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Die­ser Netflix-Versuch, mit Drew Bar­ry­mo­re eine mor­bi­de Comedy-Serie her­zu­stel­len, ist etwas dane­ben gegan­gen: Bar­ry­mo­re bemüht sich rege, das kla­mau­ki­ge Dreh­buch an der Sei­te ihres schwa­chen Schau­spiel­part­ners Timo­thy Oly­phant zu ver­wer­ten: Als plötz­li­che Kan­ni­ba­lin ist sie auf der Suche nach pas­sen­den Mord­op­fern. Was bei Dex­ter mor­bi­de war, ist hier kar­ne­va­lis­tisch. Trash bleibt eben Trash, denn die Serie schafft es nicht, Humor zu erzeu­gen, dazu sind die Schil­de­run­gen des ame­ri­ka­ni­schen All­tags­le­bens ein­fach nur seicht, nie sar­kas­tisch. Eben­so­we­nig ist sie gru­se­lig, es sei denn man erschreckt sich vor Gum­mi­kör­per­teil­nach­ah­mun­gen mit roter Soße.

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