Guten Morgen

Morgenkaffee

Die Blöd­zei­tung, die Ende ver­gan­ge­nen Jah­res noch beherzrt ins Horn der Abend­land­un­ter­ge­her­se­her gebla­sen hat, sam­melt heu­te Stim­men gegen Pegi­da. Wie schi­zo muss man eigent­lich sein, um für die­ses Drecks­blatt zu schrei­ben?

Wovor wohl auch Pegi­das­ten Angst hät­ten: In Frank­reich zeigt man sich ange­schla­gen, ob des neu­en Romans von Michel Hou­el­le­becq über einen mus­li­mi­schen Prä­si­dent im Nach­bar­land. Eigent­lich schon wie­der Grund genug, ihn zu lesen.

Felix Schwen­zel ver­linkt Marc Wickels Ana­ly­se der Kraut­re­por­ter und ver­misst selbst die Rosi­nen. Ich für mei­nen Teil sehe ein­fach kein For­mat, aus dem sich was Beson­de­res ent­wi­ckeln wür­de. Der Ver­gleich mit dem nie­der­län­di­schen Ori­gi­nal hinkt immer mehr.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Kön­nen die Deut­schen noch Jour­na­lis­mus? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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2 Kommentare

  1. Ich hät­te mir auch mehr von den Kraut­re­por­tern erhofft. Es gab eini­ge gute Arti­kel, wie z.B. Der Apfel fällt nicht weit vom Bann von Richard Gut­jahr oder das Inter­view mit Fefe auf dem 31C3. 500€ für einen Arti­kel fin­de ich etwas viel. Aber in der Grö­ßen­ord­nung soll­te Jour­na­lis­mus schon bezahlt wer­den. Bei­spiels­wei­se das Inter­view: Es muss arran­giert wer­den, Fra­gen über­legt, gefilmt, geschnit­ten und hier sogar tran­skri­biert wer­den. Das ist auch Arbeit die dazu kommt. Es kann ja auch nicht immer eine Snowden-Enthüllung bei rum­kom­men, nur weil man unab­hän­gig ist. 🙂

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