Gute Nacht, Freunde! https://t.co/wtpCZoHLQi

Archiv für den 18. August 2010

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Guten Morgen

morgenkaffee

Die Stadt Duis­burg hat einen Blog wegen der Ver­öf­fent­li­chung inter­ner Doku­men­te zur Lovepa­ra­de mit einer einst­wei­li­gen Ver­fü­gung bedacht. Netzpolitik.org velinkt die­se Doku­men­te dar­auf­hin. RA Tho­mas Stad­ler zwei­felt an, dass die Doku­men­te eine der­ar­ti­ge Schöp­fungs­hö­he haben, so dass eine Beant­stan­dung des Urhe­ber­rechts recht­mä­ßig ist.

In qua­si eige­ner Sache freue ich mich gera­de, dass eine alte Akkustik-Aufnahme der Anti-Kriegs-Hymne Ano­t­her man’s cau­se der Level­lers bei MTV end­lich auf You­Tube auf­ge­taucht ist. 

Der Blog Wir-in-NRW ver­öf­fent­licht die Bewer­bung Nor­bert Rött­gens für den Lan­des­vor­sitz der CDU in Nordrhein-Westfalen.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wie ernst kann man Poli­ti­ker neh­men, die sich als Künst­ler betrach­ten? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

[Foto: Luc van Gent]

extra3 — Die größten Straftäter der NPD

Schriftsteller verticken Alltagsgegenstände

Man soll sich ja nicht lum­pen las­sen: Seit neu­es­tem wer­den ja All­tags­ge­gen­stän­de von Schrift­stel­lern ver­tickt, und da ich ja auch schon ein Büch­lein der Nach­welt hin­ter­las­sen habe, hier mein Bei­trag zu die­ser Aktion.

Dies sind form­schö­ne, urge­müt­li­che, elek­tro­nisch betrie­be­ne Fußwarmhaltehausschuhe:

schriftstellertreter

War­me Füße beim Lesen an kal­ten Tagen, was kann es schö­ne­res geben? (Schwein­kram zählt nicht.) Min­dest­ge­bot 1.000.000$, ver­steht sich, Adel ver­pflich­tet, und so. Die muss ich schon haben. Kal­te Füße kön­nen töd­lich sein.

Was ich noch sagen wollte zum… angeblich ach so neuen Begriff der digitalen Öffentlichkeit

Gera­de wird hier und da ein neu­es Schwein durchs Dorf getrie­ben: Die digi­ta­le Öffent­lich­keit. Ganz anders, ganz neu, ganz unre­flek­tiert bis­her. Schon wie­der kom­men die Begriffs­be­deu­ter aus ihren Ecken und ver­kün­den irgend­was. Da reicht es, sich Lori­ot anzuschließen:

Frau­en sind ana­log und Män­ner sind digi­tal. Ich habe kei­ne Ahnung, was das heißt, aber ich behaup­te es ein­fach einmal.

Und so ver­hält es sich bei dem erspon­ne­nen Unter­schied zwi­schen digi­ta­ler und ana­lo­ger Öffenl­tich­keit. And now for some­thing com­ple­te­ly different.

Completely honest first date

Günther Wallraff im Call-Center

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