Archive für Juli 2011

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Die Top 10 Tweets des Junis


4 wochen mit @ in frankfurt, das war wie 18 jahre südsee ohne gaddafi (aber mit claudia roth im hintergrund)
@Brohm3000
Sacha Brohm


Die FDP würde sogar den Griechen Steuersenkungen versprechen. #fb
@robvegas
RobVegas


Die hohe Kunst des Büroalltages ist es, Kollegen auf dem Flur so unverbindlich zu grüßen, dass sich daraus kein Gespräch ergibt.
@GebbiGibson
Gebbi Gibson


Liebe Männer, bitte bestellt kein Bällchen Eis, sondern eine verfickte Kugel. Wir sind Männer, gottverdammt und haben doch kaum noch was.
@der_handwerk
der_handwerk


Vergesst, was ich über Solingen schrieb – ich war grad in Wuppertal.


Bei Dir hatte die Evolution auch’n schlechten Tag, wa?
@SuperMarki
Dr. von und zu Ey!


Milliarden-Rettungspakte werden geschnürt vonLändern, die Billionen Schulden haben, mit Geld das es gar nicht gibt.
@PanKornowski
★★★★★


Das Leben ist auch so ein Witz, bei dem man angeblich »dabei gewesen« sein muss.


RIP Peter Falk. Too bad. I had one more question.
@thesulk
Alec Sulkin


Vielleicht sollte ich jetzt mal den Artikel lesen, was die Mimik des Mannes beim Orgasmus über ihn verrät. Vielleicht aber auch besser nicht

Guten Morgen

Morgenkaffee

Im Fall Strauß-Kahn macht die New York Times mit einer Wendemöglichkeit auf: Wird die Anklage schon bald fallen gelassen?

Ein erster Erfolg der Umstellung auf das Bachelor-/Master-Studiensystem: Die Studenten nehmen mehr Psychopharmaka.

Zum Wochenende: Die Top 10 Tweets des Juni.

Und während ich mir die Frage stelle: Werden Männer zunehmend durch die öffentlich skandalisierten Vergewaltigungsvorwürfe in ihrer Existenz gefährdet? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

Der Gitarrenbauer

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  • Netzwerk Recherche verjagt den Vorsitzenden: Putsch im "Sauberkeitsverein" – taz.de – Es ist ein Abend, der eine Freude wäre für jeden Journalisten auf einer Pressekonferenz der Bundesregierung. Da vorne sitzen die Chefs, und schon ihr langsames, ihr bedrücktes, verschämtes Gestammel deutet darauf hin: Irgendetwas stimmt hier ganz und gar nicht. Doch wenn hier etwas ganz und gar nicht stimmt, gerade hier, in diesem Kreise, dann stimmt vielleicht vieles nicht mehr.

Quer: Sommermärchen

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Knöllchen

Lustig ist es ja doch irgendwie: Da wird die juristische Doktorarbeit der Tochter von Edmund Stoiber bei Vroniplag als Plagiat geoutet, die Staatsanwaltschaft begutachtet deren Doktorarbeit, die eigentlich laut Dissertationsordnung einen Zusatz beinhalten soll, dass der Doktorand/ die Doktorandin an Eides statt erklärt, nicht zu plagiieren, dieser aber fehlt und deswegen stellt die Staatsanwaltschaft die Nachforschungen wegen Falschabgabe einer eidesstattlichen Erklärung ein. Juristen unter sich.
Ich glaube ja, dass Kants Umschreibung des Eides nach wie vor zutreffend ist: Er sei nicht mehr als ein bürgerliches Erpressungsmittel.

[ Foto: ttcopley - boredom | Creative commence licence ]

Guten Morgen

Morgenkaffee

Die Bundesregierung plant zu Gunsten der FDP eine Steuersenkung ab 2013, die so kaum jemand will. 2013 ist das dann aber wohl eher ein politisches Problem von Rot-Grün. Jetzt soll die FDP aber mal erklären, wo dafür gespart werden soll.

