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  • Rei­se in den Ber­li­ner Links­ex­tre­mis­mus: Jun­ge Uni­on sagt Kaf­fee­fahrt ab — taz.de — Auf Kos­ten des Fami­li­en­mi­nis­te­ri­ums woll­te die Jun­ge Uni­on in die „Haupt­stadt der ange­zün­de­ten Autos“ fah­ren. Jetzt ist der Trip abge­sagt. Doch ande­re wol­len trotz­dem fah­ren.
  • Notiz­blog » Die ande­re Wikileaks-Verschwörung — Juli­an Ass­an­ges Anwalt lässt sich seit Tagen aus­gie­big über eine angeb­li­che gehei­me Grand Jury in den USA aus, die die Ankla­ge gegen Assan­ge vor­be­rei­ten soll. Eine Befürch­tung, die nicht von der Hand zu wei­sen ist — die den zeit­rau­ben­den Wider­stand gegen eine Rück­kehr nach Schwe­den aber rät­sel­haft macht. Wäre Assan­ge bereits im Novem­ber nach Schwe­den zurück­ge­kehrt um dort sei­ne Aus­sa­ge zu machen, wäre er — sei­ne Unschuld vor­aus­ge­setzt — viel­leicht schon wie­der frei und müss­te nicht befürch­ten von Schwe­den an die USA aus­ge­lie­fert zu wer­den.
  • Face­book erlaubt Gesichts­er­ken­nung für Fotos — SPIEGEL ONLINE — Der eine oder ande­re Facebook-Nutzer dürf­te die Vor­stel­lung durch­aus beun­ru­hi­gend fin­den: Künf­tig soll eine Soft­ware erken­nen kön­nen, wer auf ins Netz­werk hoch­ge­la­de­nen Fotos abge­bil­det ist und ent­spre­chen­de Vor­schlä­ge zum “tag­gen” der Bil­der machen.
  • Medi­en­zen­sur in den USA: Was Wiki­Leaks mit Inter­netsper­ren zu tun hat — SPIEGEL ONLINE — Nach­rich­ten — Netz­welt — Hät­ten die USA ein Zugangs­er­schwe­rungs­ge­setz, wie es Ursu­la von der Ley­en einst vor­ge­schla­gen hat, hät­ten sie die nöti­ge Infra­struk­tur — wie wür­den sie heu­te ver­fah­ren? Wür­de die­ses Werk­zeug wei­ter­hin nur gegen Kin­der­por­no­gra­fie ein­ge­setzt? Oder wäre ein Land, in dem man Sol­da­ten das Zei­tung­le­sen ver­bie­tet, nicht womög­lich doch bereit, eine sol­che Infra­struk­tur auch zum Schutz der eige­nen Bevöl­ke­rung vor all­zu viel Infor­ma­ti­on zu nut­zen? Wären Wikileaks.ch, Wikileaks.de und all die ande­ren Alter­na­tiv­a­dres­sen (mitt­ler­wei­le sind es weit über 2000), unter denen man die Bot­schafts­de­pe­schen und ande­re Doku­men­te heu­te selbst nach­le­sen kann, von den USA aus noch zu errei­chen? Oder wür­de im Inter­es­se der natio­na­len Sicher­heit nicht viel­leicht doch gefil­tert?
  • Im Enten­teich — Leis­tungschutz­rech­te? Wofür denn?? — Es ist bei nähe­rem Hin­se­hen skan­da­lös, wie die Zei­tungs­ver­le­ger die Pol­tiik und die Öffent­lich­keit des­in­for­mie­ren — und das als angeb­lich vier­te Gewalt, die Trans­pa­renz her­stellt! Dabei fah­ren sie eine dop­pel­te Stra­te­gie: Gegen­über der Poli­tik jam­mern und zetern sie, auf ihren eige­nen Medi­en­sei­ten schwei­gen sie zum The­ma. Die Debat­te las­sen sie gar nicht statt­fin­den. Zum Glück gibt’s das Inter­net.
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Wie ist das eigentlich mit… der Netzgemeinde?

