Archiv für 2010

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Rummenigges Gedicht

Anette Pfeiffer-Klärle (und gäb es diesen Namen nicht schon, man hätte ihn erfinden müssen) ist darauf aufmerksam gemacht worden, dass Karl-Heinz Rummenigge ein sogenanntes Gedicht von ihr abgewandelt auf der Jahreshauptversammlung von Bayern München vorgetragen hat und lässt ihn nun wegen unrechtmäßiger Verwendung verklagen. Außerdem hat sie über Rummenigge auch schon wieder gereimt.

Was für Aussprüche man wie verwenden kann, das ist etwas, was ich mich auch schon gefragt habe, schließlich verwende ich hier dauernd fremde Tweets in eigenen Beiträgen. Zwar gibt man irgendwie in den AGBs von Twitter seine Tweets frei, doch ob das rechtlich in Deutschland relevant ist, würde ich mal bezweifeln.

Daher holte ich mir mal Rat und da sagte man mir, dass es doch sehr fraglich wäre, ob die Schöpfungshöhe dieser Tweets, die ich verwende so hoch ist, dass sie als Kunst eingestuft werden könnten. Ansonsten wären meine Beiträge ja immer noch als eigene Kunstschöpfung zu sehen, die doch mindestens eine ebenso hohe Höhe hätten.

Das Gericht, das möglicherweise über Rummenigges Gedicht urteilen darf, bekäme also die schöne Chance, den in Rede stehenden Reimen die Schöfungshöhe eines ernsthaften Kunstgegenstandes abzusprechen. Das wäre doch mal was!

Bis zur endgültigen Klärung tröste ich mich dann mit Rainald Grebe: “Hat die deutsche Sprache so etwas verdient?”

The best view

So this was Daisy, and what have we done? Well in Germany many ignored the warnings what caused germany’s most known weather man to criticize the DWD, a german weather service. Its warnings were according to him way too imprecise to the people so that people could be getting used to ignore those warnings in the future.

In England people bought food in an all-you-can-eat manner and stayed at home, not going to work. And this althought there was even less snow falling down than in Germany. For germans in England it was even strange that the English didn’t try to get the snow off the streets.

So you’re a little bit left in the dark when it comes to the question how to react on those weather warnings. To be too frightened seems to be as less a good reaction as to ignore those warnings completely.

So what about focussing on different methods to find out what kind of weather there is to expect. For that I’m in favor of Brandi Forte’s offer.

Symphony of Science – The unbroken thread

Indische Kondomwerbung


EMBED-Really Weird Indian Condom Commercial – Watch more free videos

Klaus J. Behrendt über Ibbenbüren

Die Eröffnung der Ruhr.2010 hat Klaus J. Behrendt genutzt, einmal mehr Ibbenbüren zu erwähnen, was uns natürlich freut, auch wenn Ibbenbüren nicht ganz zum Ruhrgebiet gehört. Im Interview mit DerWesten sagt er:

Klaus J. Behrendt: Ich bin auf dem Land aufgewachsen, und das Motorrad stand für Flexibilität. Wir sind abends von Ibbenbüren aus nach Osnabrück gefahren…

Dietmar Bär: …nicht nach Münster in die Studentenstadt?

Klaus J. Behrendt: Nee, Osnabrück war näher. Wir haben uns verabredet, zu viert oder fünft, einer musste fahren, die anderen haben getrunken oder gekifft.

Das hat er dann, bestimmt ohne die Anekdote, was die anderen in Osna so gemacht haben, im ZDF wiederholt:

behrendtzdf

Klaus J. Behrendt: Ich bin in Hamm geboren, aber die Stadt habe ich kaum kennengelernt. Mein Vater war Kinderarzt und hatte, als ich noch klein war, die Chance, die Kinderstation im Krankenhaus in Ibbenbüren zu leiten. Klar, die Landschaft mit ihren Hügeln und Bauernschaften ist schon vertraut. Aber mein Lebensmittelpunkt ist Berlin, und ich lebe da gern.

Durchaus verständlich. Berlin ist ja auch bekannt als zweitschönste Stadt Deutschlands nach Ibbenbüren.

Star Wars: The Phantom Menace Review

weitere Teile: 2, 3, 4, 5, 6, 7. [via]

The unbreakable phone

Wählerfang mit der NRW-CDU

Dorfinfo.de meldet, dass NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers zu einem großen Neujahrsempfang für Menschen im Ehrenamt auf einem Briefbogen mit einem Foto des “Landesvaters” eingeladen hatte, ohne irgendeinen Hinweis auf die CDU zu geben:

Als die Ehrenamtler in Hüsten ankamen stellte sich heraus, dass der Empfang von der CDU organisiert worden war und laut Bericht im WDR als Wahlkampfauftakt für den anstehenden Landtagswahlkampf diente. Viele Ehrenamtler verließen daraufhin den Empfang vorzeitig, (…) Auf den Dank an die Ehrenamtler wartete man vergeblich, sie kamen nicht in der Rede vor.

Wie man in den Kommentaren sieht, gehen zudem die Pro-Rüttgers-Artikel der Rheinischen Post den Lesern zunehmend auf den Geist.

[via]

Stenkelfeld – Auf dem Skatturnier

Tarifumgehung der Verlage

Der DJV hat eine Liste veröffentlicht, auf der diverse unterschiedliche Arten der Tarifumgehung seitens der Zeitungsverlage dargelegt werden:

In letzter Zeit sind immer mehr Verlage dazu übergegangen, die Tarifbindung zu umgehen. Zu den genutzten Fluchtwegen gehören das Outsourcen von Redakteuren in eigenständige, nicht tarifgebundene Gesellschaften, der Einsatz von Leiharbeitnehmern in den Redaktionen sowie die so genannte OT-Mitgliedschaft im Verlegerverband. OT steht für “ohne Tarifbindung”. Ebenfalls genutzt wird die Möglichkeit, Volontäre nicht mehr im Verlag, sondern an Journalistenschulen anzustellen und so die Tarifverträge für Volontäre, insbesondere hinsichtlich des Gehalts, zu umgehen.

[via]

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