Archive für Mai 2011

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Things you can’t do if you’re not a dog

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Osama bin Laden ist tot. Aber viel mehr erfährt man bislang nicht: In einer us-amerikanischen Militäraktion soll der al-Kaida-Anführer gestern getötet worden sein, so US-Präsident Obama. Selbst CNN bringt bislang nur ein Bin-Laden-best-of.

Mit dem Leistunggschutzrecht versuchen deutsche Verleger, mehr Geld aus ihren Produkten schlagen zu können, indem Gebühren für Zitate, selbst von Überschriften, anfallen sollen. Der Mitbegründer der Initiative gegen Leistungsschutzrecht, Philipp Otto, sieht im Leistunggschutzrecht nichts anderes als ein Mittel zur Machterhaltung der Verlage, dem eine Berechtigung angekünstelt wird – mit Unterstützung der Bundesregierung.

György Dalos berichtet darüber, wie in Ungarn derzeit Intellektuelle das nationalitische Klima zu spüren kriegen, die einfach ein öffentliches Bewusstsein für die aktuelle politische Lage schaffen wollen.

Bei Bundestagswahlen zwischen 1990 und 2005 wurde systematisch geschludert oder manipuliert, das behaupten die Wissenschafter Christian Breuning und Archim Goerres in einer Studie [ pdf, engl. / Diskussion auf deutsch ].

Und während ich mir die Frage stelle: Wann kriegen wir eigentlich eine Bundesministerin für Lobbyismus? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

BR quer zu erneuerbaren Energien

Christoph Kappes’ Abgang bei Carta.info

Tja, vielleicht liegt es an mir, aber irgendwie hört sich ein freundlicher Abgang doch anders an, als wenn bei Carta.info jemand die Brocken hinwirft. Dieses Mal hat Christoph Kappes selbiges getan. Das ist nach Matthias Schwenk der zweite Mitherausgeber von ehemals vier, den Carta.info in den letzten zwei Monaten verliert.

Kappes begründet seinen Abgang u.a damit, dass er

keine Rolle als „Herausgeber“ bei einer publizistischen Aktivität, die an andere höchste Ansprüche stellt, selbst aber keine personelle oder zumindest irgendwie geartete strukturelle Trennung von inhaltlicher Ebene und der Finanzierung der beteiligten Personen vornimmt

haben möchte.

Was immer das genau heißen mag. Carta.info ist wohl nicht das sich entwickelnde, für beteiligte Personen finanziell rentable Projekt, als das es anfangs ausgerufen wurde. Was Kappes da schreibt, klingt auch nicht vollkommen anders als die Kritik von Markus Beckedahl an Carta-info-Herausgeber Robin Meyer-Lucht, dass sich bei diesem Inhalte und E-Plus-Lobbyisten-Tätigkeit nicht genau zu trennen scheinen.

Eins zu null für Köln

Not my Bundesregierung

Bundeskanzlerin Angela Merkel lässt sich auf bundesregierung.de wie folgt zitieren:

Meine Damen und Herren, unseren amerikanischen Freunden ist heute Nacht mit der Tötung von Osama bin Laden ein wichtiger Schlag gegen den internationalen Terrorismus gelungen. Ich habe dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama meinen und unseren Respekt für diesen Erfolg und für diese gelungene Kommandoaktion mitgeteilt.

Für mich ist erst einmal das wichtige Zeichen, dass es gelungen ist, den Tod dieses Mannes herbeizuführen.

Ich bin heute erst einmal hier, um zu sagen: Ich freue mich darüber, dass es gelungen ist, bin Laden zu töten.

Ich möchte hiermit mitteilen, dass ich das vorsätzliche Töten eines Menschen grundsätzlich verachte. Offensichtlich bin ich in dieser Sache anderer Meinung als die Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland.

The final frontier

Today there was in the news that die USA killed Osama bin Laden in the end. So far there’s little information on how exactly this took place. There’s even a foto of bin Laden to be seen on the internet, whereas I have no clue if it’s real or fake. And while Angela Merkel is happy that bin Laden was killed, Reuters informs us that there was just a plan to kill him and no plan to arrest him. Former german Bundeskanzler Helmut Schmidt says this was a violation of the law of peoples, and now the US say bin Laden shot first. I guess this is for telling us it was no murder.

So no one knows it correctly, right?

binladendead

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Das Provinzkind hat seine Wunschliste mal nieder geschrieben. Es fehlt an Sand.

Der ehemalige Trainer des 1. FC Köln, Frank Schäfer, ist wohl doch eher halbwegs gegangen worden, wenn man sich das Schimpfen von Sportdirektor Volker Finke mal bildlich vorstellt.

Auch in der Schule ist der Tod Osama bin Ladens ein Thema:

„Aber warum haben die ihn nicht nach seinen Gründen gefragt?“ will Elif jetzt noch wissen.
„Wen?“
„Diesen Bin Laden. Warum haben sie nicht nach seinen Gründen gefragt?“
„Gründen? – Ach du meinst seine Beweggründe. Na, das brauchte man doch nicht mehr zu fragen, das wußte man doch schon alles. Hass auf die westliche Welt.“

Und während ich mir die Frage stelle: Ist es echt immer noch so, dass Lehrer die Tiefe der Fragen von Grundschulkindern so unterschätzen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

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