzuzeigen, wie leicht Medien auf Falschmeldungen reinfallen. Und das macht den „Grubenhund“ eben – wie auch Hürtgens Tweet – nicht zu „Fake News“, sondern im Gegenteil zur Warnung vor eben solchen Falschmeldungen. Das Ziel von Satire ist es nicht, Meinungen zu manipulieren oder Stimmung zu machen, sondern Redaktionen und Leser darauf hinzuweisen, kritisch mit Nachrichten umzugehen."
  • Der eigentliche BAMF-Skandal – erst der Rufmord, dann die Recherche? | beck-community
  • Film über G20-Polizeigewalt: Wendepunkt Schanzenviertel – taz.de "Ein linkes Filmkollektiv hat die Proteste zum G20-Gipfel aufgearbeitet. Die Dokumentation ist eine Abrechnung mit dem Sicherheitsstaat."
  • Linke Sammlungsbewegung: Internationale ohne Solidarität | ZEIT ONLINE Mely Kiyak: "Sollen Wagenknecht und Lafontaine doch sagen, was sie anstreben. Nämlich, endlich einmal Führer einer links-nationalistischen, antiamerikanischen, pro-russischen, flüchtlings-und migrationsfeindlichen Partei mit Mindestlohn und Vermögenssteuer zu werden. Kurz: Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht für Arme – arme Deutsche, wohlgemerkt. "
  • Anis Amri und die Rigaer Straße: Eine Frage der politischen Prioritäten – taz.de "Hat die Polizei die Observierung des Breitscheidplatz-Attentäters eingestellt, um sich auf die Räumung der Rigaer Straße zu konzentrieren?"
  • Nuklearer Winter: Atomkrieg ist eine noch dümmere Idee als bisher gedacht – Spektrum der Wissenschaft Lars Fischer: "Mehr als 10 000 Atombomben gibt es auf der Welt – doch wie viele davon könnte ein Land einsetzen, ohne sich selbst massiv zu schaden? Wissenschaftler haben nachgerechnet."
  • Unionsstreit: Lässt die CSU wegen der Flüchtlingspolitik die Koalition platzen? – Main-Post Uli Bachmaier: "Bezeichnend für die Stimmung in der Landtags-CSU wie in der Staatsregierung ist, dass ein derartiges Szenario dort keinerlei Schrecken mehr entfaltet. Ob ein Bruch mit der Kanzlerin und CDU-Chefin der CSU langfristig nütze oder schade – wer wisse das schon? Kurzfristig aber gebe es für die CSU in Bayern keinen anderen Weg, „sonst ist die AfD irgendwann bei 20 Prozent“. Deshalb stehe fest, so heißt es aus dem Vorstand der Landtagsfraktion, dass es „eine schnelle Entscheidung geben muss“. Die Marschroute laute „maximale Konfrontation“ – entweder Merkel gibt nach und schwenkt auf Seehofers Kurs in der Flüchtlingspolitik ein oder sie ist „schneller Geschichte, als ihr lieb sein kann“. Eine mögliche Kompromissformel wie zuletzt im Streit um eine Obergrenze für Flüchtlinge gebe es nicht."
  • Antrag auf Parteitag: Die Linke, Syrien und das Giftgas | faktenfinder.tagesschau.de "Die OPCW hat erneut einen Bericht über Giftgas in Syrien vorgelegt. Die UN hatten zuvor mehr als 30 Einsätze dokumentiert. Doch auf dem Parteitag der Linken wurde behauptet, es gebe gar keine Beweise."
  • Micky Beisenherz: Es gibt kein richtiges Jubeln im falschen "Heute präsentieren sich deutsche Nationalspieler lächelnd mit Autokraten wie Erdogan, die Ägypter um Mo Salah scharwenzeln dekorativ wie Corgies um den tschetschenischen Tyrannen Kadyrow (selbst für Putin so etwas wie Putin) herum – Kim Jong Un muss fast enttäuscht gewesen sein, dass ihm statt Messi nur ein schlecht gekämmter Orang Utan geschickt wurde. Der Kapitän der mexikanischen Nationalelf ist mutmaßlicher Geldwäscher der Drogenmafia und seine Teamkollegen nehmen ihn nur deshalb nicht ins Gebet, weil sie zu beschäftigt sind, sich bei ihren Frauen für eine Orgie mit 30 Prostituierten zu entschuldigen."
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