Heu­te ist im NRW-Landtag der geplan­te Jugend­me­di­en­schutz­ver­trag das poli­ti­sche Klo run­ter gespült wor­den. Dabei wur­de als Kri­ti­ker des geplan­ten Geset­zes immer­zu die Netz­ge­mein­de genannt, ein ärger­li­cher poli­ti­scher Krampf­be­griff, um eine Per­so­nen­grup­pe greif­bar zu machen, die sich unter die­sem Begriff aller­dings nicht fas­sen lässt. Man kann kei­ne Beschlüs­se machen und dann irgend­wie davon aus­ge­hen, sie wür­den von der Netz­ge­mein­de mit getra­gen. Schlicht, weil die­ser Begriff ins Lee­re greift.

Gemeint wer­den soll mit die­sem Begriff wohl der Per­so­nen­kreis, der regel­mä­ßig Blogs anwen­det. Der­ar­ti­ge Infor­ma­tio­nen kön­nen auch durch Foren füh­ren. Anwen­der von Blogs ist aber schon jeder, der ab und an Blogs ansurft, ohne selbst etwas zu schrei­ben. Das sind aber wider­um Per­so­nen, die sich nicht unbe­dingt selbst als Netz­ge­mein­de titu­lie­ren wür­den. Eine Gemein­de ist eine Per­so­nen­grup­pe, bei der ein Groß­teil regel­mä­ßig zum Aus­tausch sich irgend­wo ver­sam­melt. Das irgend­wo wäre hier das Inter­net.

Die­ser unge­naue Begriff führ­te heu­te dazu, dass jemand von der FDP poli­ti­sche Ent­schlüs­se anhand eines Bei­trags der Ruhr­ba­ro­ne als rot-grün-freundliche Ver­tre­ter der Netz­ge­mein­de zu Mat­thi Bol­te inter­pre­tiert hat. Völ­lig unkri­ti­siert ließ der FDP-Politiker, wie objek­tiv und gut geschrie­ben der Arti­kel war, ob den Ruhr­ba­ro­nen wirk­lich so eine rot-grün Nähe attes­tiert wer­den soll­te, und unterm Strich eben­so sein eige­nes Argu­ment, das er damit vor­tra­gen woll­te.

Der Begriff der Netz­ge­mein­de stif­tet eigent­lich nur ein Sub­sti­tut für eine nicht­greif­ba­re Per­so­nen­grup­pe, die nur des­we­gen so genannt wer­den muss, weil ein Groß­teil der Poli­ti­ker Inter­net­rechts­lai­en im Regu­lie­rungs­wahn sind.

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Indische Teezubereitung

Tee-Puristen wer­den natürl­cih auch bei mei­ner Tee-Zeubereitung fas­sungs­los die Augen ver­dre­hen: Tee­beu­tel in Was­ser­ko­cher­was­ser zu erträn­ken ist sicher­lich nicht Hau­te Cui­sine. Immer­hin mache ich nicht so einen Heck­meck wie die Inder:

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Guten Morgen

morgenkaffee

In NRW wer­den die Kopf­no­ten an den Schu­len abge­schafft. Viel­leicht kann man die ja sinn­voll in die Poli­tik inte­grie­ren. Dane­ben wird heu­te im Land­tag der Hau­halt abge­stimmt, der zwei Stim­men Mehr­heit braucht, was durch das ange­kün­dig­te Feh­len zwei­er CDU­ler der FAll ist. Gespannt darf man auch dar­auf sein, ob und wie der JMStV abge­sägt wird.

Kiki hält Rück­schau auf das Film­jahr 2010.

In der Klatsch­kri­tik gibt es neue Lie­be­lei­en zu beob­ach­ten.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wo kommt die­ser gan­ze Schnee eigent­lich her? hole ich mir erst­mal noch einen Glüh­wein.

[Foto: Luc van Gent]

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