Lesezeichen vom 26. Januar 2012

Die Nachtgeschichten von heute

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Die Profilierung Kristina Schröders als Ministerin

von der hier schon mal gespro­chen wur­de, also eine The­men­fin­dung, die das eige­ne Pro­fil stärkt oder über­haupt erst ein­mal kennt­lich macht, sie schei­tert kon­ti­nu­ier­lich seit mehr als zwei­ein­halb Jah­ren. Und je mehr sie schei­tert, des­to mehr erweckt man den Ein­druck, hier ist der Bock zum Gärt­ner gemacht wor­den. Aktu­ell ist dies gut zu sehen in fol­gen­dem ZAPP-Bericht, in dem gezeigt wird, wie Schrö­der aber­mals mit Vor­ur­tei­len hau­sie­ren geht:

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Mein Freund Kant

Bei Anne Will habe ich wohl eine intel­lek­tu­el­le Dis­kus­si­on zu Fried­rich, dem Gro­ßen, ver­passt. Richard von Weiz­sä­cker hat offen­bar die Idee, den alten Fritz als Vor­bild gel­ten zu las­sen, unter Ver­weis auf sei­nen “Freund Kant” vom Tisch gewischt:

Von Kant her gese­hen ist die höchs­te Tugend die Über­win­dung der Tugen­den zuguns­ten des Selbst­zwecks der Pflicht.

und eben nicht die Imi­ta­ti­on eines ande­ren. Das klingt zwar irgend­wie nach Preus­si­schem Pflicht­ge­hor­sam, hat aber mit Kant, so weit ich ihn gele­sen habe, nichts zu tun: Pflicht selbst ist kein Selbst­zweck. Aber es klingt eben auch so gut, dass Patrick Bahn­ers den Feder­hand­schuh auf­nimmt und das gan­ze in einem Fern­seh­kri­tiktext ver­wurs­tet, in dem er dann wie­der­um ver­sucht, Richard von Weiz­sä­cker selbst als Reinkar­na­ti­on von Fried­rich, dem Gro­ßen, dar­zu­stel­len.

Es ist eben Fern­se­hen oder um es mit Richard von Weiz­sä­cker zu sagen “alles gro­ßer Blöd­sinn”.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Neu­er Tag, neue Schrift — nur für alle inter­es­sant, die die Sei­te direkt ansur­fen: Hier gibt es nun alles in Micro­softs Geor­gia und nicht mehr im von Goog­le bereit­ge­s­tel­ten Crim­son Text zum Lesen ange­bo­ten. Letz­te­re tat’s in Chro­me lus­ti­ger­wei­se nicht berau­schend.

Wenn ich hier schon über Schrif­ten reden, dann sicher auch des­we­gen, weil heu­te mor­gen wenig Umwer­fen­des einem ent­ge­gen­springt: Mer­kel bekräf­tigt ein­mal mehr in einem Inter­view mit der Süd­deut­schen Zei­tung ihre Ableh­nung von Euro-Bonds. Ansons­ten gibt es dort viel Europa-Metaphorik zu lesen.

Max Gier­mann war für einen Auf­tritt in mei­ner Hei­mat­stadt. Wird ja auch alles mit­ge­filmt heut­zu­ta­ge aus der zwei­ten Rei­hen. Ansons­ten: Man muss wohl dabei gewe­sen sein.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Lachen Leu­te heu­te eigent­lich leich­ter über Bana­les als über Schwie­ri­ge­res? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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