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Archiv für den 7. Oktober 2011

Guten Morgen

MorgenkaffeeIm Zuge der Hero­isierung des Apple-Grün­ders schreibt Horace Dediu mal auf, was Steve Jobs alles nicht war.

WiWo-Redak­teur Sebas­tian Matthes geht mit seinem neuen Blog unge­druckt an den Start. Seine Moti­va­tion beschreibt er wie fol­gt:

Vor weni­gen Tagen saß ich in einem Düs­sel­dor­fer Restau­rant, einem dieser Orte kon­tem­pla­tiver Bürg­er­lichkeit, nicht spießig, aber auch ger­ade nicht mehr cool, so wie es viele Orte in Düs­sel­dorf gibt. Am Nach­bar­tis­ch saß eine Grup­pe Endzwanziger in Anzü­gen. Um Autos dreht­en sich ihre Gespräche, um Jobs. Und um die Piraten­partei. […] in der Diskus­sion zeigt sich auch etwas anderes: In Deutsch­land bilden sich zwei neue Lager. Die Gren­zlin­ie zwis­chen ihnen ver­läuft nicht mehr, wie bis­lang gewohnt, zwis­chen links und rechts. Sie ver­läuft zwis­chen Off und On. […] nicht nur durch die Poli­tik, son­dern auch durch Redak­tio­nen, Organ­i­sa­tio­nen und natür­lich Unternehmen.

Volles Pfund. Und wenn seine kom­menden Analy­sen so tre­f­fend und bis­sig wie die über Düs­sel­dorf sind, dann kann man sich als Leser schon mal freuen.

10 Jahre Afghanistan-Krieg, das bedeutet auch 10 Jahre langes Scheit­ern des West­ens. Und wie lange Deutsch­land gebraucht hat, um zu erken­nen, dass es einen Krieg führt.

Und während ich mir die Frage stelle: Gab’s das schon mal, dass das Mor­gen­magaz­in 4 Tage hin­tere­inan­der Wer­bung für eine Fir­ma wie Apple macht? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Die Freiheit, Google anonym zu nutzen

Google möchte ja nicht, dass man deren Dien­ste anonym nutzt. Vielle­icht haben die Angst, irgend­wann mal so ein Müll­haufen wie 4chan zu wer­den.
Genau deswe­gen nutze ich Google nun anonym. Qua­si. Ich mein’, irgend­wie wer­den die ja schon noch Benutzer­daten sam­meln und zu irgen­deinem Pro­fil zusam­men­strick­en, dass irgend­wie nicht meinere­inem unähn­lich ist. Völ­lig un-evil ver­ste­ht sich.
Mich wun­dert, wie viele da ihren nor­malen Namen ver­wen­den. Wer bei Google+ ist, wird doch vorher bei Face­book gewe­sen sein, oder per E-Mail erre­ich­bar. Denen kann man doch zur Not mit­teilen, unter welchem Pseu­do­nym man bei Google+ unter­wegs ist.
Und die meis­ten wol­len ja auch pri­vat sein, um Gottes Wil­len ihre Hochzeits­bilder da nicht Hochschick­en und die Schnapp­schüsse vom let­zten Betrieb­skegeln. Aber den Real­na­men?
Sol­len die mich erst­mal sper­ren. Mal sehen, ob und wie lange sie brauchen.

iPhone 4S Werbevideo

Lesezeichen vom 07.10.2011

Die Nachtgeschichten von heute

  • What Every­one Is Too Polite to Say About Steve Jobs

    One thing he wasn’t, though, was per­fect. Indeed there were things Jobs did while at Apple that were deeply dis­turbing. Rude, dis­mis­sive, hos­tile, spite­ful: Apple employees—the ones not bound by con­fi­den­tial­i­ty agreements—have had a dif­fer­ent sto­ry to tell over the years about Jobs and the bul­ly­ing, manip­u­la­tion and fear that fol­lowed him around Apple. Jobs con­tribut­ed to glob­al prob­lems, too. Apple’s suc­cess has been built lit­er­al­ly on the backs of Chi­ne­se work­ers, many of them chil­dren and all of them endur­ing long shifts and the specter of bru­tal penalties for mis­takes. And, for all his talk of enabling indi­vid­u­al expres­sion, Jobs imposed para­noid rules that cen­tral­ized con­trol of who could say what on his devices and in his com­pa­ny.

