Hoes, Isa — Toen ik je zag

Ich war sehr ernüch­tert, als ich vor kur­zem erst mit­be­kam, dass Anto­nie Kamer­ling gestor­ben ist. Sei­ne Ehe­frau schrieb die­ses Buch über ihr Zusam­men­le­ben mit Kamer­ling, die Anfän­ge der Kar­rie­ren der bei­den, das Grün­den der Fami­lie und die bipo­la­re Stö­rung, unter der Kamer­ling litt und nicht über­win­den konn­te. Der Titel ist der sei­nes größ­ten Hits. Das Buch ist so ehr­lich wie bit­ter, weil mehr Fra­gen und Zwei­fel blei­ben, als aus­ge­räumt wer­den kön­nen. Es ist ein Pro­to­koll des Mit­lei­dens und Schei­terns, des Sich-Übergebens an den Tod und des Stand­hal­tens. Es ist eines der bes­ten Bücher in der nie­der­län­di­schen Lite­ra­tur der letz­ten Jah­re.

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