Altaras Ariana — Doitscha

Die­ses Buch hat mich doch sehr irri­tiert. Es wird von Kri­ti­kern durch­aus gelobt, nur kann ich dem nichts abge­win­nen. Eine jüdi­sche Mut­ter hat ihr Fami­li­en­le­ben, dass von der ener­gi­schen Aus­ein­an­der­set­zung ihres Soh­nes David mit dem müns­ter­län­di­schen Vater geprägt ist, zu orga­ni­sie­ren. Hier­brei tref­fen Tem­pe­ra­ment und Iden­ti­täts­fin­dung auf­ein­an­der.
Es fehlt dem Buch an sprach­li­chem Niveau, wobei es nicht boden­los schlecht for­mu­liert ist, nur eben reiz­arm, nicht erhel­lend, platt. Es ist eine Art Gaby Hau­upt­mann für eine jüdi­sche Prot­ago­nis­tin. Wenn die­se aller­dings jüdisch als gene­tisch ver­erbt betrach­tet und auch sonst jüdisch eher ein Acces­soir als Über­zeu­gung ist, ver­kommt die gan­ze Geschich­te zu Plap­pe­rei.

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