Lesezeichen vom 07.10.2011

Die Nachtgeschichten von heute

  • What Ever­yo­ne Is Too Poli­te to Say About Ste­ve Jobs

    One thing he wasn’t, though, was per­fect. Inde­ed the­re were things Jobs did while at Apple that were deeply dis­tur­bing. Rude, dis­mis­si­ve, hos­ti­le, spi­te­ful: Apple employees—the ones not bound by con­fi­den­tia­li­ty agreements—have had a dif­fe­rent sto­ry to tell over the years about Jobs and the bul­ly­ing, mani­pu­la­ti­on and fear that fol­lo­wed him around Apple. Jobs con­tri­bu­t­ed to glo­bal pro­blems, too. Apple’s suc­cess has been built liter­al­ly on the backs of Chi­ne­se workers, many of them child­ren and all of them endu­ring long shifts and the spec­ter of bru­tal pen­al­ties for mista­kes. And, for all his talk of enab­ling indi­vi­du­al expres­si­on, Jobs impo­sed para­no­id rules that cen­tra­li­zed con­trol of who could say what on his devices and in his com­pa­ny.

  • Wor­d­Press Essen­ti­als: The Defi­ni­ti­ve Gui­de To Wor­d­Press Hooks

    If you’re into Wor­d­Press deve­lop­ment, you can’t igno­re hooks for long befo­re you have to del­ve into them head on. Modi­fy­ing Wor­d­Press core files is a big no-no, so whene­ver you want to chan­ge exis­ting func­tio­na­li­ty or crea­te new func­tio­na­li­ty, you will have to turn to hooks.

  • Jür­gen Flie­ge: Das „schwar­ze Schaf“ der Gemein­de? — FOCUS Online

    „Ohne steu­er­pflich­ti­ges Mit­glied in der Kir­che zu sein, gibt es kei­nen kirch­li­chen Segen bei Trau­ung und auch kei­ne Beer­di­gung.“ Er habe mit sei­ner Essenz „segens­rei­che Wir­kung“ ver­kauft. „Das ist über­all in der Welt gang und gäbe. Für eine deut­sche Kir­che aber eher unge­wohnt. Denn unse­re Kir­chen sind, wie selbst der Papst erkann­te, im Kir­chen­steu­er­pa­ra­dies ver­fet­tet.“

  • Facebook-Fanpages und -Plug­ins: Das ULD weiß, was es tut
  • And then the PR guy cal­led me “a fuck­ing bitch”. I can’t even make this shit up. — TheBloggess.com
  • Die Geschich­te von Linux | hei­se open

    Als Linus Tor­valds vor 20 Jah­ren sein Linux 0.01 ins Inter­net stell­te, traf er mit der Idee eines frei­en Unix-Klons, an dem jeder­mann mit­ent­wi­ckeln kann, einen Nerv. Heut­zu­ta­ge ist Linux aus der IT-Welt nicht mehr weg­zu­den­ken.

  • Face­book, das ULD und die Poli­tik: den Rich­ti­gen aufs Korn genom­men | c’t

    Das Unab­hän­gi­ge Lan­des­zen­trum für Daten­schutz Schleswig-Holstein (ULD) macht in der Debat­te um Like-Buttons und Fan­pages ernst: Die Staats­kanz­lei des Lan­des Schleswig-Holstein gehört zu den ers­ten Emp­fän­gern von Brie­fen der staat­li­chen Daten­schüt­zer. Nun muss sich die Lan­des­re­gie­rung erklä­ren: Das ULD will von ihr wis­sen, wie sie ihre Fan­page für das Land Schleswig-Holstein daten­schutz­recht­lich zuläs­sig betreibt. Das ULD geht davon aus, dass dies gar nicht mög­lich ist.

  • ARD-DeutschlandTrend: Pira­ten oben­auf — FDP auf Rekord­tief | tagesschau.de

    Mehr als zwei Drit­tel der Deut­schen (72 Pro­zent) sind der Ansicht, “die Pira­ten­par­tei wird nur gewählt, um den ande­ren Par­tei­en einen Denk­zet­tel zu ver­pas­sen”.