Dafür haben Politiker wieder ein Sommerloch-Thema gefunden: Facebook-Parties verbieten. Gottseidank haben wir alle anderen Probleme schon gelöst.

Die Jahresgehälter von 17 Führungskräften von Spiegel TV sind geleakt worden. Vor kurzem sollten 35 weniger gut dotierte Stellen gestrichen werden.

Und während ich mir die Frage stelle: Wird das jetzt Standard, dass die Umsetzung von Wahlversprechen ans Ende einer Legislaturperiode gesetzt werden? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

Uwe

Sacha Brohm hat mir mal erzählt, er hätte früher unheimlich gerne in etwas abgehalfterten Bielefelder Kneipen abgehangen. Irgendwann wäre man dann dort bekannt, “das ist der Sacha da”, und, wenn man aushält, würde man auf Typen treffen, die einem die merkwürdigsten Geschichten erzählen.
Sowas in der Art war das beim letzten Bielefelder Internetgemeindetreff, kurz Biblostati, der Fall: Nachdem der erste Bulk an Leuten die Heimreise angetreten hatte, und noch der harte Kern im düsteren Hinterstübchen übrig blieb, kam ein erschütterter Womke vom stillen Örtchen zurück an den Stammtisch:

Also, das glaubste ja nicht. Da steht unsereins pullernd am Pissior, lehnt sich einer in meinen Bereich rüber und meint: “Ey, ich bin der Uwe. Ich hab, morgen Geburtstag. Kommsse vorbei, weiße schon mal bescheid. Bringste Wodka und 2 Cola mit, dann geht das klar. Also tschö dann.” und lehnt sich wieder weg.

Wir schütteln alle verwundert die Köpfe, machen nochmal kurz aus volle Gläser leere Gläser, da geht ne gute Stunde später die Tür auf: Uwe!

Hey, Jungs! Na, wie schaut’s? Ich bin Uwe. Nur mit das klar ist. Ich mach morgen ne Party, seid ihr alle dabei, Ernst-Wiemann-Straße, gegenüber vom Krankenhaus-Mitte, bringt ihr Wodka mit und 2 Cola, ich hab da auch noch ein Fahrrad draußen stehen, super Angebot, kostet auffer Liste 500, ihr kriegt das für 150, braucht noch jemand ein Fahrrad? Hab ich beim Poker gewonnen, lag ein Tausender aufm Tisch. Spitzenteil, kostet eigentlich 500, ihr kriegt das für 150, ich hab auch noch ein Damenfahrrad zuhause, Kettler, könnt ihr angucken, kommt ihr mit, ich muss nochmal nach vorne, bis dann.

Ist ja super, denke ich. Eine Stunde später und er hat immer noch denselben Getränkewunsch. Und wieso hat er nicht den Tausender genommen, wenn er gewonnen hat? Naja, wir lachen etwas, machen nochmal kurz aus volle Gläser leere Gläser und tendieren dann ab zur Theke. Am Ende der Theke höre ich schon Uwe, der eine halbvolle Becksflasche schief haltend seinem Nebenmann hinhält:

… is noch frisch. Verkauf ich dir für 1,50.

Ich begleiche meinen Deckel und dann sehe ich, dass Uwe tatsächlich ein Fahrrad neben sich in der Kneipe stehen hat und er haut seinen Nebenmann noch mal kurz an:

… kostet auf der Liste 500, für dich 250!

bis der aus der Kneipe flüchtet. So schnell steigen die Fahrradpreise in der Tangente.

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  • Werbepartner von kino.to bekommen Probleme – WinFuture.de – Die Betreiber des viel besuchten Videoportals kino.to konnten in den letzten Monaten vor der Schließung ihrer Seite einen zweistelligen Millionenbetrag durch Werbung verdienen. Jetzt will die Staatsanwaltschaft Dresden gegen die Werbepartner von kino.to vorgehen.<br />
    <br />
    Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins 'Focus' hat die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) berechnet, dass allein im letzten Jahr rund 14,6 Millionen Euro mit Hilfe von Werbung generiert werden konnten.

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