Guten Morgen

morgenkaffee

Beson­de­re Metal­le in Com­pu­tern und Han­dys stam­men ent­ste­hen oft­mals durch Skla­ven­ar­beit in Kon­go. Im Zusam­men­hang damit ster­ben monat­lich 45.000 Men­schen, die Hälf­te davon Kin­der. Jetzt soll der Markt die­se Situa­ton “sank­tio­nie­ren, obwohl der Markt schuld ist.”

In der Frank­fur­ter Rund­schau befasst man sich mit dem schlei­chen­den Tod der Bre­mer Nach­rich­ten, einer der ältes­ten Zei­tun­gen Deutsch­land. Die wür­de eigent­lich nur noch aus dem Weser Kurier bestehen und inhalt­lich kei­ne eigen­stän­di­ge Zei­tung sein. Inter­es­sant ist, dass dies in der FR steht, der ein ähn­li­ches Schick­sal droht.

Hat­te die FAZ letz­tens noch gemeint, es wür­de mit dem Enga­ge­ment der Auto­ren der Wiki­pe­dia zuen­de gehen, weiß der Tages­spie­gel, dass es eher anders aus­sieht: In Deutsch­land wird die Wiki­pe­dia von 1000 beson­ders akti­ven Auto­ren betreut, die im Monat 100 oder mehr Arti­kel redi­gie­ren.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: War­um wirbt nicht mal eine Zei­tung damit, dass bei ihr eige­ne Auto­ren schrei­ben? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

[Foto: Luc van Gent]

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