  • Goog­le, Face­book und der Staat | ZEIT ONLINE — Ich möch­te in die­sem Text eine Vor­her­sa­ge tref­fen, die Ihnen sehr unwahr­schein­lich erschei­nen mag, die aber den­noch mit gro­ßer Sicher­heit ein­tref­fen wird: Goog­le, Face­book und ande­re gro­ße Inter­net­kon­zer­ne wan­deln sich gera­de von inno­va­ti­ven Vor­rei­tern zu Grund­ver­sor­gungs­un­ter­neh­men der Infor­ma­ti­ons­be­schaf­fung und des Gedan­ken­aus­tauschs – und sie wer­den eines Tages unter staat­li­che Auf­sicht gestellt oder gar vom Staat betrie­ben wer­den.
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Die Freiheit, Google anonym zu nutzen

Goog­le möch­te ja nicht, dass man deren Diens­te anonym nutzt. Viel­leicht haben die Angst, irgend­wann mal so ein Müll­hau­fen wie 4chan zu wer­den.
Genau des­we­gen nut­ze ich Goog­le nun anonym. Qua­si. Ich mein’, irgend­wie wer­den die ja schon noch Benut­zer­da­ten sam­meln und zu irgend­ei­nem Pro­fil zusam­men­stri­cken, dass irgend­wie nicht mei­ner­ei­nem unähn­lich ist. Völ­lig un-evil ver­steht sich.
Mich wun­dert, wie vie­le da ihren nor­ma­len Namen ver­wen­den. Wer bei Goog­le+ ist, wird doch vor­her bei Face­book gewe­sen sein, oder per E-Mail erreich­bar. Denen kann man doch zur Not mit­tei­len, unter wel­chem Pseud­onym man bei Goog­le+ unter­wegs ist.
Und die meis­ten wol­len ja auch pri­vat sein, um Got­tes Wil­len ihre Hoch­zeits­bil­der da nicht Hoch­schi­cken und die Schnapp­schüs­se vom letz­ten Betriebs­ke­geln. Aber den Real­na­men?
Sol­len die mich erst­mal sper­ren. Mal sehen, ob und wie lan­ge sie brau­chen.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Im Zuge der Heroi­sie­rung des Apple-Gründers schreibt Hor­ace Dediu mal auf, was Ste­ve Jobs alles nicht war.

WiWo-Redakteur Sebas­ti­an Mat­thes geht mit sei­nem neu­en Blog unge­druckt an den Start. Sei­ne Moti­va­ti­on beschreibt er wie folgt:

Vor weni­gen Tagen saß ich in einem Düs­sel­dor­fer Restau­rant, einem die­ser Orte kon­tem­pla­ti­ver Bür­ger­lich­keit, nicht spie­ßig, aber auch gera­de nicht mehr cool, so wie es vie­le Orte in Düs­sel­dorf gibt. Am Nach­bar­tisch saß eine Grup­pe End­zwan­zi­ger in Anzü­gen. Um Autos dreh­ten sich ihre Gesprä­che, um Jobs. Und um die Pira­ten­par­tei. […] in der Dis­kus­si­on zeigt sich auch etwas ande­res: In Deutsch­land bil­den sich zwei neue Lager. Die Grenz­li­nie zwi­schen ihnen ver­läuft nicht mehr, wie bis­lang gewohnt, zwi­schen links und rechts. Sie ver­läuft zwi­schen Off und On. […] nicht nur durch die Poli­tik, son­dern auch durch Redak­tio­nen, Orga­ni­sa­tio­nen und natür­lich Unter­neh­men.

Vol­les Pfund. Und wenn sei­ne kom­men­den Ana­ly­sen so tref­fend und bis­sig wie die über Düs­sel­dorf sind, dann kann man sich als Leser schon mal freu­en.

10 Jah­re Afghanistan-Krieg, das bedeu­tet auch 10 Jah­re lan­ges Schei­tern des Wes­tens. Und wie lan­ge Deutsch­land gebraucht hat, um zu erken­nen, dass es einen Krieg führt.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Gab’s das schon mal, dass das Mor­gen­ma­ga­zin 4 Tage hin­ter­ein­an­der Wer­bung für eine Fir­ma wie Apple macht? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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