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  • Pseud­ony­mi­tät: Ein offe­ner Brief an Goog­le | Spree­blick — Die immer wei­ter vor­an­schrei­ten­de „Über­nah­me“, die schlei­chen­de Zen­tra­li­sie­rung wei­ter Tei­le des Net­zes durch Goog­le, Face­book, Apple und vie­le ande­re schmeckt mir nicht. Nicht etwa, weil ich einer ner­di­gen Netz­re­li­gi­on ange­hö­re oder weil frü­her alles bes­ser war, son­dern aus ganz per­sön­li­chen Beweg­grün­den. Ich möch­te ganz ein­fach nicht, dass Unter­neh­men mein Kommunikations-, Kauf-, Arbeits- und Lebens­pro­fil so gezielt aus­wer­ten kön­nen, wie es zur Zeit der Fall ist. Und ich möch­te nicht, dass aus der Uto­pie Inter­net ein Kontroll- und Über­wa­chungs­alb­traum wird.
  • Streit um US-Blog: Tech­Crunch gegen AOL — taz.de — Micha­el Arring­ton, Grün­der des popu­lä­ren Web­logs Tech­Crunch, hat sei­ne Fir­ma 2010 an das Online-Portal AOL ver­kauft. Nun wür­de er den Deal ger­ne rück­gän­gig machen.
  • TV-Kritik: Annes Wills Freakshow-Desaster — Han­dels­blatt — Anne Will hat für Gün­ther Jauch, der am kom­men­den Sonn­tag als ihr Sonntagsshow-Nachfolger los­legt, die Mess­lat­te auf den Fuß­bo­den gelegt.
  • Rama – Der blu­ti­ge Auf­strich von Uni­le­ver — Ret­tet den Regen­wald e.V. — Für Ramas Palm­öl wer­den Men­schen ver­trie­ben und Wäl­der ver­nich­tet
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Was ich noch sagen wollte … zu Gaby Kösters RTL-Comeback

… ist etwas, dass sich gar nicht in ers­ter Linie um Gaby Kös­ter dreht. Grund­sätz­lich ist ihr Come­back im Fern­se­hen natür­lich zwie­späl­tig: RTL hat sie groß gemacht, ins RTL-Format passt sie nur noch als Opfer einer Krank­heit, nicht mehr als Seri­en­dar­stel­le­rin, aber genau dort taucht sie als ers­tes wie­der auf. Wie man so einen Auf­tritt pas­send für Kös­ter und fürs Publi­kum macht, ist sicher­lich nicht ein­fach.
Aber die­ses Come­back hat­te einen lei­sen, gro­ßen Moment: Der Moment als Hel­la von Sin­nen so neben­säch­lich wie selbst­ver­ständ­lich davon sprach, dass Gaby Kös­ter unter Depres­sio­nen litt. Das hat das gan­ze The­ma geer­det, die Unter­hal­tung in eine seriö­se Ord­nung gebracht und zwar in einem Sen­der, der übli­cher­wei­se immer genau das Gegen­teil zu prak­ti­zie­ren ver­sucht. Was zuvor viel­leicht frea­kig daher kam, was zuvor zwi­schen Mode­ra­tor und Kös­ter freund­lich unwirk­lich aus­ge­se­hen hat­te, die Fra­ge Kommt denn irgend­wann die tem­pe­ra­ment­vol­le Ulk­nu­del zurück?, das alles war pas­sé. Und sowas krie­gen nur die Gro­ßen mit so wenig Wor­ten hin.

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Schweinegeil

Höchs­te Zeit, sei­ne Schla­ger­sän­ger­kar­rie­re zu been­den ist es, wenn dei­ne Musik nur noch dazu ver­wen­det wird, die Schwei­ne zum Geil­wer­den zu beschal­len. Dazu ver­wen­den die Bau­ern in den Nie­der­lan­den gera­de die Musik von Jant­je Smit:

[via]
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Guten Morgen

Morgenkaffee

Ball­tre­ter Phil­ipp Lahm redet mit Schrei­ber­ling Moritz Rink über Pro­fes­sio­na­li­tät. Nee, is klar.

Gaby Kös­ter ist 3 Jah­re nach ihrem Schlag­an­fall wie­der im deut­schen Fern­se­hen gewe­sen. Man sah ihr die Spu­ren der Krank­heit deut­lich an, aber immer­hin ist sie wie­der da.

Bei FDP und Grü­nen wächst der Unmut über eine pau­scha­le GEZ-Abgabe im kom­men­den Jahr. Fällt denen ja früh auf.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Kann man mit einem Buch über Schlag­an­fall noch ordent­lich Koh­le machen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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