Kurkow, Andrej – Picknick auf dem Eis

Kleiner Roman des ukrainischen Schriftstellers über einen Nekrologenschreiber, der sich aus einem bankrotten Zoo einen Pinguin nach Hause holt, dann ein kleines Mädchen zubehüten hat und was mit deren Kindermädchen anfängt. Schließlich dämmert ihm, in was für einer Gefahr er sich befindet, denn er hat die Nekrologen zu schreiben, bevor die beschriebenen Personen tot sind. Sicherlich eine schöne Vorlage für den Film, der hierzu gerade gedreht wird, aber Tiefe erreicht das Buch nicht.

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Neu im Bücherschrank (67): Ken Follett – Die Nadel

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Dieses Buch habe ich mit 15 oder so mal gelesen. Es zählt auch heute noch zu den besseren Büchern von Ken Follett. Die Geschichte des Buches handelt von einem deutschen Undercover-Spion, der während des zweiten Weltkriegs eine Luftwaffenattrappe der Briten, das einen bestimmten Feldzug gegen die Deutschen annehmen lassen soll, aufdeckt und versucht zu übermitteln. Davon abgesehen handelt es auch von einer Frau, die sich von diesem Deutschen verführen lässt, aber dessen Plan entdeckt. Hierbei kommt es zu einer ausgesprochen frivolen Szene, die man bestens vorlesen kann, wenn es mal darum geht, eine frivole Szene lesend zum Besten zu geben. Alles in allem: Sehr gute Unterhaltung.

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Teletubbyjournalismus

Das muss man auch erstmal hinbekommen: Zweimal dieselbe, abgeschriebene Polizeimeldung untereinander drucken . Da kommt man mit Satire gar nicht mehr gegen an.

Aktualisierung 20.30 Uhr

Auf der Internetseite der IVZ kritisiert ein Leser die Doppelberichterstattung. Inzwischen taucht auf den Seiten der IVZ auch die Meldung auf, dass ab dem 18. August die Nutzer nur noch unter Klarnamen kommentieren dürfen. Der Zeitpunkt ist etwas merkwürdig, denn überhaupt und in letzter Zeit gibt es kaum Kommentare auf der Seite. Als Begründung für den Schritt wird eine Transparenz, die für die IVZ eh schon besteht, genannt .

Ich bin ja mal gespannt, ob dann künftig auch die Redakteure mit Klarnamen kommentieren. Und wie man die ausdrückliche Einwilligung aller Nutzer einholen will, die man rein juristisch für so einen áus datenschutzrechtlicher Sicht bedenklichen Schritt braucht.

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