  • Word­Press Essen­tials: The Defin­i­tive Guide To Word­Press Hooks

    If you’re into Word­Press devel­op­ment, you can’t ignore hooks for long before you have to delve into them head on. Mod­i­fy­ing Word­Press core files is a big no-no, so when­ev­er you want to change exist­ing func­tion­al­i­ty or cre­ate new func­tion­al­i­ty, you will have to turn to hooks. 

  • Jür­gen Fliege: Das „schwarze Schaf“ der Gemein­de? — FOCUS Online

    „Ohne steuerpflichtiges Mit­glied in der Kirche zu sein, gibt es keinen kirch­lichen Segen bei Trau­ung und auch keine Beerdi­gung.“ Er habe mit sein­er Essenz „segen­sre­iche Wirkung“ verkauft. „Das ist über­all in der Welt gang und gäbe. Für eine deutsche Kirche aber eher unge­wohnt. Denn unsere Kirchen sind, wie selb­st der Pap­st erkan­nte, im Kirchen­s­teuer­paradies ver­fet­tet.“

  • Face­book-Fan­pages und –Plu­g­ins: Das ULD weiß, was es tut
  • And then the PR guy called me “a fuck­ing bitch”. I can’t even make this shit up. — TheBloggess.com
  • Die Geschichte von Lin­ux | heise open

    Als Linus Tor­valds vor 20 Jahren sein Lin­ux 0.01 ins Inter­net stell­te, traf er mit der Idee eines freien Unix-Klons, an dem jed­er­mann miten­twick­eln kann, einen Nerv. Heutzu­tage ist Lin­ux aus der IT-Welt nicht mehr wegzu­denken.

  • Face­book, das ULD und die Poli­tik: den Richti­gen aufs Korn genom­men | c’t

    Das Unab­hängige Lan­deszen­trum für Daten­schutz Schleswig-Hol­stein (ULD) macht in der Debat­te um Like-But­tons und Fan­pages ern­st: Die Staatskan­zlei des Lan­des Schleswig-Hol­stein gehört zu den ersten Empfängern von Briefen der staatlichen Daten­schützer. Nun muss sich die Lan­desregierung erk­lären: Das ULD will von ihr wis­sen, wie sie ihre Fan­page für das Land Schleswig-Hol­stein daten­schutzrechtlich zuläs­sig betreibt. Das ULD geht davon aus, dass dies gar nicht möglich ist. 

  • ARD-Deutsch­landTrend: Piraten obe­nauf — FDP auf Reko­rdtief | tagesschau.de

    Mehr als zwei Drit­tel der Deutschen (72 Prozent) sind der Ansicht, “die Piraten­partei wird nur gewählt, um den anderen Parteien einen Denkzettel zu ver­passen”.

  • Google, Face­book und der Staat | ZEIT ONLINE — Ich möchte in diesem Text eine Vorher­sage tre­f­fen, die Ihnen sehr unwahrschein­lich erscheinen mag, die aber den­noch mit großer Sicher­heit ein­tr­e­f­fen wird: Google, Face­book und andere große Inter­netkonz­erne wan­deln sich ger­ade von inno­v­a­tiven Vor­re­it­ern zu Grund­ver­sorgung­sun­ternehmen der Infor­ma­tions­beschaf­fung und des Gedanke­naus­tauschs – und sie wer­den eines Tages unter staatliche Auf­sicht gestellt oder gar vom Staat betrieben wer­den.
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