Man muss nicht in einer konservativen Partei sein und das Internet nicht verstehen. Dass stellt gerade Dagmar Wöhrl unter Beweis, die auf den Trabbel, den ihr Kollege ausgelöst hat, reagiert. Ich weiß zwar nicht, was es heißen soll, dass irgendjemand einsehen soll, dass nicht alle Aspekte des Lebens digitalisiert werden können, aber der Text spricht einen an.
Ja, das Thema hatten wir gerade gestern: Die Fragen an das FBI in der Megaupload-Angelegenheit häufen sich. Aber die Frage ist schon interessant, wie das FBI an Skype-Protokolle von 2007 kommt.
In Frankreich kommt das Gesetz zur Leugnung von Völkermorden doch nicht so einfach durch.
Und während ich mir die Frage stelle: Wäre es nicht möglich Meinungsfreiheit und öffentliche Reden getrennt zu bewerten und so Meinungsfreiheit größeren Spielraum zu lassen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

- law blog» Archiv » Ach so, Herr Heveling – Natürlich könnten sich die Nutzer des Web 2.0 zurückhalten. Aber warum sollten sie, wenn ihnen einer auf so unfasslich bräsige Weise das Recht ihrer virtuellen Existenz abspricht? Jedes Wort gegen Heveling war demnach nicht nur richtig, sondern auch wichtig. Das gilt auch für die unsachlichen, teilweise abgrundtief bösen Erwiderungen. Allerdings habe ich keine gelesen, die es an Schäbigkeit mit Hevelings Beitrag auch nur ansatzweise aufnehmen können.
Wenn man mal nach anderen Kritiken zu diesem Buch Ausschau hält, stößt man auf einhellig positive Kritiken. Die Geschichte des Buches ist schnell erzählt: Die DDR hat 1989 noch mal die Biege bekommen und eine Wiederbelebung erhalten. Nun schreibt man das Jahr 2011, Krenz ist Machthaber, Angela Merkel heißt nicht Merkel sonder Kasner und erhält den Physik-Nobelpreis. die Stasi stasit rum wie immer und das Land ist so pleite wie eh und je. Da wird ein Wissenschaftler erhängt an einer inner-DDR-lichen Pipeline gefunden – und Ost- und Westpolizist ermitteln. Und – das – war’s an Kreativität. Nein, mir ist das Buch viel zu viel Blabla, es gibt diverse unheimlich öde Passagen, in denen sich Nebensatz auf Nebensatz drängt, ohne dass es sonderlich intellektuell zuginge. Der Geschichte fehlt gänzlich irgendeine Aussage. Die Kriminalhandlung wird so aufgelöst, dass jedes Mitfiebern obsolet gewesen ist. Die sexuellen Beschreibungen sind so plastisch wie überflüssig.
Der ganze Roman ist nur imitierte Ostalgie, und das merkt man. Wieso beispielsweise Merkel 2011 wieder Kasner heißen sollte, obwohl sie den Namen Merkel auch zu DDR-Zeiten trug, erschließt sich dem Leser nicht und ist nur ein Bruch in der schriftstellerisch-authentischen DDR-Beschreibung. Sahra Wagenknecht taucht als Schauspielerin auf, Gysi als heimlicher Strippenzieher, Lafontaine als Kanzler des Westens – oberflächliche Phantasien, die schnell ihren Reiz verlieren. Tatsächliche Beschreibungen von Weiterentwicklungen der DDR- Kultur – Fehlanzeige (wenn man mal von neuerfundenen DDR-Autos und Handys absieht). Alles irgendwie zu viel Fake – selbst für eine irreale Gegenwart.
Jippie, dieses Blog ist erfolgreich zum neuen Anbieter umgezogen – und hopssala, plötzlich funktionieren Sachen, die bei der alten Aufsetzung irgendwie nicht klappten. Steigste nicht hinter.
Sheila Mysorekar bemängelt, dass es anteilig zu wenige Migranten unter deutschen Journalisten gibt.
Ist der Bundespräsident ein Auto-Schnorrer? Hat die Bundesfamilienministerin irgendwie einen kritischen ZAPP-Bericht depublizieren lassen?
Und während ich mir die Frage stelle: Ist es zu spät, Migranten für Inhalte von Tageszeitungen zu interessieren? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.
- law blog» Archiv » Monitor und Tastatur – Im Durchsuchungsbericht heißt es, auf dem Schreibtisch hätten sich ein Monitor und eine Tastatur befunden. Der “dazugehörige PC” sei jedoch nicht auffindbar gewesen. Auf die Mitnahme des Monitors und der Tastatur habe man verzichtet. Der iMac hat also durchaus Vorzüge.
- Terrortruppe NSU: Von der Vergangenheit eingeholt – taz.de – Ausgestiegen aus der Naziszene, umgezogen, studiert und offen schwul: Carsten S. wollte nichts mehr mit den Rechten zu tun haben.
- Vorwurf der Vorteilsnahme: Bettina Wulff geht vor Gericht gegen Presseberichte vor | FTD.de – Erst Mitte 2012 sollte Bettina Wulffs neuer Audi Q3 ausgeliefert werden. So lange musste die Präsidentengattin dann doch nicht warten. Die Behauptung, ihr sei das Auto kostenlos zur Verfügung gestellt worden, lässt Frau Wulff gerichtlich verbieten. Die Staatsanwaltschaft prüft den Vorgang.
- Hedonisten torten Guttenberg › netzpolitik.org –
Miss James hat da wohl in trauter Runde den großen Cola-Test gemacht. Es sei hiermit für eine Sat1-Show vorgeschlagen.
Merkel besucht China und eine kritische Zeitung sagt ein Interview mit ihr ab. So zumindest die offizielle Darstellung.
Friedrich Küppersbusch interessiert sich in dieser Woche für das Wort Sparkommissar:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
[Quelle]
Und während ich mir die Frage stelle: Taugt Merkel bald als Vorbild für böse Figuren in chinesischen Trashmonsterfilmen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

Heute morgen hatte ich kurz das Morgenmagazin eingeschaltet und blieb hängen, weil sie über die Facebook-Timeline etwas berichten wollen. Gute zwei Wochen, nach dem das Thema im Internet volständig durchgekaut wurde. Aber gut.
Was hatten nun die Öffis und insbesondere ihre “Internetexperten” gegen die Timeline? Partyfotos. Auf einmal könnten irgendwelche Leute alte Partyfotos anschauen, die man selbst irgendwann hochgeladen hätte, die aber eigentlich im Facebookaktualitätsfluss schon untergegangen seien.
Was haben die Öffis eigentlich gegen Partyfotos? Das scheint ja bei denen die Metapher für Angriff auf den Datenschutz zu sein. Ich hätte ja gerne mal eine Einladung auf so eine Öffi-Party, wenn da dauernd Partyfotos entstehen, die umgehend die gesellschaftliche Ächtung nach sich zögen, wenn sie veröffentlicht werden.
In der Timeline sehen derartige Fotos ja nur dann Leute, wenn man quasi erlaubt, dass diese Leute sie sehen können. Zwar ist voreingestellt, dass das alle können, aber das kann man auch einfach in den Einstellungen beheben. Und dann soll mich kehren, dass Leute, die ich als Facebook-Freunde akzeptiert haben(alle anderen kann ich ja aussperren), meine Partyfotos, die ich selbst hochegeladen habe (Verlinkungen zu anderen kann ich ja löschen), gegen mich verwenden?
Wie sagte es Sven Regener so schön: Finger weg von meiner Paranoia!








