Guten Morgen

Morgenkaffee

Haw­keye empört sich über den Qua­li­täts­jour­na­lis­mus beim SPIEGEL. Ich erwar­te ja vom SPIEGEL seit Jah­ren nichts mehr als Kli­ckibun­ti­jour­na­lis­mus. Sol­che Ver­feh­lun­gen kom­men im *hust* kri­ti­schen *hust­hust­hust* Spie­gel­blog selbst­ver­ständ­lich nicht vor. Noch so ein Wort, dass in den Hän­den von SPIE­GEL­jour­na­lis­ten zer­brö­selt.

Que­litäts­jour­na­lis­mus fin­det heu­te eben woan­ders statt: Z.B. Chris­toph Koit­ka beim flu­ter mit sei­nem Arti­kel, wie man in Her­ten ver­sucht, bes­ser mit Asyl­be­wer­bern umzu­ge­hen.

Der fefe des Tages ist die Mel­dung des Guar­di­ans, dass HSBC für ame­ri­ka­ni­sche Behör­den zu wirt­schafts­wich­tig sei, um gegen sie juris­tisch vor­zu­ge­hen: Too big to jail.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Hat schon ein­mal ein Maga­zin sei­ne Repu­ta­ti­on so schnell der kat­pi­ta­lis­mus­för­der­li­chen Effekt­ha­sche­rei geop­fert? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Leistungsschutzrecht für Vollpfosten

Die so genann­te “Argu­men­ta­ti­on” Chris­toph Kee­ses für ein Leis­tunggs­schutz­recht wird immer obsku­rer:

Vie­le Leser kli­cken von Goog­le News aus nicht mehr auf die Ori­gi­nal­sei­ten durch, weil ihnen der Über­blick dort schon reicht. Über Leser, die Goog­le ihnen schickt, freut sich jeder Ver­lag. Dafür möch­te er kein Geld bekom­men, denn er kann mit die­sen Lesern ja Geld auf sei­ner eige­nen Sei­te ver­die­nen. Aber jene Leser, die beim Ver­lag gar nicht mehr ankom­men, weil sie mit Hil­fe von kopier­ten Ver­lags­pro­duk­ten bei Aggre­ga­to­ren fin­den, was sie suchen, sind Grund genug zur Sor­ge. Für die­sen Anteil des Besu­cher­ver­kehrs bei Aggre­ga­to­ren soll­ten Ver­la­ge einen fai­ren Aus­gleich erhal­ten.

Herr Kee­se meint dem­nach, die Inten­ti­on eines Inter­net­nut­zers beim Nicht­kli­cken eines Links zu ken­nen. Ich für mei­nen Teil gehö­re auch zu den Nicht­kli­ckern der Sei­ten der Axel-Springer-Zeitungen. Aller­dings weni­ger des Inhalts wegen, mir reicht die Infor­ma­ti­on, dass ein Link auf welt.de oder bild.de führt. Soll Goog­le jetzt auch für das nega­ti­ve Image des Axel-Springer-Verlags haf­ten?

Dass ein Über­blick von Nach­rich­ten, d.h. ein Anriss von Nach­rich­ten­tex­ten, vie­len Lesern schon reicht, ver­weist eben auch nur dar­auf, dass unge­mein vie­le Tex­te, gera­de auf Sprin­g­er­sei­ten so flach sind, dass eine Mini­malst­be­schrei­bung zu einer kor­rek­ten Ein­schät­zung des Inhalts führt. An die­ser Ent­wick­lung sind aber auch die Ver­la­ge Schuld, nicht Goog­le.

Zudem muss man sich eigent­lich als Ver­lag bei Goog­le News, wor­über Kee­se da spricht anmel­den. Mir ist gar nicht bekannt, dass der Axel-Springer -Ver­lag sich beklagt, dass man ohne Anmel­dung auf­ge­nom­men wor­den sei.

Mir kommt das alles so vor, als leuch­te­te jemand mit sei­ner Taschen­lam­pe in ein Haus hin­ein und möch­te dann dem Eigen­tü­mer eine Strom­rech­nung unter­ju­beln.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Beim Spie­gel­blog kri­ti­siert man die Spiegel-Online-Analyse des Mollath-Skandals.

Mike Szy­man­ski sieht See­ho­fer mit sei­ner Par­tei­freund­wat­schen, die man bei der CSU noch kri­tik­los hin­nimmt, auf einem abstei­gen­den Ast.

Der Bun­des­rat beschließt einen NPD-Verbotsantrag.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ist die inzwi­sche­ne Wischi­wa­schig­keit des Spie­gel auf Ber­tels­mann zurück­führ­bar? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Die Welt zieht eine Mau­er hoch führt heu­te eine Paywall ein. Nicht inno­va­tiv und – was mich angeht (die Welt über­flu­tet gera­de mei­nen Google+-Zugang mit Abo-Werbung) – auch nicht über­zeu­gend. Die WELT stand immer für Gefäl­lig­keits­jour­na­lis­mus.

Dich­ter Durs Grün­bein setzt sich für den Erhalt des Suhr­kamp Ver­lags aus.

Über Kai­ro berich­tet die ägyp­ti­sche Auto­rin Man­sura Esed­din in der NZZ.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wenn allent­hal­ben vom Nie­der­gang der Ver­la­ge aus­ge­gan­gen wird, wie­so über­rascht es, dass Suhr­kamp den Anfang machen könn­te? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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